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In meiner alten Schule arbeitete eine Frau, die von allen "Lola" genannt wurde. Sie war ziemlich leichtgläubig, wurde daher oft während ihres Unterrichts zum Narren gehalten. Eines Morgens ging ich wie immer in die Schule und setzte mich auf meinen Platz. In der ersten Stunde hatten wir eben diese Frau, Lola, und daher dachten wir uns Dinge aus, mit denen wir ihr heute das Leben zur Hölle machen konnten. Doch nach zehn Minuten Unterrichtsbeginn war sie immer noch nicht erschienen und daher ging unser Klassensprecher in das Lehrerzimmer um nach ihr zu fragen. Weniger später kam er zurück, hinter ihm der Direktor. DIeser stellte sich mit einem traurigen Gesichtsausdruck vor die Tafel und teilte uns mit, dass Lola heute auf dem Weg hierher in einen Autounfall verwickelt wurde und auf dem Weg zum Krankenhaus verstorben war. Wir hielten es zuerst für einen schlechten Scherz und erwarteten, dass Lola durch die Tür kam und all das aufklärte, doch sie kam nicht. Der Direktor sagte, dass der Unterricht für heute beendet sei und schickte und zurück nach Hause. Da meine Eltern heute morgen mit zwei Freunden zu einem Konzert aufgebrochen sind, ging ich zu meinem Freund Georg.

Bei Georg angekommen erwartete uns seine Mutter, welche uns umarmte und sagte, dass es ihr so leidtue was mit unserer Lehrerin geschehen ist und, dass das sicherlich ein Schock für uns sein muss. Als sie mich umarmte, konnte ich ihr für einen Augenblick über die Schulter sehen. Auf der anderen Straßenseite stand ene Gestalt, mit denselben blonden Haaren und dem gleichen, violetten Pullover, den auch unsere verstorbene Lehrerin immer getragen hatte. Ich sah unsicher zu Georg, doch er schien diese Gestalt nicht bemerkt zu haben. Ich sah wieder zu der Stelle, doch die Gestalt war weg. Ich redete mir ein, dass das alles sicher nur eine Einbildung war und ging in das Haus.

Abends saßen Georg und ich in seinem Zimmer und spielten zusammen Call of Duty. Ich erzählte ihm nebenbei, was ich gesehen hatte, doch er sagte nur, dass ich ihm keine Angst machen könnte. Nach einigen Minuten ging er in die Küche, um sich etwas zum Essen zu holen. Ich saß ganz alleine auf dem Bett und dachte darüber nach, was ich gesehen hatte. Auf einmal begann eine der Straßenlaternen vor dem Haus zu flackern. Ich sah nur einen kleinen Augenblick hinaus, doch ich konnte die Gestalt wieder sehen. Eine bleiche Person stand auf dem Gehweg und starrte mich genau so an, wie ich sie. Hinter mir knarrte plötzlich die Tür und ich drekte mich um, hoffend, dass Georg wieder da sei, damit ich ihm die Gestalt zeigen klonnte und er mir dieses Mal glaubte.

Doch als die Tür komplett offen war, war der Gang dahinter in Schwarz gehüllt und ich könnte weder Georg noch irgendetwas im Gang erkennen. Meine Nackenhaare stellten sich auf, doch ich redete mir ein, dass das nur ein Stromausfall sei und die Tür durch einen Luftzug geöffnet wurde. Ich sah noch einmal zum Fenster hinaus und bemerkte, dass die Straßenlaternen noch funktionierten, genau wie das Licht im Zimmer.

Als ich mich erneut zur Tür umdrehte, war das Licht wieder an. Am Ende des Flurs stand eine dunkle Gestalt. Ich ging auf sie zu, erwartete Georg. Doch als sich die Gestalt umdrehte, bemerkte ich den violetten Pullover und die im Licht schimmernden, blonden Haare. Ich starrte in das entstellte Gesicht meienr verstorbenen Lehrerin. Doch statt Augen, hatte sie nur zwei schwarze, tiefe Löcher. Ich versuchte mich umzudrehen, zu fliehen doch ich konnte mich nicht bewegen. Langsam näherte sich ihr Gesicht meinem.

Das Letzte, was ich spürte, war, wie sie ihre Zähne in meinen Hals schlug.

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