FANDOM


Warnung: Dies ist bereits der dritte Teil von meiner Creepypasta-Reihe Max1998. Liest bitte, um diesen Text besser verstehen und vollkommen genießen zu können, den vorhigen Teil (http://de.creepypasta.wikia.com/wiki/Max1998_und_das_Monster). Bearbeiten

Beitrag von Max1998, 1:17 Uhr. Bearbeiten

Ich wurde durch ein schreckliches, tiefes Jaulen wach und befand mich wieder in meinem Zimmer, direkt vor dem Laptop, dessen Licht mich für wenige Sekunden geblendet hatte. Anscheinend war ich einige Minuten weggetreten und lebe noch. Komischerweise fühle ich mich nicht mehr schwach oder am Ende meines Lebensweges, aber meine Müdigkeit ist weiterhin bestehend. Es waren eben nur wenige Augenblicke gewesen, in denen ich mich im Land der Träume befand und dennoch hatte ich nichts mehr von diesem in Erinnerung, geschweige denn, konnte ich mich an meinen Traum und deren Inhalt erinnern.

Alles kommt mir nun - wie am Anfang dieser Ereignisse - unecht und surreal vor. Nichts scheint eine wahrhaftige Bedeutung zu haben oder auch nur einen Funken Sinn. Und wieder zweifel ich an meinem Verstand, der mir nun mehr Leid, als Vorsicht bringt und eine größere Gefahr birgt, als das Monster, was vor dieser Zimmertür lauert und das Monster, was in mir schlummert. Falls ich zu guter Letzt auch meine Kontrolle verliere, wird nicht nur der Höllenhund hier randalieren, sondern auch mein inneres Ich wird toben.

Falls es niemand von euch schon bei meinem ersten Beirag gedacht hat, so wird man mich nun für verrückt erklären. Denn ich höre immer eine leise, aber intensive Stimme, die mir Angst bereitet. Sie scheint in meinem Kopf zu sein, wie die Stimme, wenn man sich im Stillen etwas durchließt. Diese Stimme ist einfach - wie aus dem nichts - da und spricht über Taten, die grausamer und brutaler nicht sein könnten. Jedes Mal kämpfe ich gegen eben diese Stimme an, aber manchmal lässt sie sich nicht vertreiben. Eine gespaltene Persönlichkeit, ein innerer Konflikt - nennt es wie ihr es wollt. Aber ich stehe weder unter Drogen, noch unter anderen Medikamenten. Und auch wenn ich gelegentlich etwas alkoholisches zu mir nehme, kann dies niemals der Grund sein, weshalb diese derzeit noch rezessive Persönlichkeit existiert. Schon seit meiner Kindheit sprach diese ungewöhlich tiefe Stimme zu mir.

Es war damals für mich normal, nicht weiter tragisch, denn zu Anfang schien diese Stimme von einem guten Wesen zu kommen - so wie von einem Freund, der einem bei schwierigen Situationen hilft oder mit Rat und Tat dir zur Seite steht. Doch mit der Zeit wurde diese Stimme drängender, viel beißender als zuvor. Sie schien wütend zu sein, doch dafür gab es meiner Ansicht keinen Grund, weshalb sie in irgendeiner Art verärgert sein müsste. Aber der Grund schien außerhalb meiner Vorstellungskraft zu existieren und nicht mal ich hätte etwas gegen seine unaufhaltsame Wut unternehmen können.

Es machte mich zu der Zeit sehr traurig, dass mein imaginärer Freund mich nun hasste und anscheinend nicht mal sagen wollte, weswegen er sich derart verletzt und zugleich verärgert fühlte. Deswegen versuchte ich bei ein paar Nachbarskinder Rat zu suchen, doch diese verstanden mein Anliegen nicht wirklich. Dabei sagten sie, dass sie keine Stimme - wie es eben beschrieben hatte - in Gedanken hörten. Mit meinen Eltern habe ich nie darüber geredet oder je erwähnt - ich dachte eben, dass jeder diese zweite Stimme, die nur im Kopf existiert, besaß. Doch diese neue Ansicht ließ mich zum ersten Mal an dieser Stimme zweifeln. Und mit der Zeit merkte ich, wie die anderen Kinder meines Alters mich misstrauisch musternden und immer mehr Abstand zu mir hielten. Etwas stimmte nicht mit mir - dieser Gedanke kreiste mir unbewusst im Kopf herum und ich fing an, die Stimme nun vollkommen auszublenden.

Einige Zeit blieb die verachtete Stimme unterdrückt, doch dann kam sie mit aller Kraft zurück und schien nun viel aggressiver vorzugehen. Sie zwang sich mir auf, übertönte meine eigenen Gedanken und konnte für einzelne Sekunden meinen Körper lenken, was eher einem Zucken ähnelte.

Immer öfter kamen diese Symptome und desto stärker wurde er und schneller wuchs meine Angst, dass ich irgendwann nie wieder eine Tätigkeit meines Körpers überwachen und somit alles nur beobachten konnte. Wie ein Zuschauer keine Chance hat, die Show zu ändern oder zu beeinflussen. Es würde alles nichts bringen, auch wenn der Moderator die Hoffnung säte.

Das Schlimmste aber war, dass er meine Träume am stärksten beeinflussen konnte und ich jeder meiner schlimmsten Albträume in der Traumwelt gegenüberstand. Des öfteren kam es zu einem luziden Traum, der sich endlos anfühlte und immer mit meinem qualvollen Tod endete. Immer und immer wieder spürte ich jeden einzelnen Schmerz und das amüsierte Lachen der Stimme, die mir dieses Leid bescherte. Auch wenn ich sie seit einigen Jahren scheinbar unter Kontrolle halte, so habe ich dennoch das Gefühl, Xam - so nannte ich früher einst - würde nur auf einen unachtsamen Moment meinerseits warten, damit er meinen Körper, sowie auch meine ganzen Gedanken und meine Persönlichkeit an sich reißen konnte und somit andere Menschen in ein schlimmes Unheil stürzt oder ihnen gar etwas schlimmeres antut.

Und der Höllenhund war dann wohl eine Unterstützung für Xam, denn so könnte er mich selbst physisch angreifen, ohne seine Kräfte in irgendeine Weise zu gebrauchen. Er hatte seine Kräfte noch und wartete nun geduldig auf mein Versagen.

Oh, wartet. Ich glaube, ich bekomme gerade wieder Besuch...

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki