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Für Mia.

Mia war ein Engel. Es gibt Mütter, die lassen ihre Babys einfach verkommen. Aber es gibt auch Mütter wie Mia eine war. Mia starb für ihr Kind.

Ich kann nicht genau sagen wie alles geschah.

Mia war 29 Jahre. Sie war nicht mehr auf der Höhe. Man sah ihr den Kummer an. Eine gescheiterte Beziehung hatte sie gezeichnet. Aber sie hatte ihr Kind, welches sie bedingungslos liebte. 

Irgendwann lernte sie Joe kennen. Er gab ihr den Lebensmut zurück. Sie war nicht mehr "nur" Mutter sondern fühlte sich auch wieder als Frau begehrt. Vielleicht hätte sie merken müssen, dass sein Interesse schon fast krankhaft war. Aber sie tat es nicht, sie genoss die Aufmerksamkeit.

Sie kannten sich eine Weile und er schien auch ihre Tochter zu akzeptieren. Lediglich sein Drang sie zu besitzen machte ihr zu schaffen, aber die düsteren Wolken schob sie ganz leicht in den Hintergrund. Schließlich war es dann soweit. Joe wollte, dass sie eine "richtige" Familie werden. 

Zu dem Zeitpunkt, als sie zusammen zogen, war Mia gerade 29 Jahre geworden, Joe war 33 und Mias Tochter war 7 Jahre alt. Es begann relativ früh. Mia wurde krank. Sie sah sehr schlecht aus, trank wohl auch kaum. Ein paar Wochen später zeichneten die ersten Wunden ihre Arme. Brandings, Schnitte und noch Schlimmeres, das man erst im Nachhinein entdeckte. Zu dem Zeitpunkt war Mia noch in einer Halbtagsstelle beschäftigt. Aufgrund der psychischen Probleme wurde sie aber schnell krankgeschrieben. Erst ein paar Wochen in denen sie an Gesprächstherapien teilnahm, später dann auf unbestimmte Zeit. Das letzte Mal gesehen wurde sie, als sie mit ihrer Tochter zum Arzt ging, diese war eine Treppe hinab gestürzt. 

Nach drei Monaten verständigte die Mutter einer Schulfreundin die Polizei. Diese konnte nur noch Mias Tod feststellen.


Was war geschehen?

Die Kleine war an jenem Tag bei ihrer Freundin zum Spielen. Die Mutter erkundigte sich nach dem Befinden von Mia. Früher waren sie gut befreundet und nun hatte sie sie seit Monaten nicht mehr gesehen. Die Kleine erzählte nun, dass Mia nicht aufstehen konnte. Sie sei sehr krank, weine viel, aber Joe würde sie immer wieder trösten. Manchmal würde die Mama schreien aber er würde dann zu ihr kommen und danach wäre sie still. Seit zwei Tagen dürfe sie nun aber nicht mehr zu Mia, weil diese so krank wäre, aber sie schrie auch nicht mehr. Joe sei aber am Vortag nicht wieder nach Hause gekommen. Die Kleine war alleine mit der Mutter hinter der verschlossenen Tür.


Joe wurde kurze Zeit später festgenommen. Er sagte aus, dass es ihn angemacht hatte, Mia Schmerzen zuzufügen. Anfangs hatte er ihr Alkohol eingeflöst, aber Erniedrigungen reichten irgendwann nicht mehr. Er sagte aus, er habe sie gezwungen, mit einem Trichter Schnaps zu trinken, manchmal bis sie sich erbrach. Gefügig hatte er sie gemacht indem er drohte, ihrer Tochter etwas anzutun. Weiter gab er an, dass er um deutlich zu machen wie ernst es ihm war, das Kind die Treppe hinab gestoßen hatte. Danach hatte er leichtes Spiel mit der Mutter. 

Die Obduktion hat folgendes ergeben:

Mehrere Knochenbrüche, teilweise bereits am Abheilen. Verbrennungen am ganzen Körper, als Ursprung wurden Zigarettenkippen angegeben. Mehrere Zähne fehlten sowie Verletzungen im vaginalen und analen Bereich.

Der Leichenbeschauer gab sich betroffen und äußerte sich dahingehend, dass Mia furchtbare Qualen durchlitten hatte. Zum Tode führte letztlich das orale Einflößen von Bleichmittel.


Joe wurde in Hinsicht auf dieses Verbrechen zu neun Jahren Haft verurteilt. Er zeigte keinerlei Reue.


HeuteBearbeiten

Heute ist der 23.08.2014. Mein Name ist Lisa und ich bin 17 Jahre alt. Mia war meine Mutter. Eine Mutter die alles für mich tat. Die für mich schließlich gestorben ist, als sie an einen Narzissten kam, der sie zu Tode quälte. Eine Mutter die nie die Liebe erfuhr, die sie verdient hätte. Einer Mutter der ich nie wieder sagen kann, wie sehr ich sie liebe.

Aber ich kann es ihr zeigen.

Ich weiß, dass sie im Himmel über mich wacht und sie jetzt sehr, sehr stolz auf mich sein wird. Denn genau jetzt in diesem Moment sieht sie, dass ich nicht vergessen habe was geschehen war. Ich habe volle neun Jahre gewartet, um dann auf den Mann zu treffen, der mir meine Kindheit nahm. Der dafür sorgte, dass ich nie eine Mutter hatte, die mich in den Arm nehmen konnte. Der Mann, der mich nicht mal erkannt hat, sondern nur seinem Trieb folgte, als ich ihn in der Bar ansprach und mit nach Hause nahm.

Eben dieser Mann der noch betäubt auf der Liege im Raum nebenan liegt. Ich frage mich, ob er schweigen wird, wenn er die Wahl hat, wie meine Mutter sie hatte? Auf dem Stuhl daneben habe ich seinen Neffen festgebunden.

Das gleiche Spiel.

Die gleichen Regeln.

Nur mit einer anderen Rollenverteilung.

Schreit Joe, schlitze ich dem Kleinen den Brustkorb vor den Augen seines Onkels auf.


Ich liebe dich, Mummy.


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