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Krampfhaft versuchte ich schlaf zu finden, aber es wollte mir nicht gelingen.

Irgendwann gab ich es auf mich unter der Decke hin und her zu wälzen.

Ich sah hinüber zur Wanduhr, die mir sagte, dass es zwei Uhr morgens war.

Zu den klängen von Evanesence versank ich einige Zeit später wieder in dieses Grauen.

Ich konnte dieses überhaupt nicht zuordnen und wollte nur, dass es verschwindet, wollte, dass es mich nie wieder heimsucht.

Dieses Grauen in mir könnte ich am besten als Chaos in meiner Seele beschreiben, das absolute Gefühlschaos das mich um den Verstand brachte.

Mir ging es nur gut, wenn es mir schlecht erging und ich suhlte mich in Heulkrämpfen die mich jeden einzelnen Tag der Hölle ein Stückchen näher brachten.

Jeder Sonnenaufgang brachte mich dem Abgrund näher der mich bald verschlingen würde.

Ich bin das Gefährlichste was mir geschehen konnte.

Manchmal wurde es so schlimm das ich in mein Kopfkissen schrie, bis meine Stimme heißer wurde und ich nicht mehr schreien konnte.

Dann kauerte ich mich in die Bettdecke ein und fiel in diese Finsternis die mich mit Freuden zerfraß.

Schwärze umfing mich.

Wieder einmal hatte ich einen Tag überlebt.

Gelegentlich krochen widerliche Stimmen in die schlaflosen Nächte und empfingen mich mit Gleichgültigkeit, die in mein Bewusstsein eindrangen.

Diese Gleichgültigkeit vergrub sich tief in mir.

Ich funktionierte nicht mehr und nahm meine Umgebung gar nicht mehr wahr.

Immer wieder stellte ich mir vor wie ich es beenden könnte, wie ich dieser "Hölle" entfliehen konnte.

Es war eine kalte Novembernacht in der ich mir aus dem Badezimmerschrank eine Rasierklinge nahm und mir ein heißes Bad einließ.

Den Schnitt in die Pulsadern spürte ich gar nicht mehr, so abgestumpft waren meine Empfindungen schon.

Zitternd ließ ich die blutverschmierte Rasierklinge fallen, diese landete auf dem gefliesten Boden.

Ich lag im heißen Wasser der Badewanne und langsam verlor ich mich im nichts.

Das Blut, aus den Wunden die ich mir selbst zugefügt hatte, ließ die Wanne schnell rot werden.

Ich wurde schwächer und die Umgebung um mich herum verschwamm vor meinen Augen.

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Ich spürte meine Kräfte schwinden und dann verlor ich mein Bewusstsein.

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