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Das Gefühl, es war da und wollte nicht weg, egal was ich auch versuchte.
So viele kleine, unwichtige Personen haben in den vergangenen Wochen, durch meine Hand ihr Leben gelassen, aber keiner ihrer Tode ließ die Glut in mir erlischen.
Ich legte mich hin und schloss die Augen.
Es dauerte nicht lange und ich fiel dem Schlaf in die Arme.


Eine Frau mittlerem Alters, mit dem Rücken zu mir. Erbost etwas vor sich herbrabbelnd.
Ich hörte deutlich ihre Worte, doch die Worte kannte ich nicht. Nicht hier, nicht jetzt.
Ängstlich sah ich zu ihr herauf, sie war sehr groß und ich dem Boden so nah.
Meine Füße berührten den Boden, meine knochigen Arme hingen an meinen Seiten herab und ich traute mich nicht den Raum zu verlassen. Ich hatte Angst vor noch mehr Schmerz, noch mehr Schmerz als die vergangenen Tage.
Die blauen Flecken an meinem Körper, trugen viele Formen. Von Händen, zu den Kochlöffeln bis hin zu Mamas Gürtel.


Mama?
Mama!


Sie drehte sich um. Ich sah ihre dünnen, schwarzen Haare von ihrem Kopf herunterhängen, sie hatte diese kleinen, runden Kugeln in der Hand, steckte sie sich in den Mund und schluckte sie.
Mein Kopf begann zu Schmerzen vor Gedanken, ich wusste was das war, ich wusste es und doch wusste ich es nicht.
Ich sah auf den Boden, zu meinen Füßen herunter. Schuhe hatte ich keine an, sie kaufte mir nie welche. Lieber kaufte sie diese runden Kugeln, die sie isst und danach kommen oft Männer zu uns, die sind aber nicht freundlich sondern böse, Mama hat immer ganz viel geschrien und gerufen wenn sie da waren und ich durfte dann auch nicht in ihr Zimmer gehen. Eine Weile später, sind die Männer aber immer ganz schnell wieder gegangen, Mama hat angefangen dieses stinkige, grüne Zeug zu rauchen und dabei Geldscheine gezählt.
Einmal war ich in ihrem Zimmer gewesen. Ich hatte drei Tüten gefunden.
Eine war voll mit diesen weißen Kugeln, in der anderen war weißes Pulver und in wieder einer anderen war diese seltsamen grünen Blätter.
Mama mag mich nicht, glaube ich. Sie schimpft mich immer und dann haut sie mich.
Ich stehe immer noch vor ihr, den Kopf gesenkt, während sie ihre Kugeln schlingt.
Sie murmelt etwas unverständliches, dann als ich zu ihr heraufsah und mir Tränen die Wange herunterrannen, hob sie ihre Hand und …



Ich wachte auf, schweißgebadet. Püppi so fest umklammert wie schon lange nicht mehr, mit einem Gefühl in meiner Seele, meinem Herzen wie ich es ewig nicht gespürt habe.
Ich zitterte. Ich wusste nicht genau, ob es Hass war, oder Trauer, Angst oder Wut.
Aber was ich genau wusste ist, dass es das Gefühl war, das Gefühl welches ich loswerden musste.
All die Opfer der letzten Woche, hatten meinem Gemüt keine Ruhe verschaffen können, doch jetzt wusste ich wer dies konnte.
Mama.

Ich stand vor dem Haus in dem ich meine schreckliche Kindheit verbracht habe.
Nichts habe ich bekommen, außer Schläge und Hass.
Die Erinnerungen an meinen Traum kamen wieder hoch.
Wie Mutter immer ihr Koks geschnupft, ihre Pillen geschluckt und ihre Joints geraucht hat.
Wie die Kerle Ein und Aus gingen und Mama damit ihr Geld verdient hat, diese kleine Hure!
Nicht mal Schuhe habe ich von ihr bekommen, meistens klaute ich mir welche von den Nachbarskindern, welche ihre im Hausflur stehen ließen.
Ja, sie verdiente zwar Geld, aber sobald ihre Freier es ihr gaben, ist sie damit um die nächste Ecke zu ihrem Dealer.


Ich spürte wie ich in Raserei verfiel und nur noch töten wollte, quälen und töten!
Das Haus war noch genauso kaputt und heruntergekommen, wie es damals war, nicht mal die Haustür wurde saniert, so war es mir ein Leichtes mit Hilfe von Püppis Nadel das Schloss zu knacken und im Hausflur die Treppen heraufzuschleichen, um meiner Mutter, nach 10 Jahren, wieder einen Besuch abzustatten.
Das letzte Mal hatte sie mich gesehen, als ich 14 war. Danach war ich weg und wollte nie wieder kommen, wollte sie nie wieder sehen, wollte sie einfach nur vergessen.
Aus den Augen – aus dem Sinn.
Doch so einfach war das nicht, sie musste weg, endgültig!

Als ich auch ihre Wohnungstür geknackt hatte, stand ich in meinem alten „Zuhause“. Es stank widerlich, nach Zigaretten, Alkohol und Marihuana.
Ich betrat ihr Schlafzimmer, welches wie damals am Ende des Flures war und tastete mich, durch die Berge von Müll bis zu ihrem Bett, in dem sie schlief.
Lächelnd sah ich Püppi an und sie nickte mir zu, ich wusste, ich kann endlich beginnen:„Mach es so schmerzhaft wie möglich für sie!“, murmelte ich meiner Puppe noch zu, bevor ich ihr den Arm verdrehte, meine Mutter fluchend ihre Augen aufschlug und sich aufsetzte.
Da saß sie nun vor mir, vom Zerfall der Zeit und Drogen gezeichnet, mich anstarrend mit den Augen aufgerissen vor Schreck.


„Na Mama, hast du mich vermisst?“, fragte ich sie und umschloss meine Puppe.
Sie kniff die Augen zusammen, rückte im Bett in meine Richtung und flüsterte:„Meine Kleine, bist du es?“
Ich schnaufte:„Pf, 'deine Kleine' steck dir das in deine schmutzige Fotze! Wo warst du denn, als ich wirklich noch deine kleine Tochter war, die die Liebe gebraucht hätte, Fürsorge und vor allem eine Mutter!?“
Ächzend erhob sie sich und kam mir näher:„Aber, aber Kind..“
„Bleib ja weg von mir und wag es dich nicht, auch nur noch einmal das Wort 'Kind' in meiner Gegenwart in den Mund zu nehmen! Ich bin nicht mehr dein Kind und ich werde es auch nie mehr sein!“
Sie blieb nicht stehen und näherte sich mir immer mehr, ich sah keinen Ausweg.
Ich nahm Püppi und jagte ihr die Nadel durch den Bauch.
„Ah!“, meine Erzeugerin blieb stehen, hielt sich den Bauch aus dem Blut strömte.
Höchste Zeit ihre Stimme auszuschalten.
Ich drückte auf Püppis Hals und die Frau begann zu röcheln und zu hecheln, während sie sich blutend wieder aufs Bett begab.


Lachend knickte ich die Beine meiner Puppe in etliche Richtungen, so dass ich den wunderschönsten Rhythmus eines Knackens hörte, den ich je vernommen hatte.
Fiepend wälzte sie sich im Bett und die Knochen durchstoßen ihre Haut und Muskeln, das Blut tränkt ihre Kleidung und ihre Bettwäsche.
Ich nahm Abstand, ich wollte mich nicht beschmutzen mit ihrem dreckigen Nuttenblut und wiederholte das gleiche mit ihren Armen.
Und ich liebte es, ihre Knochen zersplittern zu hören und wie sie versucht zu schreien oder irgendetwas von sich zu geben und jämmerlich daran scheitert.
Grinsend nahm ich Püppis Beine und begann ihren Rumpf langsam auseinander zu reißen.
Die Gedärme der Hure begannen aus ihr zu fallen, das Blut benetzte die Wände und den Boden und es dauerte nicht lange, bis sie das Zucken und Zappeln endgültig einstellte.
So lange hatte ich davon geträumt, dass sie endlich weg ist – das uns Welten trennen. So oft hatte ich mir als Kind gewünscht sie würde von mir ablassen, und mir statt Schläge Liebe geben, die die ich nie bekommen habe.


Ich lachte:„Tschüss, 'Mutter'!“, und in dem letzten Wort lag die Verachtung, die ich in meine ganze Kindheit von ihr zu spüren bekommen hatte.
Damals hatte ich mir gesagt, ich wolle nie wieder kommen.
Doch dieses Mal schwor ich mir, dass dieser Abschied für immer war.

Vorerst war das Gefühl gemindert, doch ich wusste es wird wiederkommen und ich plante auf meinem Weg nach Hause bereits meinen nächsten Mord.
Und ich wusste schon wer meiner Erzeugerin folgen wird.

CanNibalCoOkie (Diskussion) 21:02, 13. Jun. 2014 (UTC)

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Meine Puppe Teil 5

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