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Auf und ab, auf und ab, immer wieder. Ich bewege mich mit ihr im Takt, auf und ab. Das Zeitgefühl um uns ist verloren gegangen, unser Verstand dreht sich nur um uns Gegenseitig. Auf und ab, auf und ab.

Ich liebe sie, sie liebt mich, wir lieben uns. Wieso? Die Liebe war nicht vorgesehen. Das ist sie nie, aber hier...

Ich bewege mich weiter auf und ab, während ich in ihr eindringe. Ihr Körper krümmt sich etwas, sie krallt sich an meiner Schulter fest, beißt die Zähne zusammen, um nicht zu schreien. Ihre Augen reißen sich auf, schnell lege ich meine Hand auf ihren Mund. Auf und ab, immer wieder.

Wie traf ich sie? Übers Internet. Klischeehaft, ich weiß, doch als ich sie sah, wusste ich, sie war perfekt. Ich war für sie gemacht und sie für mich. Wir stimmten uns selbst gegeneinander in der Perfektion der Volkommen- und Ausgefülltheit überein. Sie ist einfach... wunderbar.

Ich lege meinen Mund an ihren. Leidenschaftlich küssten wir uns. Sie wird schwach, zurückhaltend. Ich muss aufpassen, dass ich es nicht übertreibe doch... mein Drang ist unvorstellbar.

Ich stoße noch zweimal in sie, dann ziehe ich das lange Messer aus ihren Bauch. Ihr Blut tropft an der Klinge vorbei, ein wenig davon landet auf der Matratze. Ich lecke die Klinge ab. Der metallene Geschmack von ihrem warmen Blut füllt meinen Mund aus.

Sie hat aufgehört sich zu wehren. Sie bewegt sich nun nicht mehr auf und ab. Sie liegt nur still da. Ihre Augen zeigen an die weiß tapezierte Wohnungsdecke. Starren dort ins Leere. Ihre Lippen sind bläulich verfärbt. Ich küsse sie ein weiteres Mal, grabe meine Zähne in ihre Lippen ein.

Wer war die Frau? Ich habe sie im Internet gefunden. Sie wollte ihre Wohnung verkaufen, lebte alleine, wollte umziehen und in einer anderen Stadt ihr Glück finden. Glück... ein so unbestimmbares Wort. Für mich war es Glück, dass ich sie gefunden habe. Für sie...

Ich reiße ihr die dünne Haut von den Lippen ab. Blut, dass diese noch durchfloss, quillt aus ihrem Mund. Küsse sie immer wieder. Mein Gesicht blutverschmiert, greife ich mit den Zähnen nach der raus ragenden Zunge. Ein kleiner rosa Lappen, der absteht, ähnlich einer Schlange, kampfbereit, verführerisch und von unglaublicher Eleganz.

Wie kam ich zu der Frau? Sie hat mich in die Wohnung eingelassen. Ich habe mit ihr am Telefon einen Besuchstermin ausgemacht und als sie dann vor mir stand, mit ihren blonden, engelsgleichen Haar. Mit ihren roten glänzenden Lippen, mit ihren wundervoll strahlenden grünen Augen, in ihrem schwarzen Blazer und ihrem grauen kurzen doch seriösen Kleid. Sie war... perfekt.

Ich schlucke. Schlucke ihre Zunge tief meinen Rachen herunter. Währenddessen beiße ich darauf herum, um sie schließlich von ihrer Wurzel abzutrennen. Ihre Zunge gehörte jetzt mir. Die Frau gehörte jetzt mir.

Meine Hände greifen in ihre Haare. Schieben sie nach hinten. Immer fester und fester, ziehe ich ihr blondenes Seidenhaar nach hinten, bis es an einzelnen Stellen abreißt. Zuerst nur kurze Strähnen, dann kleine Teile der Kopfhaut. Dann passiert es... ein starker Ruck und ich halte ihre Haare, immer noch fest mit der dünnen Kopfhaut verwurzelt, in der Hand. Fasziniert schaue ich auf die Vorhaut, dann taste ich mit meiner Hand nach den Schädel, der an manchen Stellen weiß herausglänzt. Greife unter die Haut.

Wie brachte ich die Frau so weit? Als sie mir die Küche gezeigt hatte, nahm ich aus ihren Messerständer unauffällig ein Messer mit. Sie war zu sehr beschäftigt, mir das Schlafzimmer zu zeigen und mir zu sagen, dass die Möbel noch rauskommen werden. Sie war allgemein etwas nervös. Ich fand das... niedlich. Auf jeden Fall, habe ich sie überrascht, sie auf das noch dastehende Bett gelegt und ihr das Messer in den Bauch gesteckt, während ich versucht habe zu beruhigen, in dem ich ihren Körper auf und abgewippt habe. Sowie ein Baby, ich dachte, das beruhigt sie vielleicht. Sie hat sich immer fester an mich festgekrallt und es schien, als würde sie es genießen. Als genieße sie meine Gegenwart. Ich genieße zumindest ihre.

Ziehe ihr Gesicht langsam und vorsichtig mithilfe kleiner Einschnitte vom Messer ab. Ich brauche einige Kraft und einen gewaltigen Ruck, um den Schädel schließlich zu entfernen und die Gesichtshaut vom Körper so abtrennen zu können.

Nachdem auch das geschehen ist, stehe ich auf, nehme meinen braunen alten Atkenkoffer, den ich immer mit mir heruntrage, in meine Hand und öffne diesen. Meine anderen Lieben begrüßen mich. Ich liebte Sie alle. Ich hatte es nicht geplant, aber es war so und es wird so sein. Die blauen Augen von meiner letzten Liebe glänzten mich immernoch an. Ich habe dafür gesorgt, dass diese in ihren Augenhöhlen bleibt. Sie waren einfach zu wunderschön, um sie in dem Schädel zu lassen. Ich lege die Gesichtshaut in den Koffer und überlege einen Moment, dann nehme ich auch ihr Haar und lege es dazu.

Jede Frau hat ein besonders hübsches Merkmal. Ein anderes Merkmal, dass ich lieben will. Ich werde mich erneut auf die Suche begeben, nach einer neuen Frau und wer weis... vielleicht auch nach einer neuen Liebe.

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Aylo (Diskussion) 13:13, 8. Feb. 2015 (UTC)   

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