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Mein Name ist Mike. Mike Schmidt. Ich bin das, was man vermutlich als Abschaum der Gesellschaft bezeichnen würde – ein Mann Mitte 30 mit ungepflegten, äußeren Erscheinungsbild.

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schwere Geldsorgen...Was rede ich da? Ich habe sie noch heute. Wie dem auch sei, zu dieser Zeit wohnte ich bei meiner Mutter, war arbeitslos und hatte nicht wirklich vor, etwas an dieser Situation zu ändern, doch irgendwas faszinierte mich an diesem Flyer.

Sie hatten die Zettel in alle Briefkästen der Nachbarschaft geschmissen, sie hatten es wohl bitter nötig.

,,Sie“ sind Freddy Fazbear Entertainment, ein Unternehmen, welches offensichtlich Animatronics herstellt, und diese an gleichnamige Pizzeria vermarktet.

Ich überflog den Flyer, sie suchten einen Nachtwächter. Der Deal lautete, 5 Nächte lang Nachtwache zu schieben und im Gegenzug 120 Dollar zu erhalten, perfekt für einen Typen wie mich, welcher auch so gar nichts auf die Reihe bekam.


Nachdem ich mich bei dem Unternehmen meldete, machte ich mich für den Fall einer Zusage unter den Leuten schlau, und erfuhr, das die Pizzeria sich ihren Erfolg durch vier Animatronics verschafft hatte. Bei diesen handelte es sich um einen bläulichen Hasen, genannt Bonnie, ein Küken namens Chica, Piratenfuchs Foxy sowie den namenstragenden Bären Freddy. Diese konnten offensichtlich musizieren, sowie mit den Gästen interagieren, allerdings schienen sie mehr oder weniger Defekt, warum konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht erahnen.


Wenige Tage später erhielt ich die Zusage, und trat zu meiner ersten Schicht an. Ich bemühte mich mein äußeres Erscheinungsbild etwas rauszuputzen, was mir wie zu erwarten misslang...Dies kümmerte mich allerdings nicht, und schon gar nicht meinen Auftraggeber.

Wir lachten und betraten das Gebäude, hastig wurde mir erzählt, das dass Restaurant abgerissen würde, jedoch nannten sie mir keine Gründe. Schleunigst wurde ich in das Büro geführt und mir wurde gesagt, ich würde weitere Anweisungen auf Band erhalten, die Mitarbeiter könnten sich nicht erlauben sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude aufzuhalten, es wäre das Ende.

Aufgeregt suchte ich in dem schwach beleuchteten Büro nach dem Telefon und fand es schließlich unter einem Stapel alter Zeitungen. Ich spielte die gespeicherte Nachricht ab und lauschte den unverständlichen Klängen des vorherigen Nachtwächters – wie sich im laufe der Nachricht ergab. Kurzum wurde mir erzählt, ich solle über das Überwachungssystem die vier Animatronics im Auge behalten, sowie augenblicklich die Türen verschließen sobald diese bei ihnen stünden, mit dem Lichtschalter könne ich kontrollieren ob sie noch anwesend seien. Dieses Vorgehen wurde damit begründet, dass sie mich für ein sogenanntes Endoskellet ohne Kostüm halten könnten, ob ich dieser Aussage Glauben schenkte behalte ich an diesem Punkt für mich.


Entspannt blickte ich zu dem Monitor des Überwachungssystems und wechselte spielerisch zwischen den einzelnen Kameras hin und her. Alles verlief reibungslos, lediglich ertönte entfernt die Melodie einer Spieluhr, jedoch schenkte ich dieser keine Beachtung.

Nach einer gefühlten Ewigkeit blickte ich erneut auf die einzelnen Abschnitte und stellte zu meinem Entsetzen fest, dass die Showbühne restlos leer war. Von der Angst zerfressen sprang ich auf, hastete zu den Türen und verschloss diese. Ich schüttelte den Kopf. Wieso hatte ich nicht einfach getan, was mir gesagt wurde? Zitternd sank ich zu Boden, verweilte dort eine Zeit lang und weinte in meine Hände. Alte Erinnerungen quollen in mir hoch, ebenso die meines jetzigen Daseins. Ich schlug meinen Kopf mehrmals gegen die Wand, ärgerte mich über meine Lebenssituation, sowie darüber das mich eben diese zu diesem ,,Job“ gebracht hatte.

Gedankenversunken bemerkte ich beinahe das Klopfen an der Tür nicht. War dies das Ende? ,,Vielleicht wäre es gut wenn ich einfach sterben würde. Ihr seid doch sowieso darauf aus! Treibt mich hier in den Wahnsinn..! Bitte, erlöst mich von diesem verdammten Leben!...“, sagte ich mehr oder weniger zu mir selbst. Meine Gedankengänge wurden von einem schiefen Klirren durchbrochen. Meine Augen weiteten sich, es war endlich sechs Uhr! Die Türen öffneten sich und das Tagespersonal trat herein, sie alle sahen mich besorgt an. Taub vor Erleichterung stolperte ich hinaus.

,,Vergessen Sie bitte nicht, morgen wieder zu erscheinen.“

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