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Maik findet Gefallen daran, seine Stimme aufzunehmen. Es fasziniert ihn, wie er durch seine Mikrofone seine
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Stimme aufnimmt und sie sich danach anhört, verändert und dann abspeichert. Er hat vielerlei Mikrofone erworben, in verschiedenen Variationen:

als dynamisches Mikrofon, Groß- und Kleinmembranmikrofon, Kondensatormikrofon oder als Mikrofon zum Anstecken. Alle Arten von Mikrofonen hat er fein säuberlich sortiert im Keller gelagert.

Es ist Sonntag. Maik nimmt gerade wieder seine Stimme auf, wie er einen Online-Zeitungsartikel liest, als plötzlich seine Freundin hereinplatzt und fragt, was er heute gerne essen möchte. Das ist ihm noch nie vorher passiert, und deshalb muss er das tun, was er noch nie getan hat:

die Aufnahme löschen.

Maik ist wutentbrannt und schreit sie an, warum sie ihn verdammt noch mal störte. Doch sie schreit zurück, fragt, was er für ein verdammtes Problem hat. Warum er sie anschreit wegen ihrer Störung, die seine Aufnahme unterbrochen hat. "Wegen so etwas wütend zu werden, das ist doch das Kindischste, da..." Bei dem Wort "Kindischste" beginnt Maiks Sicherung durchzubrennen und er schlägt ihr, ohne vorher darüber nachzudenken, ins Gesicht. Er spürt, wie er ihr dabei die Nase bricht. Sie hält sich ihre gebrochene Nase, aus der langsam aber sicher Blut fließt. Sie hält sich die Nase zu und schreit: "Was zur Hölle ist mir dir los? Sind deine Aufnahmen etwa wichtiger als ich?" Sie rennt in den Keller. Maik weiß, was sie vorhat und rennt ihr hinterher. Als Maik durch die Kellertür kommt, erschrickt er. Er sieht, wie sie jedes Mikrofon, das er besitzt, auf den Boden schmettert, drauftritt und alle Kabel durchschneidet. Und Maik steht da und starrt auf diesen Haufen von Plastik, Kunststoff und Kabeln, bevor er eine Entscheidung gefällt hat. Er rennt zu seiner Freundin und schlägt ihr nochmals ins Gesicht, woraufhin sie ohnmächtig wird. Dann geht er nach oben, holt einen Stuhl und Tape und geht wieder hinunter in den Keller. Er fixiert sie mit dem Tape auf dem Stuhl, klebt ihren Mund zu und schlägt ihr in den Bauch, damit sie wieder zur Besinnung kommt. Als sie sieht, in welcher Situation sie sich befindet, versucht sie zu schreien und sich zu bewegen, was ihr aufgrund des Tapes nicht gelingt. Maik steht vor ihr und sagt langsam und boshaft: "Ja. Die Aufnahmen sind mir wichtiger als du." Nachdem er dies gesagt hat, schlägt er immer wieder auf sie ein, bis der Stuhl umfällt und sie in einer Lache aus zerquetschtem Fleisch und Blut liegt, die sich mit dem kaputten Haufen von Mikrofonen vermischt. Maik geht aus dem Keller, schließt ihn zu und geht wieder nach oben. Dann kommt ihm ein Gedanke durch den Kopf: "Wenn sie hier weiter liegt, werden meine Nachbarn darauf aufmerksam. Ich muss sie schleunigst verschwinden lassen!" Daraufhin holt er ihre Überreste, trägt sie nach oben in die Küche, öffnet eine Schublade, um zwei große, schwarze Müllbeutel ans Tageslicht zu bringen. Maik öffnet beide, und steckt eine Hälfte der Überreste in den einen Müllbeutel, während er die andere Hälfte in den anderen Beutel steckt. Er knotet beide Müllbeutel zu, hebt sie hoch und bringt sie in seine Garage. Er legt sie kurz auf den Boden und öffnet den Kofferraum, wo er die Beutel reinlegt. Er schließt ihn wieder, steigt ins Auto ein, startet den Motor und fährt los. Maik fährt ziellos umher, weiß nicht, wo er sie hinbringen sollst. Nach 10 Minuten hat er endlich eine Möglichkeit gefunden, wo er sie loswerden kann. Er fährt zum See, der in seiner Nähe liegt, steigt aus, öffnet den Kofferraum und hievt sie raus. Als er sich vergewissert hat, dass keine Menschenseele ihn beobachten kann, steigt er in ein am Ufer befestigtes, führerloses Boot. Er rudert damit zur Mitte des Sees, wo er die Überreste dann ins Wasser wirft. Dann dreht er das Boot um und rudert zurück zum Ufer. Er befestigt das Boot wieder, sodass es aussieht, als wäre das Boot nicht losgemacht worden. Maik geht zurück zum Auto, steigt ein und fährt wieder zurück nach Hause.

Als Maik wieder zu Hause ankommt, fällt ihm auf, dass das Mikrofon, das noch in seinem Zimmer war, seit geraumer Zeit aufgenommen hat. Maik stoppt die Aufnahme und hört sie sich an. Die Aufnahme begann in dem Moment, wo er in das Gesicht seiner Freundin geschlagen hat. Man kann deutlich hören, wie seine Faust auf ihr Gesicht trifft und ihre Nase bricht. Maik aber widert das nicht an... Er mag die Geräusche, vom Schlag ins Gesicht über das Brechen der Nase. Deswegen löscht er nicht die Aufnahme, sondern speichert sie auf seinen Computer. Er will noch mehr von solchen Aufnahmen haben, weswegen er eine Freundin einlädt, zu ihm zu kommen, was sie freundlich annimmt. Maik bereitet sich vor und wartet bis zu dem Zeitpunkt, als die Türklingel ertönt. Er lächelt.


Bald habe ich viele solcher Aufnahmen.

Eine Creepypasta, geschrieben von VlogHannover.

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