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„Mir ist langweilig.“, murmelte Tiffany und schmiegte sich unter der Decke enger an ihren, ebenso wie sie, nackten Freund Roger. Um zu verdeutlichen worauf sie mit dieser Aussage hindeuten wollte, glitt ihre Hand über seine Brust, seinen Bauch, bis in den Intimbereich und umfasste dort sein Glied, welches die erwartete Reaktion jedoch nicht erbrachte. Roger seufzte: „Tut mir leid, Tiff, aber meine Ausdauer ist nun mal begrenzt. Das wäre jetzt immerhin die siebte Runde in...“ Er blickte auf die Uhr, die 19:47 anzeigte, „... zweieinhalb Stunden. Mach dir mal keine Sorgen, bis meine Eltern aus dem Urlaub wieder da sind haben wir mehr als genug Zeit, unsere Genitalien mehrmals im Koitus zu fusionieren.“

Tiffany schmunzelte und flüsterte ihm ins Ohr: „Ich liebe es, wenn du intelligent und versaut zugleich redest. Aber du vergisst, dass mir immer noch langweilig ist. Was machen wir dagegen, wenn der Koitus wortwörtlich flachfällt?“ Roger zögerte einen Moment, bevor er antwortete: „Na ja... Ich habe da vielleicht eine Idee, aber so ganz legal ist die nicht...“

Tiffany löste sich von ihm und schlug die Decke zurück, sodass sie beide nackt im Licht der untergehenden Sonne, die durch das Fenster schien, glänzten: „Schatz, ich bin gelangweilt und geil. Das ist meine 'ich bin für alle deine Vorschläge zu haben' – Alliteration. Hau raus, was du zu sagen hast.“ „Hm. Diese Alliteration muss ich mir unbedingt merken. Also gut, mein Vorschlag: In dem Büro meines Vaters hängt ein Bild. Dahinter versteckt ist ein Safe mit Zahlencode, wobei mein Vater keinen Schimmer hat, dass ich überhaupt von dem Safe weiß. Und jetzt würde ich gerne mal versuchen, den Safe zu knacken.“

„Bin dabei.“ Ihre schnelle Antwort verblüffte Roger: „Ganz sicher, Tiff? Wenn dabei was schiefgeht kriegen wir mehr als nur gewaltigen Ärger.“ „Na und? Wir sind beide erwachsen und intelligent, wir kriegen das schon hin. Außerdem...“ Sie deutete mit dem Zeigefinger der linken Hand auf sich: „Gelangweilt und geil, schon wieder vergessen?“ Roger schüttelte den Kopf und drückte seiner Freundin einen Kuss auf den Mund, dann je einen auf ihre Brüste: „Sollen wir uns anziehen oder das Verbrechen nackt begehen, wie Bonnie und Clyde der Pornoindustrie?“

Sie einigten sich auf Unterwäsche und standen nur wenige Minuten später in dem Büro seines Vaters. „Und hinter welchem ist der Safe? Hier hängen drei Gemälde.“ Roger deutete auf die rechte Wand: „Vincent van Goghs Sonnenblumen. Selbstverständlich eine Art Replika, aber dennoch schön anzusehen, nicht wahr?“ „Ach, ich weiß nicht... Ich habs nicht so mit Kunst. Müssen wir es abnehmen oder lässt es sich zur Seite klappen, wie in den klassischen Kriminalfilmen?“ „Abhängen. Ich vermute mal, dass der Klappmechanismus zu teuer gewesen ist.“ Er ließ seinen Worten Taten folgen und offenbarte eine Safetür, etwa in der Größe eines querliegenden Din-A-4-Blattes, mit einer Digitalanzeige für den Code und den Tasten 0-9. Mit einer gewissen Theatralik trat Roger einen Schritt zurück und breitete die Arme aus: „Weil es dich ja so sehr antörnt, meine Liebe, will ich dich mal nicht enttäuschen. Du fragst dich sicherlich, wie ich es schaffen will, den Zahlencode zu knacken.“ „Tja, das tue ich tatsächlich. Erzähl schon.“

Roger grinste. Dass er es geschafft hatte aus tausenden und abertausenden Mädchen die eine zu finden, die auf Neunmalkluge Kerle stand, freute ihn jedes Mal: „Gut, dann mal los: Da du gestern ja unbedingt diesen Actionthriller Jack Reacher gucken wolltest dürftest du wissen, dass wir Fingerabdrücke eigentlich nur wegen den Fettrückständen auf der Haut hinterlassen. Anhand dieser dünnen Fettschicht können wir an diesem Safe zumindest die Zahl erkennen, die als erstes gedrückt wird. Hier wäre es die Nummer 1. Da diese Methode nicht für die folgenden Zahlen klappt kommt mir hier zugute, dass ich mich bereits vor einer gewissen Zeit über diesen Safe im Internet informiert habe und weiß, dass der Zahlencode aus lediglich vier Ziffern besteht. Da er mit einer 1 anfängt können wir leicht davon ausgehen, dass es sich um eine Jahreszahl handelt. Am wahrscheinlichsten wäre das eigene Geburtsdatum, bei meinem Vater das Jahr 1964, aber da meine Mutter unter Umständen ebenfalls von diesem Safe weiß, wäre mit der gleichen Wahrscheinlichkeit die 1969 denkbar. Daher halte ich es für logischer, dass sie eine Zahl genommen haben, mit der beide gleich viel verbinden. In Frage kämen dann ihr Hochzeitsjahr, 1981, oder mein Geburtsjahr, 1997. Da man aber erkennen kann, dass die 7 quasi noch nie gedrückt wurde...“ Den Satz unvollendet lassend, tippte er die 1981 ein und drückte dann auf die Bestätigen-Taste, woraufhin der Safe, als Folge eines Piepsens und Klackens, aufsprang. „Tadaaa.“

Tiffany staunte: „Ohne Scheiß, das war megacool und ein gewaltiger Antörner. Dafür blase ich dir nachher einen.“ Roger grinste schelmisch: „Ich sollte öfter Safes knacken, vermute ich.“ „Nah, lieber nicht. Sonst landen wir echt noch im Knast. Aber eine Frage hab ich noch: Wenn du das alles doch schon wusstest, wieso hast du dir den Safe nicht schon früher angeguckt?“ „Eigentlich, und das sage ich jetzt nicht um anzugeben, habe ich mir das meiste gerade erst zusammengereimt, während ich gesprochen habe.“ Wieder hob Tiffany erstaunt eine Augenbraue: „Okay, dafür kriegst du hundert pro einen Blowjob. Aber jetzt lass uns erst mal checken, was da so drin ist.“

Sie griff an ihrem Freund vorbei in den Safe und holte den gesamten Inhalt, bestehend aus einem Foto und einer Digitalkamera, heraus. Das Foto zeigte eine kleine Gruppe von Leuten, sieben insgesamt, die um einen Tisch herum saßen, scheinbar in einem Restaurant. Die Kamera, die das Foto geschossen hatte, hatte eine erhöhte Position inne, etwa zweieinhalb Meter über dem Boden, und blickte vom Kopf des Tisches auf die Personen. Von links nach rechts waren die Leute mit einem Edding beschriftet: Schwester, alter Bruder, leerer Stuhl, Vater, Mutter. Am Kopf saß niemand, sodass man einen guten Blick auf die Wanduhr hatte. Danach ging es auf der anderen Seite weiter mit Großmutter, Großvater, dann zwei leere Stühle und junger Bruder. Dann war die Kameraposition wieder erreicht.

„War da nicht noch mehr drin?“, fragte Roger und sah selbst nach. Der Safe war vollkommen leer. Tiffany zuckte mit den Schultern: „Das ist echt komisch. Und irgendwie spannend. Vielleicht ist ja was auf der Speicherkarte der Kamera? Gucken wir es uns doch auf deinem Laptop an.“ Roger stimmte zu und nur drei Minuten später war der PC hochgefahren und die Karte eingelegt. Darauf befand sich nur eine einzige, namenlose Videodatei, von etwa zwei Stunden Länge. Tiffany setzte sich auf Rogers Schoß, klickte auf Play und lehnte sich an ihn, wobei ihre Brüste sanft gegen sein Schlüsselbein drückten. Während das Video lud, genoss Roger das Gefühl und flüsterte: „Knapp zwei Stunden. Bis dahin bin ich wieder aufrecht in der Lendengegend.“ Dann begann das Video.

Die Kamera zeigt die gleiche Situation wie das Bild, auch aus der gleichen Kameraposition. Die Leute haben sich scheinbar gerade erst hingesetzt, die Teller sind noch sauber, das Besteck ordentlich daneben drapiert. Es überwiegt der Small Talk, alle reden durcheinander, kaum etwas ist zu verstehen. Der junge Sohn ist der einzige, der kein Wort sagt und stattdessen auf sein Mobiltelefon blickt, bis er von seinem Vater ermahnt wird, es wegzupacken. Einzelne Gesprächsfetzen dringen stärker durch als andere. Der alte Sohn, etwa 25 Jahre alt, redet mit der ungefähr neunzehnjährigen Schwester über ihr anstehendes Abitur, die Eltern unterrichten die Großeltern über das Verhalten ihrer Nachbarn und wie sehr es sich geändert hat, seit diese sich einen Hund angeschafft haben. Nach einer Viertelstunde langweiligem Geplapper kommen zwei Kellner, mit je einem großen Pott Suppe. Daran bedienen sich die Familienmitglieder erst einmal und außer gelegentlichem Schlürfen ist kaum etwas zu hören.

„Und das hatte dein Vater in seinem Safe? Das ist so laaangweilig. Nächstes Mal besorgst du dir bitte etwas Viagra, dann könnten wir einfach weiterficken.“ Roger schüttelte den Kopf: „Bei Potenzmitteln sind mir die Nebenwirkungen zu riskant. Du wirst dich mit natürlichen Erektionen begnügen müssen.“ Er küsste Tiffany auf die Wange: „Außerdem gibt es trotz allem kein besseres Potenzmittel als dich. Und jetzt lass uns weitergucken, ich bin mir sicher, dass gleich irgendwas passiert.“ Womit er recht behalten sollte.

Die Suppe ist ausgelöffelt, der Small Talk beginnt wieder zu dominieren, während das Ticken der Wanduhr von Mal zu Mal lauter zu werden scheint, bis es für eine Sekunde aufhört und der Minutenzeiger einen Schritt zurückspringt. Unsynchronisiert, aber beinahe gleichzeitig, nehmen alle Anwesenden ihren Suppenlöffel in die Hand und lassen ihn lautstark gegen ihre Tellerränder klirren, wobei eine hohe, geradezu schrille Kakophonie entsteht, die jedem Zuhörer langsam aber sicher Tränen in die Augen treibt. Dies hält etwa fünfzehn Sekunden an. Danach neigt sich jeder seinen eigenen Absonderlichkeiten zu. Der junge Sohn beginnt damit, sich abwechselnd mit dem Löffel auf das linke und auf das rechte Auge zu schlagen, ohne eines davon zu schließen. Nach jedem Schlag nimmt er den Löffel in den Mund und leckt ihn ab als wäre ein Nachtisch darauf. Der alte Sohn und die Schwester geben sich abwechselnd Ohrfeigen, je drei mal, dann donnern sie zwei mal ihre Köpfe gegeneinander und beginnen von Vorne. Der Vater setzt sich den einen leeren Suppentopf auf den Kopf wie Michel aus Lönneberga und biegt seinen Hals vor und zurück, dann zu jeder Seite wie eine Wackelkopffigur. Die Mutter schlägt im Abstand von fünf Sekunden ihren Kopf mit Wucht auf den Tisch vor ihr und hört dabei nicht auf zu kichern. Der Großvater ihr gegenüber klopft sich auf die Brust wie ein Gorilla und beißt sich dabei unablässig auf die Lippe, während die Großmutter abwechselnd ihre Brüste massiert und sich gegen den Kopf schlägt.

Tiffany war bleich wie Kreide: „Was... was zum... das versteh... ich jetzt nicht, was machen die da? Das ist doch... das ist doch krank. Was soll das?“ Roger, nicht so bleich wie sie, aber ebenso irritiert, wusste keine Antwort, was ihn nicht davon abhielt, es zu versuchen: „Vielleicht... ach, ich weiß auch nicht. Möglicherweise ne extrem miese Comedy-Show? Weißt schon, wie dieser Mist mit Joko und Klaas. Aber wie das hier lustig sein soll... Sollen wir weiter gucken? Vielleicht bessert sich das mit der Zeit.“ Tiffany zögerte sichtlich, bevor sie nickte.

Obwohl auf dem Tisch eine gewisse Unordnung herrscht, scheint dieser Zwischenfall keinerlei Auswirkung auf das Verhalten der Anwesenden zu haben. Sie tun so, als sei nichts passiert, während die Kellner das Besteck abräumen und neues bringen, dazu eine Platte mit diversen Fleischsorten und für jedes Ende des Tisches ein Gemüseteller. Nach einem kurzen Moment kommen noch zwei Schüsseln mit Bratkartoffeln hinzu. Die Familie lässt es sich schmecken und füllt die Teller bis zum Rand. Einem kommen Zweifel, ob alles in ihre Mägen passt. Trotz dieser Unstimmigkeit im geschätzten Volumen sind alle Teller nach einer halben Stunde leer. Wieder wendet man sich dem Small Talk zu, bis die Uhr ihr Ticken lauter stellt wie ein DJ die Musik.

„Dieses Ticken war gerade auch da.“, murmelte Tiffany, „Ob es... jetzt wieder losgeht? Hoffentlich sind die Einlagen dieses Mal lustiger.“

Das Ticken verstummt, der Zeiger springt eine Minute zurück und nahezu im gleichen Augenblick geht alles drunter und drüber. Der junge Sohn steht auf, öffnet seine Hose und stimuliert sein Glied. Als er es für steif genug befindet beginnt er über dem Tisch zu masturbieren. Die Schwester steht ebenfalls auf, hebt ihren Rock und setzt sich dann auf den Tisch, die Beine für den älteren Bruder geöffnet, der sich nicht zweimal bitten lässt und beginnt, sie oral zu befriedigen. Währenddessen schneidet sie ihm wild kichernd die Haare mit einem Steakmesser, dem auch einige Hautfetzen zum Opfer fallen. Dem Kichern schließen sich alle anderen an außer dem Vater, der sich tiefenentspannt zurücklehnt. Die Mutter nimmt ein unbenutztes Brotmesser und hebt mit geradezu chirurgischer Präzision das Augenlid des Mannes an, schiebt das Messer darunter und schiebt es wie bei einer Lobotomie, nur langsamer und weitaus blutiger, nach oben. Der Mann beginnt zu zucken, wehrt sich aber nicht, sondern beginnt nach und nach sich dem allgemeinen Kichern anzuschließen. Der Großvater nimmt seinerseits ein Steakmesser und kaut darauf herum, als wäre es ein besonders zähes Stück Fleisch. Seine Zunge schießt ab und an heraus, jedes Mal etwas weiter in Fetzen hängend, jedes Mal von einem größeren Schwall frischen Blutes begleitet. Die Großmutter nimmt ihre Gabel und sticht sich damit in eines ihrer Augen, dann dreht sie daran wie an einer Spindel. Ihre Schmerzensschreie werden von ihrem simultanen Kichern begleitet und verleihen dem Wahnsinn einen perfekten Schliff. Der Sohn ejakuliert auf den Tisch, womit der Einschnitt endet und alle sich, soweit möglich, wie normale Menschen setzen. Der Nachtisch wird gebracht, die Kellner scheinen nichts absonderliches an den blutenden Augen, dem apathischen Mann und den Liebessäften auf der Tischdecke zu finden.

Tiffanys Augen waren nass geworden, während sie sich dieses Spektakel angetan hatte: „Ich will das nicht.“, flüsterte sie, und dann immer lauter: „Ich will das nicht mehr sehen, ich will das nicht mehr sehen. Ich will nicht mehr!“ Roger wünschte, er könnte etwas sagen um sie zu beruhigen, aber seine Zunge war gelähmt. Er erinnerte sich daran, dass er einmal ähnlich reagiert hatte, als vor seinen Augen ein Mann von einem Lastwagen in seine Bestandteile zerlegt worden war, vor Schock gelähmt und unfähig etwas anderes zu tun als hinzusehen, ein Bild, dass sich in die Netzhaut brennt wie Salzsäure. Während die Familienmitglieder sich soweit möglich an dem Schokoladenpudding labten, schaffte er es, seine Zunge zu lockern und Tiffany zu sagen, dass er das Video ausschalten wolle. Nur weg mit diesem ekelhaften Scheiß, dachte er, nur weg damit und so schnell wie möglich vergessen. Was er sagte war: „Es dauert nur noch knapp eine halbe Stunde. So viel kann da doch nicht mehr passieren, was wir nicht jetzt schon gesehen haben. Wenn wir schon so weit sind, warum aufgeben?“ Obwohl er zuerst das genaue Gegenteil gedacht hatte, fand er seine Worte nun erstaunlich weise. Warum auf der Zielgeraden zusammenbrechen? Tiffany stimmte ihm zu, zögerlich zwar, aber mit einem eigentümlichen Glanz in den Augen: „Okay. Wir gucken es zu Ende.“

Der Nachtisch zieht sich hin, sie scheinen ihn zu genießen. Schokoladenpudding hat eine gewisse Anziehungskraft. Während und nach dem Verzehr dreht sich das allgemeine Unterhaltungsthema um den ehemaligen Schulleiter von der Schule der Schwester, der seit zwei Monaten im Ruhestand ist. Er soll ziemlich inkompetent gewesen sein, die Schule ruiniert haben. Der nächste Akt des Wahnsinns wird nicht durch ein Ticken angekündigt. Der junge Bruder beginnt erst harmlos damit, an der Tischkante zu zerren, wie ein Jüngling an einem Miederhöschen, während der ältere Bruder die Schwester von ihrem Stuhl reißt, mit dem Gesicht voran auf den Tisch donnert und sie anal vergewaltigt. Mit jedem Stoß knallt er ihren Kopf auf den Tisch, wobei ihre Nase bricht und eine abstrakte Version des Rorschachtests auf der Tischdecke hinterlässt. Während der Bruder ihr dabei außerdem Büschelweise Haare ausreißt, spornt sie ihn zu mehr Gewalt und Schwung an. Der Vater reagiert ob der improvisierten Lobotomie langsam, indem er seinen Teller so oft gegen seine Stirn haut, bis er zerbricht. Mit der längsten Scherbe schneidet er sich die Kehle auf und fasst herein, versucht seine Luftröhre herauszureißen. Er scheitert, da er zuvor verstirbt. Die Mutter, die bis zu diesem Moment vollkommen ruhig dasaß, schreit in Agonie auf und puhlt sich die Augäpfel heraus, entfernt sie mit roher Gewalt vom Sehnerv und kaut auf ihnen herum wie auf Kaugummi. Sie schluckt, übergibt sich dann auf den Tisch und lässt sich dann senkrecht zu Boden fallen. Ihr Kinn bleibt an der Tischkante hängen, die noch dank des jungen Sohns wackelt, und ihr Genick bricht wie Reisig. Der Großvater und die Großmutter beginnen damit, sich gegenseitig zu schlagen, bis sie sich gegenseitig die Kehlen herausbeißen wie Tiere. Ihr Siegesgeheul äußert sich in sterbendem, vom Blut nassen Glucksen. Der junge Sohn steigt nun auf den Tisch, kniet sich vor dem blutüberströmten Gesicht seiner Schwester hin, die trotz offensichtlichem Bewusstseinsverlust von älteren Bruder weitervergewaltigt wird. Der junge Bruder nimmt ihren Kopf, bricht ihr das Genick und dreht den Hals um 180 Grad, sodass die geschwollenen, toten Augen nach oben sehen. Dann steckt er ihr seinen Phallus in den Hals und beginnt sie zu penetrieren. Nach wenigen Minuten dieses Irrsinns bricht der ältere Bruder der Schwester einen Finger ab, sticht sich das eckige, scharfe Ende ins Auge und drückt es hinein, bis er an den Hirnverletzungen verendet. Der junge Bruder erlebt offenbar einen Orgasmus im Hals seiner toten Schwester, nimmt ein Messer und schneidet sich selbst die Genitalien ab. Nicht lange, bis er verblutet ist.

Entgegen aller Logik saßen Tiffany und Roger vor dem Bildschirm, starrten gebannt auf die Bilder. Erst als sich das Video selbst abschaltete, fielen sie aus der Trance. „Ich... brauch ne Minute...“, murmelte Tiffany und rannte aus dem Zimmer ins gegenüberliegende Badezimmer. Deutlich hörte Roger, wie sie sich übergab, vermutlich über der Toilettenschüssel. Er wollte aufstehen, als er merkte, dass er eine Erektion hatte. Plötzlich angewidert von sich selbst war ihm ebenso zum Kotzen zumute. Stattdessen aber nahm er die Speicherkarte aus seinem PC, legte sie in die Kamera zurück und brachte diese in den Safe im Büro seines Vaters. Als er die Replik von Van Goghs Sonnenblumen zurückgehängt hatte und sich umdrehte, starrte er plötzlich auf seine vollkommen nackte Freundin. Völlig unpassend zu der aktuellen Situation war das erste, was ihm auffiel, wie feucht es in ihrem Schritt war. Entweder hatte sie uriniert oder sie war sexuell erregt. Das zweite was ihm auffiel war, dass einige Reste Erbrochenes in ihrem Mundwinkel hingen.

„Tiff, was... was machst du? Wieso bist du...“ Seine Worte verstarben noch bevor sie sich bildeten, als Tiffany langsam, geradezu lasziv auf ihn zuschritt und den Blick ihrerseits in seinen von der Unterhose geschützten Intimbereich lenkte: „Oh, wieso bist du denn so geil?“, fragte sie mit einer Stimme, von der Roger sofort sagen konnte, dass es nicht die ihre war. Der Klang stimmte zwar, aber die Art zu reden war viel zu verführerisch, zu erotisch, als dass es wirklich Sie sein konnte. Dennoch konnte Roger nicht mal mit den kleinen Finger zucken, als sie sich hinkniete und seine Unterwäsche entfernte: „Ich hab dir doch einen Blowjob versprochen. Den sollst du haben. Den Besten deines Lebens.“ Ihre Worte wollten Lügen sein, als sie mit der rechten Hand einem Schraubstock gleich seine Hoden zerdrückte wie weiche Pflaumen. Roger schrie wie am Spieß und brach unkontrolliert zusammen, als Tiffany den Druck noch verstärkte und sein erstaunlicherweise nach wie vor erigiertes Glied in den Mund nahm. Der Definition von Oralsex wenig entsprechend kaute sie darauf herum, während sie seine Hoden weiter quetschte und verdrehte, daran riss, bis sie mit einem ledernen Knall und viel zu viel Blut den Kontakt zu Rogers Körper einstellten. Kurz darauf gab auch sein Penis unter den gut gepflegten Zähnen nach und rutschte ohne viel Federlesen Tiffanys Speiseröhre herunter.

Roger war noch bei Bewusstsein, aber vor Schmerz gelähmt und nahezu apathisch, als Tiffany sich auf seine Brust setzte und seine Augäpfel mithilfe ihrer Daumen des Platzes beraubte. Grinsend ob des vielen Lebenssaftes, der sich über den Boden verteilte, holte sie aus und ließ ihre Stirn mit voller Wucht ganze acht Mal mit der von ihrem Freund kollidieren. Er verlor das Bewusstsein und dann das Leben, sie weder das eine noch das andere. Der Logik zum Trotz begann sie auf der Brust Rogers ein wenig zu tanzen, bis sie zusammenbrach. Drei Stunden später erwachte sie in ihrem eigenen Erbrochenen, dem Blut ihres toten Freundes und begann wie ein Kind zu weinen.

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