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Es war ein Tag wie jeder andere und das Mädchen war auf dem Weg zur Schule. Langsam lief sie den anderen hinterher und beobachtete dabei missmutig was sie taten, wie sie sich verhielten. Sie hasste Menschen, mehr als alles andere. "Miau?" Sie sah nach unten und erblickte dabei das kleine Fellbündel welches hoffnungsvoll zu ihr aufschaute und sie auf dem Weg zur Schule immer begrüßte. "Na mein Kleiner?" Vorsichtig beugte sie sich zu dem grau getigerten Streuner herunter und begann ihm den Nacken zu kraulen, woraufhin das recht kleine Tier glücklich anfing zu schnurren. Das Mädchen holte ein Leckerli aus der Tasche, von denen sie immer welche dabei hatte, warf es in die Luft und ließ es von dem kleinen Tier fangen. Katzen waren einfach viel besser als Menschen...


Es klingelte und der laute Ton hallte durch das ganze Gebäude. Schüler liefen aufgeregt durch die Gänge, ohne Rücksicht auf andere zu nehmen. So wurde auch sie einige Male durch die Gegend geschubst. "Verdammt, können die nicht einmal aufpassen?"; Dachte sie sich während sie ihren schmerzenden Arm hielt den sie sich an einem der schweren Türrahmen gestoßen hatte, als sie ein Zehntklässler dagegen schubste. Normalerweise war jetzt Pause doch an diesem Wochentag gab es nach der vierten Stunde immer eine Klassenleiterstunde in der die Klassen mit ihrem Klassenlehrer wichtige Dinge besprechen sollten. Doch die Lehrerin ihrer Klasse tauchte nicht auf. So begannen einige andere Schüler ein Spiel zu spielen in dem man drei Namen gesagt bekam und sich entscheiden musste wenn man davon töten, wenn man heiraten und wenn man küssen würde. Dabei waren sie so laut das auch sie mithören konnte. "Also, Elina, Sara und Lucy, wenn würdet ihr töten und so?" "Töten würde ich Elina"; sagte einer der Jungen aus der Klasse, David war sein Name. Elina... das war ihr Name... Die gleiche Antwort kam auch von anderen. Genervt starrte sie die Jungs an, doch diese bemerkten das gar nicht. Anders als ein Mädchen welches neben ihr stand. "Mach dir nichts draus, das ist doch nur ein Spiel."; flüsterte sie Elina ins Ohr. Nur ein Spiel... Mag sein aber es reichte ihr endgültig, sie hatte die Nase voll von dieser Welt, von den Menschen die diese bewohnten. Sie hatten ihr nie etwas anderes getan aber trotzdem hatte sie einfach nur genug von der Oberflächlichkeit der Menschen, sie haben sich nie die Mühe gemacht sie kennen zu lernen. Sie hatten es endlich geschafft, geschafft das Elina keine Angst mehr vor den Konsequenzen hatte die das, was sie vorhatte mit sich bringen könnten.


Die Klasse hatte eine Stunde Nachmittagsunterricht weshalb sie erst sehr spät und mit nur sehr wenigen anderen Schülern das Gebäude verließen. Elina rannte so schnell sie konnte zu einem kleinen Pfad der versteckt hinter ein paar alten Häusern lag, David benutzte denn kleinen Weg immer als Abkürzung zur Schule und wieder nach Hause. Sie versteckte sich in ein paar Büschen, David lief an ihr vorbei ohne etwas zu merken. Vorsichtig trat sie aus dem Gebüsch. "David?"; fragte sie mit einem freundlichen Ton in der Stimme. Die Stimme kam ihn bekannt vor... Aber was wollte sie von ihm?... "Was ist denn?"; antwortete er mit genervter Stimme. Er drehte sich zu dem Mädchen um, welches mit hinter ihrem Rücken verschränkten Armen vor ihr Stand. Doch aus ihrem fragenden Gesichtsausdruck wurde ein psychopathisches Grinsen und ihr rechter Arm wanderte nach vorne, in der Hand hielt sie ein großes Küchenmesser, welches sie aus der Schulküche gestohlen hatte. Sie stieß ein fröhliches kichern aus. "Was hast du vor?!" Ängstlich wich er zurück. "Ach, das findest du noch früh genug heraus. Dürfte ich dich bitten einen Moment still zu halten?" Bevor er auch nur ein Wort sagen konnte rammte sie ihm das Messer durch die Brust, das Herz jedoch verfehlte Sie. David war vor Schock unfähig auch nur ein Wort herauszubringen als er auch schon auf denn Boden zusammen sackte. Ging da wirklich das schüchterne Mauerblümchen der Klasse mit einem Messer auf ihn los? Wer hätte ahnen können das sich hinter dieser ängstlichen Maske ein Psychopath versteckte... "Verdammt! Na toll, wehe du schreist jetzt oder ich schneid dir die Kehle auf!"; knurrte sie ihn wütend an. David jedoch wand und krümmte sich nur stöhnend vor Schmerz auf dem Boden. "Naja so schnell bekommst du wohl doch keinen Ton mehr raus. Dann werd ich mal Sorgen dass das auch so bleibt, nicht wahr?"; sagte sie fröhlich. Er konnte kaum glauben dass das wirklich passierte...Vorsichtig setzte sie mit dem Messer an seinem Bauch an bevor sie ihm diesen der Länge nach auf schnitt "Na was haben wir denn da?"; flüsterte sie mit einer freudigen Mine: "Sieh mal!" Eines nach dem anderen holte sie seine Gedärme aus der blutigen Bauchhöhle die sie beim Schneiden beschädigt hatte. Von jedem einzelnen tropfte noch frisches Blut. Vor Schmerz unfähig sich zu bewegen musste er mit ansehen wie sie seine frischen Organe neben ihn legte. Doch glücklicherweise war er schon dabei in den Tod abzudriften. "Wie, du willst schon sterben? Das hat ja nicht lange gedauert, so mach das überhaupt keinen Spaß... An Leichen rumzuspielen ist langweilig... Na dann will ich wenigstens noch deine Körperteile vom Rest trennen bevor du stirbst."; meinte sie mit einem belustigten Ton. Wie meinte sie das? Als das Mädchen mit einer Axt die an einem der alten Häuser gelegen hatte zurück kam wurde ihm bewusst das er noch einmal unerträgliche Schmerzen spüren müsse bevor er endlich sterben konnte. Sie hackte mit der Axt an seine Gelenke, doch brauchte mehrere Schläge da die Axt schon alt und stumpf war. "Na da sehen wir ja wer wen tötet, nicht?" Das war das letzte was David hörte bevor er endlich starb. "Huch ich hab ja was vergessen"; dachte sich Elina. Sie schnitt die kompletten Leichenteile noch einmal der Länge nach auf so das man die Knochen sehen konnte und schälte teilweise Gewaltsam das Fleisch von diesen. Als letztes kam der Kopf. Sie schnitt dem Mund zu einem breiten Grinsen, kratzte die Augen aus denn Augenhöhlen und schnitt Nase und Ohren ab. Der ganze Boden war voller Blut, welches aus Davids entstellter Leiche tropfte. Sie nahm sich einen der Pinsel die sie für Kunst brauchte, tauchte ihn in das frische Blut und schrieb an eine der alten Hauswände: "Keine Sorge, es war nur ein Spiel"




Max machte sich allmählich Gedanken darüber das immer wieder Klassenkameraden von ihm starben, alle auf die gleiche Art getötet und zerstückelt. An Wänden oder was sonst so in der Nähe war stand immer der selbe Satz "Keine Sorge, es war nur ein Spiel". Dieser Mörder musste doch einfach nur krank sein... Nur eine aus seiner Klasse schien das alles nicht zu stören, Elina... Hatte sie vielleicht etwas damit zu tun? Nein, sie doch nicht, das war albern... Auf dem Weg zur Schule hörte er Elinas Stimme seinen Namen sagen. Als er sich umdrehte sah er wie das Mädchen mit einem blutigen Messer und einem breiten, psychopathischem Grinsen vor ihr stand. Das konnte doch alles nicht wahr sein... "Keine Sorge, das ist nur ein Spiel"; flüsterte sie und fing an zu kichern.

So, das war es. Sie hatte jeden getötet, keiner blieb übrig. Aber jetzt musste sie verschwinden. Vielleicht kamen sie ja irgendwann darauf wer es gewesen sein könnte, aber bis dahin wäre sie schon lange weg. Vielleicht starb sie da draußen in der Wildnis aber wen interessierte das schon? Sie hatte ihr Ziel erreicht, das war alles was für sie zählte. Doch zuerst... "Komm mein Kleiner. Willst du mit?" Der graue Kater sah sie aufmerksam an. Es war mitten in der Nacht und seine Augen schimmerten in einem wundervollem Gelb, reflektiert vom Licht der Straßenlaternen. Als sie los lief merkte sie wie ihr der Streuner schnurrend folgte. Sie war nicht alleine, nicht so lange sie ihn hatte...

Ausschnitt aus denn Nachrichten: 

"Die seltsamen Mordfälle an den Schülern der Klasse ... der ...... Schule hörten zwar auf der Mörder jedoch konnte noch nicht gefasst werden, ebenfalls gibt es keine Hinweise auf Verdächtige. Zudem ist ein Mädchen dieser Klasse letzte Nacht verschwunden. Es gibt keine Spur von ihr, die Polizei sowie die Feuerwehr suchen schon den ganzen Tag, jedoch ohne Erfolg."

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