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Er war bereits auf dem Weg nach Hause. Er musste noch einmal um die Ecke gehen, schon wäre er da. Die Ecke ist kein Hindernis, nur ein nebensächlicher Störfaktor. Die Straße war eine sehr, sehr alte Straße gewesen. Hin und wieder fielen Teile der Wand ab. Er lebte in einem Dorf, kaum 2000 Einwohner. Der schöne Garten bestand bereits seit über 4 Generationen und war immer ein Teil des Alltags.

Er sah sich um, keine Menschenseele zu erkennen. Nur eine kleine Katze, die Nachbarn lassen sie immer raus. Unerwartet hört er es. Es ist laut. Es ist kratzend. Es ist schmerzend und gefährlich. Warum hört er es? Er hatte keine Ahnung. Was ging da nur vor sich? Zum Glück! Es war vorbei. Er sah zu, wie er langsam immer schneller wurde. Nun rannte er. Er wollte so schnell wie möglich ankommen. Zuhause. Er sucht in seiner Tasche die Schlüssel. Nichts. Einfach nichts. Er hat sie verloren. Er musste sie suchen. Er drehte sich um, ging kurze und unsichere Schritte. Er hörte es. An der selben Stelle, wie zuvor. Sein Schlüssel lag auf dem Boden. Er packte ihn, lief schnell  nach Hause und öffnete die Tür. 

Licht brannte. Überall lagen Stühle auf dem Boden, Tische wurden umgekippt und Schränke durchwühlt. Klack! Was war das? Klack! Erneut? Es kam eindeutig aus Richtung Keller. Er öffnete langsam die quitschende Tür zum dunklen Keller. Gruselig, seltsam. Das empfand er. Was er jetzt hörte, war unbeschreiblich. Es waren wie ein Dutzend Stimmen, die alle in sein Ohr flüsterten. Er drehte sich um. Nichts. Schon wieder nichts. Hatte er sich alles nur eingebildet? Er war fest davon überzeugt, dass etwas hier nicht stimmen könnte. 

Er ging weiter, Stufe für Stufe. Er hatte es fast geschafft. Nur noch wenige Stufen, dann war er ganz unten angekommen. Aber etwas, etwas unheimliches, hinderte ihn weiter zu gehen. Er wollte nicht. Klack! Aber er musste. Klack! Diese Geräusche waren nichts gewöhnliches, es könnte kein normales Rohr oder so etwas sein. Es war vor dem selbigen Tag noch nie passiert. Er lief hoch, schloss die Tür und setzte sich auf den Boden. 

Ein Licht flackerte. Er dachte, es sei alles nur ein Traum. Nichts davon sei real. Wenn er nur wüsste, wie falsch er damit lag. In der Ecke des langen Flurs entdeckte er etwas seltsames. Etwas neues. Noch nie hatte er es gesehen. Oder hatte er es nur nicht bemerkt? Oder sogar vergessen? Es war riesig, ging bis an die Decke. Etwa ein Meter breit und stand da. Es war komplett leer. Bis auf einem kleinen Detail ganz normal, zumindest schien es so. Es hing ein Post-It dran. Er konnte es aus der Entfernung nicht erkennen, er musste näher dran. Er wusste, wenn er weiter ginge, gäbe es kein Zurück mehr. Er stand auf, ging einen Schritt nach vorne und spürte einen kurzen, kalten Wind in seinem Nacken. Rums! Die Tür war zugefallen. Er rannte zur Tür, wollte raus aus diesem schrecklichen Haus, frische Luft holen. Aber es gab ein kleines Hindernis:

Die Tür war verschlossen. Sein Schlüssel war von außen eingesteckt, also keine Möglichkeit, von innen die Tür zu öffnen.

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