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„Laut Polizeiberichten ist dies der 3 Mord in den letzten 2 Monaten, zwischen den Opfern bestand keinerlei Verbindung, die Leichen der Opfer wiesen aber alle eine Gemeinsamkeit auf, ihre Augen wurden alle auf brutale Art und Weise entfernt, die Polizei bittet alle Bürger während der Ermittlungen, ihre Fenster und Türen abzuschließen und nicht mehr nach Einbruch der Dunkelheit raus zu gehen.“

So hieß es in den Nachrichten.

Es war eine bewölkte Winter Nacht.

Ich lag in meinem Bett und versuchte einzuschlafen.

Alles war abgeschlossen und die Fenster waren zu

Doch ein Gefühl der Unsicherheit breitete sich in mir aus.

Das monotone ticken der Uhr wurde unerträglich.

Doch plötzlich war da noch was anderes

Es hörte sich an wie ein leises aber schweres atmen.

„Was ist da draußen los?“ dachte ich mir während eine immer größere Panik in mir aufstieg.

Mit einem zittern am ganzen Körper stieg ich aus dem weichen Bett und fühlte trotz des geschlossenen Fenster einen kühlen, fast schon gespenstischen Luftzug, der mir einen Schauer über den ganzen Körperjagte.

Trotz der Angst schaute ich aus dem Fenster.

Nichts.

Einzig und allein die leere Straße und der mit Schnee bedeckte Bürgersteig waren zu sehen.

Das Atmen war so plötzlich verschwunden wie es auftauchte.

Alles erschien ruhig und friedlich.

Ich stand noch eine weile vor dem Fenster und schaute durch dieses, bis mir durch die stickige Luft im Raum schwindelig wurde.

Ich setzte mich aufs Bett und atmete tief durch.

Kalte Luft erfüllte meine Lungen.

Meine Augenlider fühlten sich Tonnen schwere an.

Die Müdigkeit überkam mich und ich schlief ein.

Knapp 2 Stunden müsste ich geschlafen haben bis ich durch das selbe schwere atmen wie zuvor aufwachte.

„Scheiße, das Fenster!“ schoss es mir durch den Kopf als ich bemerkte das dieses geöffnet war.

Schnellen Schrittes schloss ich es wieder und bemerkte dabei, dass es keine einzige Spur auf ein gewaltsames Eindringen gab.

Doch dort war etwas. 

Immer lauter.

Ich hörte es direkt neben meinem Ohr.

Ich spürte es warm an meinem Nacken.

Den eiskalten Atem einer Person.

Und ein Gefühl 

Als ob mehrere einen anstarren würden.

Doch es war nur ein einzelner.

„Das ist mein Ende“ war der letzte Gedanke der sich in meinem Kopf festsetzte.

Nicht wagend mich umzudrehen stand ich dort gefühlt eine Ewigkeit wie angewurzelt, mit Todesangst, darauf wartend das mich ein hoffentlich schneller und schmerzloser Tod ereilt.

Zu meiner Überraschung verstummte das Atmen wieder und die Präsenz die ich hinter mir spürte verschwand.

Ich versuchte einen klaren Gedanken zu fassen, lief langsam und vorsichtig auf meinen Schrank zu, griff mir meinen Baseballschläger und durchsuchte alles.

Doch ich fand nichts.

„Ich glaube ich werde langsam verrückt, dass ich mir schon Dinge einbilde, die nicht da sind“ flüsterte ich mir immer wieder zu, in der Hoffnung mich wieder beruhigen zu können.

Leider war dies nur Wunschdenken.

Als reine Vorsichtsmaßnahme verriegelte ich meine Schlafzimmertür und holte mir das größte Messer aus der Küche das ich fand, es gab mir ein Gefühl von Schutz und Sicherheit.

Alles war leise und friedlich.

Also schloss ich meine Augen.

Und währe eingeschlafen.

„Hätte ich doch bloß nicht nochmals meine Augen geöffnet als ich wieder die Geräusche hörte“

„Er“, oder wohl eher „es“ stand direkt neben meinem Bett.

Es war Groß.

Mit seinen knapp 2 Metern stand es vor mir.

In einen Dunklen Mantel gehüllt.

Mit einer Haut von Verwesung zerfressen und einem moderigen Geruch der sich in die Nase ätzte.

Doch dass das abartigste an dieser Kreatur war ihr Kopf, 

kein einzelnes Haar, von Nähten durchzogen und überall Augen, durch die Nähte am Kopf befestigt.

Es starrt mich einfach an, mit all den Augen.                                                

Es grinste dämonisch und legte seine knochige Hand auf mein Gesicht.

Sie war kalt wie die einer Leiche.

Die Hand dieses Wesens wanderte höher, genau auf Augenhöhe.

Der Griff der Kreatur wurde fester, während es seine kalten Finger mit Nägeln scharf wie Messer in die Haut um mein Auge herum bohrte.

Der stechende Schmerz ließ mich blitzartig zusammen zucken, während ich mit meinem von Adrenalin vollgepumpten Körper um mich schlug.

In diesem Moment gab es nur eines was ich wollte: Überleben und vor diesem Mistvieh fliehen.

Doch alles was ich tat war sinnlos, da mir langsam aber sicher die Kraft ausging und diese Kreatur nicht auch nur im entferntesten daran dachte nachzugeben.

Ich realisierte das ich in der Falle saß, hilflos diesem „Ding“ ausgeliefert.

Tränen liefen mir aus den Augen während ich mit einem starken Zittern am ganzen Leib, diese Ausgeburt der Hölle anflehte mich am Leben zu lassen.

Das dämonische Grinsen der Kreatur wich von ihrem Gesicht und der Griff des Wesens ließ nach.

Für einen kurzen Augenblick dachte ich, dass es Erbarmen  zeigen würde und mich verschonte.

Da hatte ich mich geirrt.

Ein lauter Schmerzvoller Schrei durchbrach die Stille der Nacht.

Und trieb dem Wesen das Lächeln ins Gesicht zurück.

Unbarmherzig riss es mir das Auge raus.

Der Schmerz der in diesem Moment meinen Körper durchfuhr würde ich nicht einmal meinem ärgsten Feind wünschen.

Mein Bett, voll mit Blut und Tränenflüssigkeit, und dieser Gestank der Verwesung der von meinem Kaltblütigen Peiniger ausging ließen mich erbrechen.

In einer Mischung aus Blut, Tränen und erbrochenem lag ich nun da

Anscheinend sehr zur Belustigung dieses Dämons, denn es fing an zu lachen, so schrill, dass es in den Ohren weh tat und mich zusammenkauern ließ.

Ich merkte wie die Kraft meinen Körper verließ und mein Lebenswille verschwand.

Dies schien auch diese Bestie zu bemerken, da sie augenblicklich aufhörte zu lachen und noch näher kam.

Es packte mich am Hals und drückte mich gegen die Wand, während es mir seinen ätzenden Geruch der Verwesung ins Gesicht hauchte, woraufhin ich nochmals erbrach.

Das Blut meiner linken Augenhöhle floss an mir herab und hinterließ eine Pfütze auf dem Boden genau unter diesem Ding. 

Mein Leben zog nochmals an mir vorbei, als es mich mit einer schnellen Bewegung auch noch meinem anderen Auge entledigte und meinen leblosen Körper in die Lache aus Blut fallen ließ die aus meinem Körper stammte.

Das einzige was ich in meinen letzten Momenten noch wahrnahm war das schrille Lachen dieser mörderischen Abscheulichkeit.

"Endlich zwei weitere wunderschöne Augen, nur dieser erbärmliche Mensch passte nicht dazu…“

„Hätte er lieber niemals seine Augen geöffnet, denn jetzt, öffnet er sie nie wieder…“

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