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Meine Oma ist die beste Schnitzelmacherin der Welt! Immer, wenn ich bei ihr bin, gibt es frisch gemachte Schnitzel, und sie schmecken von Mal zu Mal immer besser! Ich find das einfach nur toll, wie gut sie das macht. Sie hat dafür ihr eigenes Spezialrezept, dass sie aber nicht rausrückt… Na ja, ich hoffe, sie gibt das noch vor ihrem Tod an meine Mami weiter. Aber sie hütet es sogar so sehr, dass sie beim Kochen immer die Tür zuschließt. Ansonsten werde ich nie wieder so leckere Schnitzel essen können!

Schnitzel1

Die weltweit besten Schnitzel...

Heute bin ich wieder mal bei Omi. Und was gibt es? Natürlich wieder Schnitzel! Ich freue mich immer richtig darauf, es ist das beste Ereignis der Woche! Samstags Schnitzel bei Omi! Heute wollte sie mal wieder eine größere Portion machen. Ich will aaaalle Schnitzel verdrücken, denn ich hab Riesenhunger. Während sie jetzt gerade also in der Küche unser Essen vorbereitet, schaue ich ein bisschen fern. Ich hab wirklich die beste Oma der Welt!

Die Großmutter schloss wie immer die Küchentür ab. Niemand sollte ihr Rezept für die weltbesten Schnitzel erfahren. Es war schon sehr speziell… Aber geschmacklich übertrafen diese Schnitzel alles! Langsam öffnete sie die Tiefkühltruhe und schaute sich das Fleisch an, welches sie für die Zubereitung des Schnitzels benötigte.

Es war ein Mensch. „Heute probiere ich es mal mit dem Arm!“, murmelte die Oma vor sich hin. Kurz in der Mikrowelle aufgewärmt, konnte sie es kaum erwarten, mit dem Machen der Schnitzel zu beginnen. Mit einem scharfen Messer schnitt sie ein Stück Fleisch aus dem Arm des Verstorbenen. Es quoll warm gekochtes Blut heraus, während sie das heiße Fleisch vom Rest des Armes trennte. Das erste Schnitzel war damit eigentlich bereits fertig, sie musste es nur noch in panieren und braten. Es wurde von ihr auf den Tisch gelegt.

Das zweite Schnitzel sollte aus dem Bauch des Toten bestehen. Mit einer scharfen Klinge schnitt sie auch hier ein großzügiges Stück Fleisch aus der unteren Rumpfgegend. Diesmal war das Opfer ihres gekochten Meisterwerkes jedoch wohl ein dicker Mann… Das Fleisch war mit viel Fett vermengt. „Verdammt!“, rief die Köchin auf und schmiss das gerade gewonnene unfertige Schnitzel in den Mülleimer.

Also drehte sie den großen Fleischklops um und gewann ein Schnitzel aus der Rückengegend. Auch hier spritzte warme Körperflüssigkeit heraus, welche sich über den Tisch ergoss. Ein Strang voller Muskeln und Nerven, immer noch gewärmt, befand sich nun in der Hand der Meisterköchin. Auch dieses große Stück lag nun auf dem Tisch. Immer mehr Schnitzel gewann die Großmutter aus dem Fleisch ihres kleinwüchsigen Opfers.

Nachdem sie circa 10 Schnitzel gewonnen und sich eine Menge Blut über den Tisch ergossen hatte, begann sie, das Blut vom Tisch wegzuwischen. In eine Flasche Ketchup presste sie die Körperflüssigkeit aus dem Tuch aus, ehe sie den übriggebliebenen Menschenfleischklops in die Tiefkühltruhe steckte. „Das ist für das nächste Mal!“

Aus ihrem Schränkchen nahm sie etwas Paniermehl heraus. Doch ehe sie die Schnitzel panierte, nahm sie ein Marmeladenglas aus dem Kühlschrank. Allerdings war da keine Marmelade drin, sondern eine gelbliche und leicht transparente Flüssigkeit. Es handelte sich um Blutplasma. Die Oma öffnete das Glas und vermischte einen Esslöffel Blutplasma mit dem Bratfett in der Pfanne, in welchem sie später die Schnitzel braten würde. Einen weiteren Löffel Plasma vermengte sie mit zwei Eiern.

Ehe sie mit dem Panieren begann, würzte sie das Menschenfleischschnitzel mit einer Prise Salz. Auch etwas Pfeffer durfte für diesen Gaumenschmaus nicht fehlen. Nachdem sie es in Mehl gewendet hatte, zog die Küchenmeisterin das Schnitzel durch das Eier-Plasma-Gemisch. Zum Schluss wurde das Schnitzel noch in den Panierbröseln gewendet und darauf in die heiße Pfanne gelegt, in der sich das Bratfett, welches ebenfalls mit dem Blutplasma vermischt wurde, befand. Diesen Vorgang wiederholte sie bei den anderen Köstlichkeiten. Zum Schluss räumte sie alles auf.

Da kommt Omi ja! Man, wie das duftet! Ich habe schon richtig Appetit. Sogar mit Ketchup, das wird ein tolles Mittagessen.

„Ich wünsche dir einen guten Hunger!“

Langsam schnitt ich das Schnitzel mit meinem Messer durch und tunkte es in den Ketchup. Das Stückchen verschwand in meinem Mund. Köstlich! Oma macht nun mal die besten Schnitzel…

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Fuchs111

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