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Hinweis: Diese Pasta ist nicht für alle Altersgruppen geeigenet und enthält sexuelle Anspielungen, sowie Gewalt. Betroffene könnten getriggert werden, deshalb bitte ich Betroffene, die Pasta nicht durchzulesen!


Eine peinlich berührte Stille lag über uns, während ich abwartend in ihr Gesicht blickte. Ihr Ausdruck war eindeutig, und doch verbarg die schleichende, immer größer werdende Angst in ihren Augen (welche ich nur erahnen konnte, da ich sie von der Seite sah und sie nicht ansatzweise daran interessiert war, ihren gesenkten Kopf zu mir zu wenden) nicht im leisesten ihr makelloses Aussehen, welches sich durch den beinahe schon ungesund blassen Teint und ihren spröden Lippen zeichnete. Sie hatte nichts getrunken. Schon seit Stunden nicht. Ganz gleich, wie oft ich ihr anbot, in den Genuss eines süßen Himbeertees oder in den leeren, doch kühlen Geschmack eines Glases Wasser zu kommen. Beides hatte sie in einer nervösen Geste abgeschlagen und weiter auf den dreckigen Teppichboden gestarrt. Insgeheim schämte ich mich für die Umstände, die ich ihr hier bot, aber seit meinem letzten Besuch hatte ich nie wirklich die Zeit, mein Wohnzimmer auf Vordermann zu bringen. Sicher hätten wir auch in die Küche oder jedes andere x-beliebige Zimmer gehen können, dennoch war es die Höflichkeit eines wohlerzogenen Menschen, seine Gäste immer zuerst ins Wohnzimmer einzuladen. Besonders, wenn es an einem solch schönen Abend wie diesem war, und die riesigen Schiebefenster einen wunderbaren Blick auf die untergehende, blutrote Sonne boten.

Die Stille hätte eine romantische Sphäre, wäre da nicht die antike, eichene Wanduhr gewesen, die mit ihren aus Chrom gefertigten Zeigern ein versucht leises, doch klares Ticken von sich gab, dass jene Stille geradezu entzweiriss. Ich hätte die Uhr vor meinem Besuch abhängen können, aber das tat ich nicht. Das tat ich nie. Sie war ein besonderes Andenken einer besonderen Frau gewesen, die ich mit meinem Herzen und meiner Seele geliebt hatte. Meiner Frau. Jedoch hatten sich unsere Wege schon Jahre zuvor unverhofft getrennt und dann… hatte ich sie irgendwann aus den Augen verloren. Diese Erkenntnis zu verarbeiten hatte mich viel Kraft und Zeit gekostet. Lange wusste ich nicht, was ich nur ohne sie machen sollte, wie mein Leben ohne sie nur einen Sinn hatte, ob ein Leben ohne sie überhaupt einen Sinn hatte. Doch dann erkannte ich, dass sich die Welt immer weiterdrehte und sie im Universum keinen Halt machen würde. Noch nicht einmal für mein Leid. Und so saß ich im Wohnzimmer mit dieser Frau. Ihre blonden, langen Haare schienen wie Gold, als die letzten Sonnenstrahlen endgültig hinter dem Horizont verschwanden und mit aller Macht versuchten, ihre Wärme auf ihre Haare zu fokussieren, bevor sie dem Licht des matten Mondes Platz machten.

Da sich ihre Stimme immer noch nicht zu regen bemühte, übernahm ich den Einstieg für sie. Obgleich ich als wahrer Gentleman immer der Frau das Reden überlassen hatte, allem voran, weil sie ja so viel zu erzählen hatten… Hmpf, was für ein billiges Klischee! „Sie scheinen mir eine eigenartige, stille Person zu sein, Miss. Wie ein graues Mäuschen“, sprach ich meine Gedanken aus, ohne auch nur einen Satz der Unhöflichkeit wegen herauszunehmen. Mir war bewusst, dass es nicht gerade gütig war, gleich mit der Tür ins Haus zu fallen (besonders bei einer wildfremden Person, die man wenige Stunden zuvor auf dem Weg zur Bar aufgegriffen hatte), jedoch war ich trotz meiner guten Art schon immer ein Mensch gewesen, dem es schwer fiel, ein Blatt vor den Mund zu nehmen und gewisse Sachen in meinem Inneren verschlossen zu halten. Dennoch zu meiner Verwunderung lächelte die Fremde nervös, soweit ich es durch ihren immer noch geneigten Kopf erkennen konnte, und krallte ihre Hände hilflos wirkend in den Rand der Couch hinein, als bemühte sie sich verzweifelt, gegen ihre innere Panik anzukämpfen, die mit dem darauffolgenden Zucken meiner strengen Stimme noch deutlicher wurde. „Wie dem auch sei. Fragen Sie sich denn nicht ansatzweise, wieso ich Sie beim ersten Anblick zu mir nach Hause eingeladen habe?“ Mein Gegenüber schüttelte ihren Kopf, während es schien, als wolle ihr Körper vor Angst einem Zitteranfall anheimfallen.

„Ich habe Sie mit zu mir genommen, weil Sie mir gefallen, Miss“, bei jenem Satz strich ich ihr sanft über ihre reine Haut, während ich grinsend verspürte, wie sich etwas in mir regte. Nein, noch nicht, mahnte ich mich selbst, derweil ich angestrengt versuchte, dem aufkommenden Drang zu widerstehen. Sie zuckte erschrocken zusammen, kaum hatte meine Hand ihre Wange berührt, und rutschte ein Stück weiter von mir weg. „Bitte, fassen Sie mich nicht an“, murmelte sie kaum hörbar und vertiefte den verkrampften Griff in den weichen Stoff der Couch. Als Antwort lachte ich leise. So war es schon immer gewesen. Selbst bei meiner Frau, der ich mein Herz geschenkt hatte und auch auf unserer Hochzeit ewige Nähe versprochen hatte: Nie hatte sie gewollt, dass man sie anfasst, aus Angst, ich hätte ihr etwas antun wollen. Mein leises Lachen erstarb zu einem lächerlichen Grinsen. So lächerlich wie der Gedanke selbst. Kaum hatte sie mein Grinsen, nun doch, mit ihren blassen Augäpfeln wahrgenommen, schon stand sie wie von einer Tarantel gestochen auf und war dabei, meine Wohnung in Eile zu verlassen, bis ich ihr dürres Handgelenk packte und sie zu mir zog. Ich war geduldig gewesen. Gab ihr die Zeit, die sie gebraucht hatte, um sich an ihre neuen Umstände zu gewöhnen, doch das sie (so schien es zumindest für mich) schneller die Flucht ergriff, als ich erwartet hatte, verdeutlichte einmal auf's Neue, wie sehr ich die Frauen doch unterschätzte.

Doch dieses eine Mal würde ich sie unter keinen Umständen gehen lassen. Ein erneutes Grinsen zog sich entlang meiner Mundwinkel, als ich mir in meiner visuellen Vorstellung vor Augen führte, wie ich diesem erbärmlichen Weib noch eine gerechte Strafe verpassen würde und zur gleichen Zeit einen Heidenspaß empfinden würde. So schlug ich ihren Kopf mit voller Wucht gegen den gläsernen Couchtisch und sah mit an, wie sie inmitten von diamantähnlichen Scherben und einem kleinen Hauch Blut (welches aus ihrer Platzwunde kam) in den Schlaf versank. Während sie sich im Reich der Träume aufhielt, band ich sie mit „speziellen“ Handschellen an mein Bett fest und legte einige leicht abgenutzte Werkzeuge in ihrer Nähe auf die raue Oberfläche einer Holzkommode. Meine Augen leuchteten bei dem gewohnten Anblick meiner Instrumente: Ein Skalpell, ein Feuerzeug, eine Zange und ein schwerer Hammer. Als ich bemerkte, wie meine „Schönheit“ langsam aus ihrem Schlummer erwachte, nahm ich zunächst das Skalpell in meine Hand, doch hielt ich es hinter meinem Rücken versteckt, um ihre Angespanntheit und die nun sicher panische Angst in ihrem verstörten Anblick zu steigern. „Guten Morgen, Dornröschen“, summte ich gespielt fröhlich daher, während ich schemenhaft und allein durch das begleitende Licht des Mondes erhellt mit ansah, wie die Fremde sich immer stärker gegen das Bettgestell drückte. Nutzlos, wie es auch für ihre Vorgängerinnen gewesen war, schrie sie um Hilfe. Es hatte keine sonderliche Wirkung, außer dass mir unter ihrem dämlichen Gekreische beinahe das Trommelfell platzte.

Um ihr Kreischen zu unterbinden, schlug ich ihr mit Wucht ins Gesicht, sodass mich mit der wiederkehrenden Stille allein ihr nun hasserfüllter Blick anstarrte. Sichtlich erstaunt über ihren plötzlichen Gefühlswechsel erklärte ich ihr, sie einem Test unterziehen zu wollen. Wenn sie nach all dem Prozedere immer noch leben würde, würde sie die Frau werden, nach der ich all die Jahre über gesucht hatte. „Du kannst dabei so laut schreien, wie es dir beliebt. Schrei dir meinetwegen deine gottverdammte Seele aus dem Leib; alle deine jämmerlichen Versuche, Hilfe zu holen, werden vergebens enden. Denn, meine Wohnung steht in einem Kaff, indem sich kein Schwein um das Wohl anderer oder deren Leid schert. Der perfekte Ort für eine schöne, qualvolle Folter, findest du nicht auch?“ lachte ich sichtlich amüsiert über meine Situation und begann trotz ihres schwachen Protestes, ihre Gesichtshaut aufzuschneiden. Sie sollte perfekt werden. Wenn ihr Charakter nun endlich Stärke und Hingabe zu mir beweisen würde, dann hätte ich eine Braut geschaffen, von der alle anderen Männer nur träumen konnten!

Während ich mich ihrem Körper widmete und ein Detail nach dem anderen nach meinen Vorstellungen und nach den Erinnerungen meiner damaligen Frau bearbeitete, konterte ich ihre lächerlichen Schreie mit harten, wiederholten Schlägen ins Gesicht, die sie bald eine gebrochene Nase kosteten. Aber es war halb so wild. Wenn ich mit ihr fertig war, wäre ihre Nase das kleinste Problem, dass es zu lösen gäbe. Fast am Ende meines Werkes angelangt, betrachtete ich nochmals vor der Vollendung die riesige Blutlache, in welcher meine Hübsche nahezu zu schwimmen schien, sowie ihren noch blasser gewordenen Körper, der bei meinen zärtlichen Berührungen nichts als bloße Kälte abgab. Ihre Haut war an einigen Stellen verbrannt, ihre Knie hatte ich beide mit dem Hammer zertrümmert, und neben ihrem Gesicht auch ihre Brust bis hin zu ihrem Bauch aufgeschnitten. Die Innereien hatte ich aus ihr entfernt und vorerst beiseitegelegt; und zum krönenden Abschluss entfernte ich ihre feuchte, nutzlose Zunge mit der Zange.

Die Regung in meinem Körper endete in einem schmerzhaften Pulsieren, sodass ich keine andere Möglichkeit sah, als meinen inneren Trieb endlich freizulassen. Ungeachtet dessen, wie ich war, hatte ich am meisten auf ihre aufgeschnittene und mit Blut vollgesogene Bluse gekleckert, als ich mich voller Liebe über sie übergeben hatte. Bestürzt ließ ich dieses Opfer hinter mir zurück, ohne die Zimmertür zu schließen. Später würde ich ihren wertlosen Körper entsorgen und ihre Innereien zum Trost aufessen müssen. Warum zum Teufel habe ich mich übergeben? schoss es mir durch den Kopf, während ich mit meiner dünnen, langen Zunge über meine blutigen, aufgerissenen Lippen strich und meine spitzen Reißzähne vor Wut bleckte. Dabei war ich mir doch so sicher, meinen Trieb woanders gespürt zu haben…, setzte ich enttäuscht meinen Gedankengang fort, während in der tiefschwarzen Nacht meine Suche von vorne begann. Der Weg war das Ziel. Und ich war mir sicher, mein Ziel endlich gefunden zu haben, während ich meinen Blick sehnsüchtig auf eine einsame, leichtbekleidete Nutte, nur weniger Meter von mir entfernt, richtete.


BlackRose16 (Diskussion) 17:17, 4. Jul. 2017 (UTC)

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