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Du wachst auf, liegst im Bett, deine Arme sind schwer. So schwer. Nein, eigentlich spürst du sie nicht. Es ist so dunkel. Du öffnest langsam deine Augen. Die Finsternis dringt durch dich hindurch. Langsam gewöhnst du dich an die fast unscheinbare Dunkelheit, die vom leichten Schein der flackernden Lampen im Raum nebenan unterbrochen wird. Du liegst nicht in deinem Zimmer. Du liegst nicht in deinem Bett. Du hast das Gefühl, deinen Körper nicht frei bewegen zu können. Vielleicht wurdest du gefesselt. "Was ist hier los!?" denkst du, aber du erhältst keine Erklärung. Dir ergibt sich kein logisches Sinnbild in der Situation. Die Liege, an der du festgeschnallt bist, rollt langsam nach vorne. Der Gestank von Eisen und Desinfektionsmittel brennt sich in deine Nase.

Langsam merkst du, dass das Morphin nicht mehr wirkt. Die Schmerzen kehren zurück. Genauso wie eine scheinbare Erinnerung, die einen unnötigen Verdacht aufwirft. Du blickst an dir herunter. Du warst nie gefesselt. Das Einzige, was dich vom rennen abhält, sind deine abgeschnittenen Hände und Füße, Waden und Arme, die du einen kurzen Moment später als Spiegelbild in einer Pfütze neben der Liege erkennst. Langsam und qualvoll werden dir die Augenlider abgeschnitten und deine Ohrmuscheln durchbohrt. Du bist regelrecht froh, als die Insektenlarven endlich aus deiner Nase kriechen. Doch nun kannst du deine Augen nicht mehr schließen und den starken Geruch nach Blut nicht verdrängen. Dir wird schwarz vor Augen und flüssiges, heißes Pech läuft brennend heiß dein Gesicht herunter, sodass du die Säge am Ende des Fließbandes nicht mehr bemerkst. ...

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