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Präsenz Teil 1

Wenn ihr mal nachts draußen seid, fühlt ihr euch dann irgendwie beobachtet? Fühlt ihr eine gewisse Präsenz von jemanden oder von etwas? Fühlt ihr euch verfolgt? Ich frage, weil ich mich manchmal verfolgt fühle. Aber immer, wenn ich mich umdrehe war da nichts, nie war dort etwas zu sehen, doch die Präsenz ging nie weg, sie verschwindet erst, wenn man sich in eine Lichtquelle bewegt.

In einem dunkeln Raum oder ähnlichen war diese Präsenz nie zu spüren, immer nur, wenn man draußen ist. Was könnte es sein? Ein Geist? Ein Phantom? Dämonen die Besitz von mir ergreifen wollen? Ich schreibe diese Zeilen hier mit Ungewissheit und Furcht, denn ich weiß nicht wie viel Zeit mir noch bleibt. Nachts spüre ich es wie es langsam näher kommt. Es geschieht nun nicht mehr auf den Straßen, sondern auch schon auf diversen anderen Wegen und Ebenen.

Neulich als ich von einer Party auf dem Weg nach Hause war kam mir ein Laster entgegen, es war nebelig und so musste der Fahrer natürlich das Fernlicht anmachen um etwas zu sehen. Gerade als er das Licht anmachte und mich so blendete habe ich nach unten geschaut um den Lichtstrahlen mit den Augen etwas zu entkommen bemerkte ich, dass es ein Schatten zu viel war, wo nur mein Schatten hätte sein sollen war nun ein zweiter, ich drehte mich ruckartig um weil ich dachte das ich verfolgt worden wäre, aber niemand war zu sehen.

Als ich wieder auf den Boden schaute war der Schatten verschwunden, der Fahrer des Lasters hielt an und fragte ob mit mir alles ok sei, nach seinen Angaben war ich Kreidebleich. Ich erwiderte einfach nur das es mir gut ging. Der Lastfahrer fuhr weiter, doch mir Lief ein Kalter Schauer über den Rücken.

Was war das bloß für ein Schatten? Als ich zuhause ankam legte ich mich sofort hin doch einschlafen konnte ich nicht. Ich schluckte ein Beruhigungsmittel und eine Schlaftablette damit ich endlich schlafen konnte. Doch wie sich das herausstellte war das einer der schlimmsten Fehler. Während ich schlief träumte ich von der Situation mit dem Laster, nur aus einer anderen Perspektive. Es war aus der Perspektive des Schattens, oder des Schattenwesens, ich konnte sehen wie ich mich von der Party nach begab, jeder Schritt war aus der anderen Perspektive, ich verfolgte mich also selbst.

Kurz bevor der Laster sein Fernlicht anschaltete, hat der Schatten seine Hand herausgestreckt und versuchte mich zu greifen. Als das Fernlicht des Lasters anging konnte ich für den Bruchteil einer Sekunde den Arm sehen. Er war mehr als Pechschwarz, das Schwarz war so dunkel das es aussah als würde das Licht darin eingesaugt werden. Es war jedoch auch eine menschliche Hand zu sehen, man konnte die Finger gut erkennen. Die Hand war in einer Form als würde sie mit viel Kraft jemanden an die Schulter packen wollen um ihn dann gewaltsam umzudrehen. Als ich mich dann im Traum selbst umdrehte wachte ich endlich auf.

Ich bin aufgestanden um mir mein Gesicht zu waschen, doch als ich dann in den Spiegel schaute, bemerkte ich das sich meine Augenfarbe verändert hat und meine Augenlieder schwarz wurden.

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