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Mein Name ist Jeremy und ich bin 15 Jahre alt. Ich bin ein durschnittlicher Junge mit einem eigentlich sehr vorbildlichem Benehmen, jedoch habe ich Probleme mit meinen Mitmenschen in der Schule. Ich weiß nicht was sie dazu getrieben hat aber seit der dritten Klasse hänseln und mobben meine Mitschüler mich und alles wegen diesem Arschloch von Jason, ich dachte es würde aufhören wenn ich in die Mittelstufe komme, aber das tat es nicht. Es wurde nur noch schlimmer.

Die meisten Menschen können sich in dem Glück in dem sie sich wiegen garnicht zurechtfinden und verlangen sogar nach noch mehr Freunden und Aufmerksamkeit als solche es jemals verdient hätten. Ich jedoch wäre glücklich wenn mich die Menschen in meiner Umgebung einfach umgehen würden und mich ignorieren würden.
In der dritten Klasse passierte jener schicksalhafter Tag an dem ich in der Schule war. Die Lehrerin, Frau Krauss, sagte uns wir sollen einen Stuhlkreis formen. Ich nahm mir einen alten schon angeschlagenen Stuhl der in der Ecke stand, denn ich wollte keinen Tumult anzetteln indem ich mit den anderen um die Stühle kämpfen würde wie es alle taten. Ich nahm mir den Stuhl und setzte mich in dem sich langsam zusammenformenden Kreis aus Schülern.
Als ich mich auf meinen Stuhl setzte zerbrach dieser und genau in dem Moment sah mich Jason an und schrie durch den ganzen Raum: "hey seht mal Jeremy ist so fett das sein Stuhl unter ihm zusammen bricht!"
Die Blicke meiner Mitschuler und das Lachen von James werde ich niewieder vergessen. Diese durchbohrenden Blicke die mich in ein tiefes Loch aus Scham und Trauer gezogen hatten.  Ich stand auf, das Lachen wurde nun auch noch von sarkastichen Kommentaren unterstützt, wie einer der Sprüche die sich in mein Gedächtnis brannten, Jule rief durch den Raum "hey, seht mal der Fettsack kann sogar noch aufstehen!"
Als die Lehrerrin dazwischen ging und die Schüler beruhigte dachte ich es sei endlich vorbei doch wie blutig dieser Fehler war hätte ich mir niemals ausdenken können. Meine Mitschüler machten weiterhin abfällige Bemerkungen über mich und hörten nicht auf, nach der Schule musste ich es mir wieder und wieder anhören. Freunde gingen mir aus dem Weg da sie Angst hatten auch in den Kreis der Aussätzigen zu kommen.
Als ich die Mittelstufe kahm dachte ich es sei endlich vorbei doch Jeremy ging auf die selbe Schule ab wie ich und machte mir schon am ersten Tag das Leben zur Hölle, indem er allen mein grausames Erlebnis miteilte. Die Grundschule war der reinste Himmel gegenüber von dem was man dort mit mir angestellt hatten.
Fettsack, Fettie oder auch andere Bemerkungen sind euch vermutlich egal wenn sie aus einem Wildfremdem Mund kommen. Aber jeden Tag jede Stunde und jede Minute seinem Schicksal als Ausgestossener beizukommen ist ein Schmerz den man mit keiner Folter vergleichen kann.
In mir tobte ein Wirbel aus purer Verzweiflung und Trauer ich hatte sogar schon Selbstmordgedanken und das Messer nicht nur einmal in der Hand. Nach aussenhin gab ich mich jedoch stark sodass niemand der nicht unmittelbar in der Nähe meiner Schulkameraden kam von meinem Schicksal etwas mitbekam.
Oft saß ich Zuhause in meinem Zimmer und weinte die einzigen Person die mir je helfen konnte waren meine beiden besten Freunde die mich niemals verraten. Sie hiesen Lucas und Remi. Freunde die man nur einmal im Leben findet. Ich hätte es wahrscheinlich nicht solange geschaft ohne sie. Doch war der Druck in der Schule zu groß und der Wirbel aus Trauer wurde nun zu einem Sturm aus Hass, purem Hass.
Eines Tages kahm dann der Moment an dem Schluss war als Jeremy mir meine Schulbücher und Schulhefte nahm. Ich sagte ihm mit einem fast erstummten aber mit blutrünstigem hasserfülltem Blick mitten ins Gesicht: "Gib sie mir zurück!!" Meine Fäuste ballten sich unter dem Tisch und ich wollte nur noch töten alles was mir durch den Kopf ging war wie ich dieses Stück Elend von seinem Leid befreien könnte. Doch er lachte mich aus sagte seine schon vorrauschaubaren Worte in einem brennendem verspottendem Ton: "Und was wenn nicht?" Plötzlich riss er meinen Büchern die Seiten raus. Einem nach dem anderem und spottete über mich mit der ganzem Klasse die mich verspottete und ihm den Rücken stärkte.
Meine Fäuste enspannten sich und mich überkam ein seltsames Gefühl der Freude. Es war das Gefühl der Rache. Der sicheren feststehenden Rache. Nach der Schule ging ich nach Hause und sah auf meinen Kalender. Noch eine Woche dann sind Sommerferien... "der letzte Tag" flüsterte ich leise.
Vollkommen rachsüchtig, habe neuen Mut dadurch erhalten und eine Kraft in mir entdeckt, die ich nie zuvor sah. Sie gefiel mir seit Anfang an. Ich habe mir ein kleines Versteck in dem alten abgebrannten Haus gebaut. Dieses lag zu meinem Glück auf dem Heimweg meines neuen Spielkameraden. Da habe ich schonmal einige Dinge vorbereitet wie meinen alten Baseball Schläger frische Klamotten und einen großen Turnbeutel.
Am solange ersehnten Tag ging ich wohl zum letzten mal in die Schule... und Jason wohl auch. In der kurzen Pause zwischen den Stunden ging er an seinen Ranzen und nahm etwas heraus, ich konnte es nicht erkennen wusste aber das dies nur das Öl war welches meinem Feuer aus Hass Entflammen. Er ging zu mir und goss mir kaltblütig eine Packung saure Milch über. Wie immer wurde dies von einem Lachen meiner so tollen Klassenkameraden unterstützt und in mir loderte das Feuer des Hasses.
Ich folgte Jason nach der Schule und nahm meine zuvor im alten Haus deponierten Sachen und wartete bis sich ein günstiger moment ergab glücklicherweise lebten in dieser Umgebung kaum Leute und ich wartete stillschweigend in sicherer Entfernung bis ich den Moment sah, er ging durch eine dunkle Gasse, war wohl eine Abkürzung.
In dieser Gasse tat ich es ich rannte auf ihn zu, schlug im die Beine nach vorne so das er mit dem Rücken auf dem Boden knallte und brach ihm beide Kniescheiben und Arme als ich seine verdammten letzten Worte hörte auf die ich so lange gewartet hatte: "verschone mich!" Mit einem unnatürlichem Lächeln das sich über meinem Gesicht breitmachte antwortete ich ihm kalt ohne ein Wort der Reue: "und was wenn nicht?" Ich holte zum letzten Schlag aus und machte seinem erbärmlichen Dasein ein Ende.
Ich packte seinen Körper in meinen Turnbeutel und schleppte ihn in den Wald, nachdem ich mich mit meinen frischen Klamotten umgezogen hatte. Ich schmiss ihn und meine Kleidung die durch sein Blut und die saure Milch volkommen versaut war mit in das Loch und grub dieses daraufhin zu.
Zuhause angekommen stand ich erstmal unter Schock und versuchte mich damit abzufinden, dass ich eben gerade einen Menschen ermordet hatte. Ich duschte mich und ging in mein bett um zu schlafen, nach 3 langen schlaflosen Stunden konnte ich nun endlich einschlafen. Ich bekam das Gefühl beobachtet zu werden nicht aus meinem Kopf.
Über die Ferien reifte dieses Gefühl zu einer regelrechten Paranoia. Mein bester Freund Lucas machte sich langsam Sorgen um mich und fragte mich was los sei ich antwortete jedesmal mit "mir geht es gut" oder "mach dir nicht so große Sorgen um mich".
Nun war die vierte Woche der Sommerferien angefangen und meine Paranoia neigte sich einem Stadium zu von dem ich niemals dachte das es existieren würde ich sah Schatten im toten Winkel meines Auges. Ich hörte ein Schnaufen als ob jemand volkommen außer Kraft war egal wo ich hinging ich fühlte wie mir die Wände näher kamen und ich von überall beobachtet wurde.
Jedesmal wenn ich zwinkerte bekahm ich den bitteren Gedanken wie "Er" mich ansah. Nachts konnte ich nicht schlafen, tagsüber konnte ich nicht ruhen. Ich dachte das ich gerade durch diese Müdigkeit nur noch wirrer im Kopf werde. Ich wollte zu Lucas gehen um etwas Ablenkung zu kriegen aber er war im Urlaub genauso wie Remi.
Es wurde schlimmer und schlimmer in der fünften Ferienwoche konnte ich eine Stimme hören die mir in regelmassigen Abständen ins Ohr flüsterte und sagte: "Das wirst du bereuen!" die Stimme wurde immer lauter und immer klarer bis ich das Gefühl hatte jemand stände neben mir und spreche mir ins Ohr. Mit der Zeit nahm ich auch diesen unangenehmen Geruch von saurer Milch wahr.
Ich ging nach einem langem Tag endlich ins Bett und sah wie sich das Licht im Flur angeschaltet hatte. Ich vernahm diesen fauligen Geruch von sauer Milch und verkroch mich wie ein kleines Kind unter meiner Decke ich hörte wie sich etwas näherte, langsam mit schweren Schritten.
Die Tür öffnete sich langsam und ich hörte wie sich etwas näherte und zuletzt auf meinem Bett stand plötztlich gab es kaum einen Ton, nur ein tiefes Atmen das zu mir zog. Ich zog meine Decke langsam von meinem Kopf als sie mir plötzlich schnell runtergerrisen wird. Ich sah wie Jason über mir stand, sich nach unten beugte und mir genau ins Gesicht sah und ich erkannte wo der Geruch herkam. Er trug mein blutverschmiertes T-shirt das mit saurer Milch zugeschüttet war und seine Arme und Beine sahen unnatürlich verdreht aus. In der linken Hand hatte er ein großes blutverschmiertes Messer. Und er sprach mit einer verstörenden Stimme seine letzten schockierenden Worte in mein Ohr. "DU HÄTTEST SICHER GEHEN SOLLEN DAS ICH TOT BIN!!!"

Written by Antifranklin

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