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Es war fast vollbracht. Sein erstes Meisterwerk, welches zum Teil eines großen Gebildes werden sollte. Sein brillantes Hirn lag vor Ideen fast in Extase. In ihm fügten sich Winden, Zahnräder, Ritzel und Achsen immer wieder zu neuen, komplexeren und größeren Gebilden zusammen. Es war als würde eine höhere Macht sie ihm alle einflüstern. Die großen Gedanken eines Genies, doch was ihn so aufwühlte war: Er kann sie alle verwirklichen. Er fühlte, dass er allein dazu berufen war, solche Wunder zu vollbringen. Das Schicksal hat ihm das Wissen und wortwörtlich den Schlüssel dazu geschenkt. Auf dem ersten Blick wirkt er ganz normal. Ein etwa handgroßer Aufziehschlüssel wie man ihn für Uhren benutzt. Hinter diesem unauffälligen Gegenstand verbirgt sich jedoch mehr. Der Zugang zu denkenden Apparaten, frei von Computern und Elektronik. Zu Maschinen die jeden Befehl ihres Schöpfers gehorchen.Nichts an diesem Gegenstand war magisch, geschweige denn übernatürlich. Es war lediglich eine Halterung am Schaft des Schlüssels, in der ein kleiner Behälter angebracht werden konnte.

Wenn man damit eine Feder aufzieht und diese eine passende Fassung für den Behälter besitzt, wird dieser dort fest eingefügt und bleibt dort. Um ihn wieder zu entfernen muss man lediglich den Schlüssel wieder einfügen und gegen die Laufrichtung der Feder drehen, und der Schlüssel hält den Behälter wieder fest. Desweiteren ein paar kleine Änderungen an der Unruh und es sollte Funktionieren. Es waren viele weitere Dinge zu beachten um einen Mechanismus eine Art Bewusstsein zu verleihen. Er war gerade an den letzten teilen die er einfügen musste bevor der große Moment kommen konnte. Es war das fast 2000 Teile umfassende mechanische Gehirn. Eine für seinen Geschmack eine zu hochtrabende Bezeichnung, da es nur die Bewegungen des etwa 1,80 großen, menschenähnlichen Gebildes aus mehr als einer halben Millionen Teilen. Allesamt aus einer einzigartigen Legierung gegossen und aus optischen Gründen mit Gold, Silber, Messing und Kupfer verziert. Ein wahres Meisterstück. Er setzte das letzte Teil ein und zog die Schrauben fest.

Nun kam der für ihn unappetitliche Teil. Er holte etwas aus einer Kühlbox die unter dem Tisch stand an dem er arbeitete. Er zog sich Gummihandschuhe an und holte einen Kleinen Körper aus der Box... Einen menschlichen Fötus. Deutlich angewidert von dem kleinen Ding das von seiner Mutter wahrscheinlich ungeliebt und ohne Namen abgetrieben wurde, welches er aus dem Müll einer Abtreibungsklinik geborgen hatte. Er legte den kleinen Wurm ohne Mitleid auf dem Arbeitstisch und schnitt mit einem Skalpell vorsichtig an der filigranen Wirbelsäule entlang, entnahm sie und legte in ihr das Rückenmark frei. Er schnitt etwas von den oberen Teil des Nervs und gab ihn in den Behälter für den Schlüssel, welcher Neben ihn bereitlag. Für den Rest des Häufchen Elends was auf der Platte lag hatte er keine Verwendung. Er brachte es raus und warf es dem gierigen Nachbarshund, der wirklich alles fraß auf den Hinterhof es würde nichts übrig bleiben.

Wieder zurück an der Arbeit, legte er den Nerfenbehälter in den Schlüssel ein. Mit zitternden Händen näherte er sich dem Hinterkopf der Maschine. Langsam führte er den Schaft in die Öffnung. Nachdem dieser eingerastet war, drehte er wie in Zeitlupe mehrere Umdrehungen nach links. wenn es nicht klappt wäre alles umsonst gewesen. Er atmete tief durch und zog den Schlüssel aus dem metallenen Körper. Ab hier konnte er nur noch zusehen.

Zuerst war es nur ein leises Ticken, er war noch nie so angespannt wie in diesem Moment. Das Ticken wurde immer lauter und weitere Geräusche gesellten sich dazu. Nach und nach kam leben in das gigantische Getriebe. Nach ein paar Minuten wurde die Maschine in ihrem Rhythmus gleichmäßiger, ruhiger und die Lautstärke sank sogar. Ruckartig richtete sich der Apparat auf sah seinen Schöpfer Emotionslos an und erwartete Befehle. In diesem Moment kam der Nachbar mit seiner Flinte Bewaffnet mit dem Hund in die Werkstatt gestürmt, er hatte wahrscheinlich den lärm gehort, und erschrak vor dem was er da sah. Er zeigte auf den offensichtlichen Erbauer dieses Ungetüms und brüllte: „FASS!", Die Töle stürmte auf den Jungen zu als sie von einem tödlichen Schlag getroffen wurde. Ein unschönes, grausiges knacken verriet, das es dem bemitleidenswerten geschöpf das Rückgrat zerschmetterte. Das Tier flog gegen die nächste wand und sank ohne einen rest lebens in sich zusammen.

Der Nachbar hatte nicht mal die Zeit zu begreifen was da geschah. Die Monstrosität hatte ihn schon am Kopf gepackt und seinen Schädel mit brachialer Gewalt zerquetscht. Als er die Kraft seiner Maschine sah lächelte der Junge wie ein kleines Kind und wusste er würde sein "Meisterwerk Clockworkguard" nennen. Sein Grinsen würde noch breiter....

Und ein Wächter dient einem König. Nun nam sein Gesicht fast wahnvolle züge an.

wusste er wie er sich fortan nennen würde......

Der Clockworkking

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