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Als ich 4 wurde spielte ich für mein Leben gerne mit Puppen. Fast jede Woche musste meine Mutter mir eine neue kaufen, da ich sonst keine Ruhe geben würde, doch meine Mutter wusste, dass ich sie gut behandelte und auch oft genug mit ihnen spielte, dass es sich lohnt. So beschwerte sie sich nicht, dass sie ständig so viel Geld verlor.

Doch als meine Mutter mir damals die neue Puppe kaufte veränderte sich viel... Sie war ganz normal, und auch keine dieser Puppen aus Gruselgeschichten, die man mit den Kindern nicht alleine lassen durfte, nein, die Puppe an sich war harmlos. Das, was mit ihr kam, war das schlimme. Zuerst lief alles noch ganz normal, bis ich eines Nachts aufwachte und ein Klackern hörte. Es war konstant in einem Rythmus von 10 sekunden zu hören. Das blidete ich mir garantiert nicht ein! Aber wie man als Kind so ist, hatte ich nicht den Mut aufzustehen und nachsehen zu gehen. Ich blieb liegen und schlief auch schnell wieder ein und die nächsten Monate würde auch alles ruhig bleiben. Langsam kam mein 5ter Geburtstag immer näher und ich freute mich ziemlich, vor allem, da meine Mutter mir weitere Puppen schenken würde.

Als der langersehnte Tag jedoch endlich gekommen war und ich Morgens aufstand war nichts wie es sein sollte. Für eine 5 järige ist es schwer zu begreifen wenn sie aufwacht und niemand da ist obwohl eigentlich Mutter, Schwester und Bruder um ihr Bett herum stehen und singen sollten. Dass mein Vater nicht da war, wusste ich schon. Er hatte uns verlassen als ich grade Geboren wurde, so war ich ohne Vater aufgewachsen. Ich stand nun also auf, klatschte in die Hände, in der Hoffnung das Geräusch würde irgendjemanden anlocken, und sah mich um. Im Türramen stand eine Gestalt... Sie sah aus, wie eine große Marionette ohne Fäden. Ihre lockigen Haare, mit dem grade geschnittenen Pony fiehlen lose auf ihre Schultern und sie trug ein altmodisches Puppenkleid, wie von einer Ballerina und aus ihrem Rücken ragte eines dieser Aufzieh-dinger, die manche Puppen am Rücken haben, damit sie sich bewegten. Die Gestalt stand nun mit dem Rücken zu mir und führte einige tänzerische Bewegungen aus, von mir weg. Das Ding drehte sich dabei unablässig und irgendwann war sie an der Wand angelang. Noch einmal drehte sie sich um und ihr Puppenhaftes Gesicht, mit den schwarzen Lippen, zierte ein Lächeln, welches so unecht wirkte das mir eine Gänsehaut den ganzen Körper überzog.


Nach diesem Vorfall schlief ich wieder ein und als ich aufwachte war alles wie es sollte, was auch erst einmal so blieb. Die Gestalt sah ich die nächsten Jahre nicht und irgendwann wurde ich größer, verkaufte die Puppen, alle, bis auf eine. Diese Puppe durch die alles begonnen hatte, ich konnte sie nicht verkaufen etwas in mir wehrte sich dagegen und so behielt ich sie. Nun war ich 16, eine ganz normale Teenagerin. Den Vorfall von damals hatte ich schon vergessen, aber als meine beste Freundin Geburtstag hatte fuhr ich Nachmittags zu ihr. Als ich dort ankam erwartete sie mich, Leichenblass und mit einer riesigen Fleischwunde im Arm. Ich fragte sie was passiert sei und bekam eine Geschichte zu hören, welche mir das Blut in den Adern gefrieren ließ.

Als meine Freundin klein war, war sie genau wie ich fasziniert von Puppen. Sie hatte eine ähnliche Puppe, wie die, die bei mir die Ereignisse auslösen würde. An ihrem fünften Geburtstag wurde sie von ebendiesem puppenhaften Wesen heimgesucht wie ich, genau wie jeden anderen Geburtstag, seid sie die Puppe besitzt. Doch wurde meiner Freundin jedes mal ein großes Stück ihrer Haut geraubt. Zuerst aus dem Oberschenkel, dann Bauch, Nacken und so weiter. Die Wunde an ihrem Arm konnte ich ja deutlich sehen. Ich guckte sie nur komisch an, bis wir ein klackern hörten. Immer konstant im Abstand von 10 Sekunden. Meine Freundin guckte panisch, als das Puppenhafte Wesen die Türe öffnete. Jetzt konnte ich einen genaueren Blick auf es werfen. Es schien tatsächlich Haut zu haben,  bis auf den linken Arm, den sie in ihrem Tanz heftig bewegte. Dieser bestand aus Holz, und war es auch, der das Klacken verursachte. Lächelnd blieb sie in unserer Mitte stehen, meine Freundin und ich, unfähig uns zu bewegen.

Wir sahen uns an, und dann dieses Ding, welches Seelenruhig, mit seinem klackernden Arm, Nähzeug herausholte und ein kleines Messer. Hinter ihr an Marionettenfäden hergezogen tanzten andere Leute herein, Menschen. Zumindest waren sie das mal.... Die Haut an ihren Körpern sah aus, wie als wären es Flicken, aus der Haut unterschiedlicher Menschen. Wild angenäht, nur die Gesichter saßen ordentlich auf dem Schädel. Als ich dem ersten dieser Viecher ins Gesicht sah erschrack ich: Es war meine Mutter... dann folgte der Rest meiner Familie, zusammen mit ihrer. Wir wollten schreien, doch aus unseren Mündern kam nichts, während sie sich umdrehte und unsere Puppen herein kamen. Sie hielten die Fäden in der Hand und hatten statt den glatten Puppengesichtern komische fratzen, mit aufgeschlitzten und wieder zugenähten Mündern und großen, leeren, schwarzen Augen.

Eine Stimme ertönte, die so schön klang, hoch und hell, wie nicht aus dieser Welt:" Danke meine Kinder... dank euch wird unsere Familie wachsen." Danach beugte sie sich zu uns um unsere Haut endgültig auf unsere neuen Holzskellette zu übertragen.

Seitdem sind wir ein Teil ihrer Sammlung...

Es fühlt sich gut an ein Teil von einer so großartigen Aufführung zu sein.

Ihrem Puppenspiel

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