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Der Gong der Klingel hallte drei Mal durch den großen Saal. Das Licht wurde gedämpft und er konnte das leise Tuscheln der Menschen hören, die im Publikum saßen. Er grinste, gleich begann seine Show! Der Vorhang öffnete sich und das Licht der Scheinwerfer erleuchtete die Mitte der Bühne. Er atmete noch einmal tief durch, bevor er aus dem Dunkeln trat und das helle Licht ihn empfing.

"Willkommen willkommen, meine Damen und Herren!" , er begrüßte seine Gäste mit einer einladenden Handbewegung.

"Diese Show wird unvergesslich und einzigartig für Sie werden. Denn dieses Mal werden sie meine Marionetten sein." , er lächelte ins Publikum. Das Tuscheln wurde lauter und sein Lächeln verwandelte sich in ein breites grinsen.

"Dann werde ich mir jemanden aussuchen!" Er fing an am Rand der Bühne hin und her zu stolzieren. Der Blick des Puppenspielers blieb an einem kleinen Mädchen hängen, das nervös zu Boden starrte. 

"Du sollst heute meine Hauptdarstellerin sein!", er zeige auf das braunhaarige Mädchen. Ihre grünen Augen sahen ihn verängstigt an, doch ihr Körper bewegte sich Richtung Bühne. Die Menschen applaudierten, dass es einen Freiwilligen gab. Jetzt richteten sich die Scheinwerfer auf die zweite Person auf der Bühne und als dies geschah fing er an zu singen:


Werd mit dir spielen, keiner von vielen,

zieh ich an Fäden, führe dich vor.

Ich lass dich gehen, stehen und drehen,

ich bin der Spieler, du bist der Tor.


Bei dieses Worten ließ er das Mädchen tanzen. Er wirbelte es es drei Mal um sich selbst und ließ es sich vor dem Publikum verbeugen.


Deine Versprechen, werde ich brechen,

all deine Eide, schwörst du auf mich.

Närrische Fragen, lass ich dich sagen,

ich bin der Zweifel, der dich beschlich.


Zu dem Mädchen kam nun ein Junge aus dem Publikum dazu, der das Kinn des Mädchens anhob. Es fing an sich aufzurichten. Sie tanzten miteinander und küssten sich. Sie sagte etwas auf einer anderen Sprache und er lachte. Es sah so aus, als amüsierten sie sich, doch wenn man in ihre Beiden Augen sah, spiegelte sich dort nur diese emotionslose, Kälte Hülle wieder, aus der schon alle Menschlichkeit gewichen war.

Sie verstummte auf Einmal und sah zum Puppenspieler. Sie nahm den Kopf des Jungen in Beide Hände. Es sah schon fast grotesk aus, wie sie seinen Kopf um 180 grad drehte. Es war ein lautes Knacken zu hören, doch es schien sie nicht zu stören.


Du kannst mir nicht widersteh'n,

an meinen Fäden sollst du geh'n!

Ganz wie ich will, wird es gescheh'n!


Das Mädchen ließ den Jungen los und schleuderte ihn von der Bühne. Er sackte leblos zusammen. Ein erschrockenes Keuchen war Seitens der Zuschauer zu hören. Eine Frau rief.


Ich lass dich leiden, werde mich weiden,

an deiner Sehnsucht, an deiner Lust.

Schlag Kopf und Hände, wild gegen Wände,

ich bin die Hoffnung, die du vertust.


Das Mädchen begann sich zu wehren und hielt sich den Kopf.  Sie krallte ihre langen Fingernägel in Ihre Kopfhaut und begann langsam ihre Haut mit ihren Haaren abzukratzen. Dabei schrie sie, aber es klang emotionslos. Das Publikum schrie und begann wild durcheinander zu rennen.



Du kannst mir nicht widersteh'n...

Er hob seine Hände und das Publikum wurde schlagartig ruhig. Wie hypnotisiert setzten sie sich wieder und schauten mit glasig, kalten Augen Richtung Tribüne, als wäre nichts vorgefallen. 


Du kannst dich winden, betteln und auch fleh'n,

an meinen Fäden, sollst du dich dreh'n!


Sie hatte jetzt all ihre Haare und Kopfhaut abgekratzt. Den blutigen Batzen hatte sie achtlos außer Reichweite geworfen und saß kniend auf allen Vieren auf dem Boden. Das Blut lief ihr Gesicht hinab und gab einen krassen Kontrast  zu ihrer bleichen Haut ab.

Der Puppenspieler kniete sich hin und hob ihr Kinn hoch.


Du kannst mir nicht widersteh'n...


Mit diesen Worten drehte er ihren Kopf zur Seite und die sackte leblos zusammen.

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