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Es ist endlich soweit, heute feiere ich meine allererste Pyjama Party mit meinen zwei besten Freundinnen Lena und Lucy.

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Es war richtig harte Arbeit, meine Eltern an ihrem 10. Hochzeitstag zu zweiten Flitterwochen zu überrenden. Aber ich habe es geschafft, und bin auch ehrlich gesagt ein wenig stolz darauf. Ganz in meinen Gedanken vertieft vergaß ich die Zeit.

Ich blickte auf die Uhr "Was ?! Schon gleich 16.00 Uhr...", sagte ich zu mir, "Ich muss noch schnell in die Stadt; ein paar Besorgungen für die Party machen."

Ich nahm meine Tasche und begab mich zur nahegelegensten Bushaltestelle. Ich sah wieder auf meine Uhr. In meinen Gedanken sagte ich zu mir: "Okay, der Bus kommt in 5 Minuten. Puh! Und ich dachte, ich hätte ihn verpasst." Während ich an der Bushaltestelle stand, wehte ein kühler Wind durch meine Haare. Ich schauderte und ärgerte mich darüber, dass ich meine Jacke nicht mitgenommen habe. Lange Zeit zum Ärgern blieb jedoch nicht, denn da kam schon der Bus. Erleichtert, dass der Bus endlich da war, stieg ich ein und zeigte mein Ticket vor. Ohne mich eines Blickes zu würdigen, nickte der Busfahrer und fuhr einfach los; ich konnte mich gerade noch so halten. Im Bus sah ich mich dann nach einen leeren Platz um, und entschied mich etwas weiter hinten, aber trotzdem in der Nähe der Tür zum Aussteigen zu sitzen.

Mein Blick wanderte im Bus umher, bis ich dann eine Suchanzeige von einer Frau erblickte. Auf der Anzeige stand Jane the Killerin und darunter war ein Text: "Wer diese junge Frau sieht, soll sich nicht auf eigene Faust nähern und schon gar nicht ansprechen! Halten sie Abstand und rufen sie umgehend die Polizei!" Ich betrachtete das Phantombild abermals, die Frau auf dem Bild schien ungefähr so alt wie ich zu sein, noch dazu hat sie schwarze, lange Haare und trägt schwarzen Lippenstift. Je länger ich mir das Bild ansah desto bekannter kam mir die Frau vor - wahrscheinlich lag es daran, dass es jetzt überall in den Medien war.

Ich drückte auf Stop und stieg aus. Mit einem mulmigen Gefühl ging ich zum Supermarkt. Später zu Hause war dieses Gefühl noch immer vorhanden.

Umso glücklicher war ich, als es an der Tür läutete und ich durch die Haustür meine beiden Freunde sah. Nach einer kurzen Begrüßung fingen wir auch ofort mit dem Getratsche über unwichtiges Zeugs an. Später spielten wir Wahrheit oder Pflicht und ganz zum Schluss guckten wir uns dann noch einen guten alten Horrorfilm an.

Während sich Lena und Lucy durchgehend ekelten vor den abgetrennten Gliedmaßen und dem vielen Blut , fand ich es nicht mal annähernd schlimm. Es schien für mich schon fast das Normalste auf der Welt zu sein.

Nach dem Film fingen wir noch damit an, über den Film zu sprechen. Irgendwann fragte Lucy: "Was passiert, wenn uns das Gleiche wie im Film passiert? Es läuft doch derzeit so eine Spinnerin durch die Gegend." Lena lacht nur laut. "Ach komm schon, du glaubst doch nicht diesen von Medien hochgeputschten Quatsch?" Jetzt begann auch Lucy zu lachen. "Du hast recht, das ist echt lächerlich, ob uns diese Bitch etwas anhaben kann. Die ist ja eh nur ein billiger Abklatsch von Jeff the Killer!" "Ja wenn die kommt, schubsen wir sie einfach die Treppe runter.", meinte Lena lachend.

Leider konnte ich nicht mitlachen. Aus irgendeinen Grund kamm mir die Wut hoch, aber ich verdrängte sie und fragte: "Sollen wir schlafen gehen, bin echt müde."

Wir breiteten die Schlafsäcke nebeneinander aus, zogen unsere Pyjamas an, und gingen schlafen. Spät in der Nacht wurde ich wach. Ich merkte, dass neben mir die Schlafsäcke leer waren. Ich suchte vergebens den Lichtschalter, fand ihn aber dann doch. Ich schaute auf meine Hände die seltsam rot waren. Ich begann zu lächeln und sagte "Haha sehr witzig ihr Beiden." Mit einem leichten Unterton von Ironie.

Trotzdem blieb es still. Ich enschied mich, die Beiden auf eigene Faust zu suchen. Mir fiel auf, dass im Treppenflur das Licht an war. Ich öffnete langsam die Tür und am Ende der Treppe bot sich mir ein schrecklicher Anblick: Lena lag leblos da. Ihr rechter Fuß war unmenschlich vertreht. Ich rannte sofort zu ihr und hob ihren Arm um den Puls zu fühlen, doch das schaffte ich nicht, denn die zertrümmerten Knochen spürte man durch die Haut durch. Es fühlte sich an, als ob sie Kieselsteine im Arm hätte, angewidert ließ ich den Arm auf den Boden fallen, der Auprall hörte sich an als ob man ein Sack Scherben fallen lies.

Mein einziges Ziel war nur noch Lucy lenbend zu finden, ich rannte durch ganze Haus, bis dan nur noch ein Zimmer übrig war, nämlich das Badezimmer.

Ich öffnete die Tür ,der Raum war dunkel und man hörte nur den laufenden Wasserhahn von der Badewanne , langsam knispte ich das Licht .

Mein Blick wanderte zur Badewanne wo meine ehemalige lebensfrohe Freundin nur noch leblos mit weit aufgerissenen Augen, die voller Angst waren, in der Badewanne lag, ihre Arme hatten tiefe Schnittwunden die noch immer das Wasser rot färbten .

Erstaunlicherweise verspürte ich immer weniger Ekel und verspürte auch keine Trauer, ganz im Gegenteil.

Ich ging ein paar Schritte ins Bad und spürte, wie das blutige Wasser meine Füße berührte. Mit einen unwohlen Gefühl drehte ich mich zum Spiegel um und da stand sie ,Jane the Killer ,mit ihren blutigen und zerissenen Pyjama stand sie da und schaute mich mit einen Lächeln an.

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