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Risa


Im Research Institute for supernatural Artefacts in Essex county, Neuengland wurde vor kurzem ein neues Forschungsobjekt aufgenommen.




Die R.I.S.A. beschlagnahmte das Artefakt zusammen mit 12 anderen Objekten, die im Haus eines verstorbenen Sammlers aus Baltimore, der eine Obsession für okkulte Gegenstände und in der gesamten Stadt den Ruf eines heimlichtuerischen Exzentrikers hatte.

Die 12 weiteren beschlagnahmten Gegenstände erwiesen sich nach Routinetests als absolut nicht übernatürlich und wurden daher zurück an den Nachlassverwalter gesendet.

Das Forschungsobjekt trägt die Kennung A-0631 und war bei seinem Auffinden in einem offensichtlich extra dafür gefertigten Holzkasten gebettet.

Es handelt sich hierbei um eine kleine Steinstatue, die in der Höhe 25cm, in der Breite 14cm und in der Tiefe 17cm misst. Sie stellt einen auf dem Sockel sitzenden Raben mit ausgebreiteten Schwingen dar und scheint abgesehen von der hervorragenden künstlerischen Verarbeitung keine nennenswerten Merkmale zu besitzen.

Erste Tests bestätigten, dass es sich bei dem Material um hochwertigen Marmor handelt und weitere chemische oder physikalische Tests vorerst eingestellt werden, um das Subjekt nicht zu beschädigen.

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[Anhang 1-a]

Der Statue lag ein verwitterter Brief bei, der aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt und von Experten als echt eingeschätzt wird. Der Text lautet wie folgt:

Mein Freund,

Ich weiß, dass du gerade eine schwere Zeit durchmachst und ich versichere dir das du mein vollstes Mitgefühl hast.

Aber nun zum eigentlichen Thema dieses Schriebes.

Du schriebst mir in deinem letzten Brief, dass du dich bei unserer Sache nicht wohlfühltest und das du gedenkst dich davon abzuwenden. Ich möchte dich an dieser Stelle daran erinnern, dass du nur

durch uns die Inspiration erhieltest die es bedurfte um die Gedichte und Geschichten zu formen die du schriebst. Und nun da du alle Inspiration von uns erhalten hast die es gab, wendest du dich ab wie ein opportunistischer Schurke.

Ich warne dich im guten mein Freund, du weißt was Leuten geschieht die zu viel von unserer Sache gesehen und erlebt haben und sich danach abwandten. Und ausserdem, was wäre es für eine Schande wenn ein so begabter Schreiber wie du in einer Gesellschaft untergeht, die sein Werk nicht zu schätzen weiß, ganz anders als wir.

Doch weiß ich wohl das mein Bitten vergebens ist und du ablassen wirst von der Vision die wir verwirklichen wollten. Da wir uns wahrscheinlich nicht wiedersehen werden, soll dieser Brief gleichsam als Abschied dienen und als Zeichen meiner Güte sende ich dir dieses Geschenk mit.

Möge es deinen Geist beflügeln und in die finstersten Sphären der Phantasie tragen die du so sehr liebst.

Abschied nehmend

J.C.

[Anhang 1-a ende]

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Testsubjekte, welche die Statue über einen Zeitraum von 20-30 Minuten lang betrachten fangen unvermittelt an zu fantasieren oder poetische Geschichten zu ersinnen. Sie können sich im Nachhinein nicht erinnern diese Geschichten oder Gedichte gekannt zu haben und meinen in ihren Köpfen seien Bilder entstanden die so intensiv seien, dass sie "unbedingt in Worte gekleidet werden müssen".

Als Gemeinsamkeit bei allen Testpersonen konnte die Art der Sprache festgestellt werden, da sich die Ausdrucksweise durch mittlerweile ausgestorbenen Dialekten und veralteten Phrasen kennzeichnet.

Testsubjekt 83-C wurde als einziges über einen Zeitraum von über einem Monat mit A-0631 konfrontiert.

Die Geschichten von 83-C wurden mit der Zeit immer wilder und unzusammenhängender schienen jedoch keine Auswirkung auf die geistige Gesundheit zu haben da sich 83-Cs Status immer normalisierte nachdem er wieder auf seinem Zimmer war.

Nach zwei Wochen bemerkte man, dass das Testsubjekt nach jeder Nacht Kratzspuren im Gesicht und an Handgelenken aufwies, die es aber auch auf Nachfrage hin nicht erklären konnte.

Es wurde von "Stressbedingtem Schlafwandeln" ausgegangen und das Testsubjekt konnte dadurch beruhigt werden.


In der dritten Woche beginnt die Testperson wärend dem Betrachten der Statue spastisch zu zucken und sich vor Schmerz zu krümmen. Die anfangs gestärkte Phantasie und Inspiration ist mittlerweile kaum noch vorhanden und artet meist in extreme Panikattacken aus.


[Fußnote: Um das Gebäude in dem A-0631 aufbewahrt wird scharen sich in letzter Zeit abnorm viele Vögel und es gibt immer wieder Probleme mit den Antennen oder anderer Ausrüstung auf dem Dach]


Subjekt 83-C wurde am Morgen des [Daten entfernt] tot in seinem Zimmer aufgefunden.

Die Leiche war am ganzen Körper mit Kratzern bedeckt. Ausserdem waren die Augen der Person durch offensichtliche extreme Gewaltanwendung ausgerissen worden und nichtmehr vorhanden. Jedoch konnte keinem dieser Umstände die Todesursache zugeschrieben werden.

Die Obduktion ergab, dass das Subjekt an starkem Blutverlust verstarb, hervorgerufen durch massive beschädigung innerer Organe. Diese waren allesamt regelrecht von zerfetzt worden und abgesehen von den Kratzern und den fehlenden Augen gab es keine Wunde die tief genug war um zu den Organen vorzudringen.

Der diensthabende Arzt bestätigte, dass die Verletzungen aussahen als ob sich etliche scharfe Schnäbel über das Subjekt hergemacht hätten, dies war allerdings ausgeschlossen da die Person zu keiner Zeit unbeobachtet draussen war und die Zelle in der sie wohnte besaß keine Fenster.


[Nachtrag: Bei weiteren Untersuchungen an A-0631 wurde am Boden der Statue eine Gravur entdeckt, die so fein und verschlissen war, dass sie nicht bei ersten Tests auffiel. Dort steht folgendes: ]


Für Edgar

möge sie deine nächsten Werke inspirieren


[Nachtrag ende]


A-0631 muss stets von einem kompletten Sichtschutz bedeckt sein, der nur zu Forschungszwecken entfernt werden darf.

Der Zutritt ist für Sicherheitspersonal unter der Stufe Gamma strengstens untersagt.

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