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Es ist Nacht. Soweit ich es vom Wecker entziffern kann, ist es irgendwas um Drei rum.
Ich hatte einen schrecklichen Traum..
Irgendwas Schlimmes ist hier eingebrochen und hat allen hier ganz böse weh getan. Ich weiß nur, dass ich Angst hatte. Mehr weiß ich allerdings auch nicht mehr.
Ich stehe auf und tapse in die Küche, weil ich Durst habe. Komisch ... Ich dachte, Mama will erst morgen hier wischen.. Hier ist alles nass... Egal, ich habe nur Durst und will dann wieder ins Bett, schließlich muss ich ja dann wieder um halb sechs aufstehen. Ich nehme mir ein Glas aus dem Schrank und fülle mir ein bisschen Wasser ein.

Ich wundere mich ... Das große Messer liegt auf dem Tresen... Vielleicht hat Mama den Hunden was zu Essen gemacht. Ich kümmere mich nicht weiter darum und gehe wieder Richtung Zimmer, während ich über irgendwas stolpere... Es ist warm und weich ... Vielleicht einfach nur mein schlafender Hund. Ich will jetzt erstmal wieder ins Bett. Während ich auf dem Flur stehe und in die Richtung meines Zimmers schaue, wundere ich mich. Das Licht in meinem Zimmer ist an, und ich bin ganz fest der Meinung, dass ich es nicht angemacht habe.

Es ist zudem auch noch alles voller Blut ... und es ist garantiert nicht von mir. Ich habe Angst und möchte nach meiner Mama rufen, denke dann aber, dass ich schon groß und stark bin und das alleine regeln kann. Also .... von wem ist also das ganze Blut ... Verratet es mir ... Ich sehe dann im Balkonfenster eine mit Blut beschmierte Person, die lächelnd ein Messer in der Hand hält.

Ich stolpere zurück und versuche meine Mama zu wecken... Doch erfolglos, denn sie ist tot. Erstochen! Bestimmt von dem komischen Menschen der vor dem Fenster stand!! Ich renne panisch rüber zu dem Zimmer meiner Schwester und mache das Licht an. Puh... es ist schonmal kein Blut zu sehen. Ich rüttel an ihr rum, ziehe ihr die Decke weg und schreie! Auch sie ist tot! Ihr Gesicht ist bis zur Unkenntlichkeit zerschlitzt und ihre Mundwinkel sind aufgeschlitzt, sodass sie traurig aussieht. Es geschieht ihr ein bisschen Recht.

Ich rufe nach meinen Hunden, doch nur einer kommt. Seine Pfoten und seine Schnauze sind voller Blut. Ich erinnere mich, das ich vorhin über etwas gestolpert bin. Ich renne in den Flur und finde meinen zweiten Hund tot am Boden liegen. Und dann erinnere ich mich, während ich aus dem Fenster schaue und die Person wiedersehe.

Wir hatten mal wieder Streit und ich bin in mein Zimmer gerannt. Und dann wollte ich Rache für alles was sie mir angetan haben. Ich habe gewartet, bis sie alle schliefen. Ich bin in die Küche gegangen und habe mein Messer genommen. Es ist mein Lieblingsmesser, denn ich habe mich schon oft damit selbst geschnitten. Ich bin in das Zimmer meiner Mutter gegangen und habe gesehen wie friedlich sie da liegt. Ich glaube ich wollte mich wieder selbst verletzen, aber in diesem Moment nicht. Es hat ihr nicht leid getan, wie sie mit mir umgeht. Nicht ein Stück!

Ich bin auf sie losgegangen und habe ihr das Messer in ihren Bauch gerammt. Und dann kam dieses euphorisch, befriedigende Gefühl. Wie befreiend es doch ist... Sie ist wach hihihi... Ich hatte gefragt ob es ihr gefällt doch sie hat leider nicht geantwortet, sie hat nur gewimmert und gejammert wie ein kleines Kind. Aber ich hatte so Spaß, dass ich nicht aufgehört habe, sondern weitergemacht habe. Ich habe ihr immer und immer wieder, mit einem Grinsen im Gesicht, das Messer in den Bauch gerammt. Als das befreiende Gefühl verschwand, habe ich ihr die Kehle aufgeschlitzt. Langsam und bedacht, damit sie so leidet wie ich gelitten habe!

Dann bin ich zu meiner Schwester. Sie ist die Person, die mich jahrelang fertiggemacht hat. Jetzt bin ich dran! Ich ging in ihr Zimmer und habe ihr das erste Mal das Messer durch ihre hässliche, eingebildete Fresse gezogen. Ich war sauer, sehr sauer! Immer und immer wieder habe ich ihr Schnitte verpasst. Dann habe ich ihr die Mundwinkel nach unten aufgeschlitzt, sie heult doch eh immer rum, dass es ihr so scheiße geht. Zum Schluss habe ich ihr die Kehle aufgeschlitzt. Langsam, damit ich es genießen konnte! Dann bin ich aus dem Zimmer gegangen, als wäre nie etwas gewesen.

Auf dem Flur habe ich einen meiner Hunde gesehen. Er hat vor meiner Mutter gesessen und gewimmert. Warum trauert er um einen so grausamen Menschen? Ich habe ihm das Messer direkt ins Herz gestochen, damit er nicht leidet, denn eigentlich mag ich ihn. Er war oft für mich da. Ich hab ihn ja lieb. Ich habe ihm eine Entschuldigung ins Ohr geflüstert und ihn friedvoll hingelegt.

Und in diesem Moment erkenne ich, dass das Fenster, durch welches ich schaue, ein Spiegel ist. Und ich der Mensch bin der lächelnd ein Messer in der Hand hält.

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