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Angelina war ein normales Mädchen. 16 Jahre alt. Sie wohnte mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Collyn in einem kleinen Haus am Rande eines großen Waldes. Sie betraten nie diesen Wald, es kursierte nämlich ein schreckliches Gerücht. Angelina interessierte sich schon mit ihrem 3. Lebensjahr für Schauergeschichten. Sie war ein nettes und hilfsbereites Mädchen, doch niemand mochte sie. Sie wurde nur gemobbt, die meisten hielten sich aber von ihr fern, weil sie ihnen Angst machte.

Sie hatte nämlich eine bipolare Störung. Im ersten Moment war sie fröhlich, im nächsten aber traurig, verstört oder aggressiv. Sie konnte Menschen verletzen, und es gefiel ihr. Danach fügte sie sich selbst Schmerzen zu, weil sie es nicht verkraften konnte, jemanden verletzt zu haben. Niemand traute sich mehr sie anzusprechen, seit dem Unfall. Sie saß in der Schulcafeteria und las wieder eine Geschichte. Dann aber kamen 4 Jungs und fingen an sich über sie lustig zumachen.

"Liest du wieder eines deiner Gruselmüll-Geschichten?", fragte der eine.

"Lasst mich bitte einfach in Ruhe.", antwortete Angelina.

Sie war noch das ruhige, nette Mädchen, bis der zweite Junge sagte:"Gott, bist du zurückgeblieben.",

"Was? Was bin Ich?",

"Soll ich das etwa für das zurückgebliebene Mädchen nochmal buchstabieren?" Alle 4 begannen sie auszulachen. Ihre Aura verdunkelte sich, sie spürte in dem Moment nur noch Hass. Sie wollte sie bezahlen lassen, sie wollte sich rächen, sie wollte sie verletzen. Sie stand auf und boxte den zweiten zu Boden und schlug auf ihn ein. Er spuckte Blut und war kurz davor ohnmächtig zu werden.

"Der Einzige, der von uns beiden zurückgeblieben ist, bist du. Überleg dir, mit wem du dich anlegst. Beleidige niemanden, der dich ohne Mitleid töten könnte!", schrie sie. Sie war davor, ihm auf den Kiefer zu treten, als sie von den Lehrern zurückgehalten wurde. Sollte das nochmal passieren, würde sie in psychiatrische Hilfe gegeben werden.Einen Tag später ritzte sie sich, für das was sie dem Jungen angetan hatte. Sie hasste ihre Störung. Sie konnte nicht glauben, dass sie ihn umbringen wollte. Und seitdem traute sich wirklich niemand mehr, etwas zu sagen. Ein Jahr verging, ohne das sowas nochmal passierte. Nun war es Nacht. Angelina wollte grad in ihr Zimmer gehen, als sie am Zimmer ihres kleinen Bruders vorbei kam. Er saß auf dem Bett und schaute aus dem Fenster hinaus, mitten auf den Wald.

"Collyn, du sollst doch schlafen.", sprach sie mit dieser lieblichen Stimme, die Collyn immer beruhigte.

Er antwortete:"Ja, ich weiß, aber... Angelina, warum haben wir den Wald noch nie betreten? Erzähl mir das Gerücht.",

"Bist du dir sicher?",

"Ja, ich bin kein kleines Kind mehr."

Angelina zögerte kurz, aber sprach:"Also gut... Vor 10 Jahren ging eine Familie, so wie unsere, in diesen Wald. Sie wollten nur einen Spaziergang unternehmen, doch sie kamen nie wieder zurück nach Hause. 5 Tage danach wurden die Leichen der Eltern gefunden, doch die Kinder waren spurlos verschwunden. Als man den Tatort untersuchte, wurden weitere Fußspuren von Erwachsenen gefunden. Man nimmt an, dass die Kinder entführt worden sind. Man hat sie aber nie wieder gesehen. Collyn, hör mir zu, ich weiß nicht ob die Geschichte wahr ist, aber tu mir den Gefallen und geh niemals in den Wald. Versprich es mir!", sagte sie warnend.

"Ich... Ich verspreche es.",

"Gut, und jetzt Gute Nacht.", sagte Angelina und küsste Collyn auf die Wange.

"Hab dich lieb, Angelina.", sagte Collyn schläfrig.

Angelina kicherte und sagte: "Ich dich auch."

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