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Es war schon fünf vor Mitternacht, als ich das letzte Glas Bier leer trank. Da der Laden eh gleich dicht machen würde und ich halb betrunken und übermüdet war, bezahlte ich die Rechnung und verließ die Bar.


Auf dem Heimweg gab es nichts außergewöhnliches, wie immer. Es wäre schon ein Wunder, wenn etwas in dieser Gegend passieren würde. Als ich jedoch durch den Park ging, um früher zu Hause zu sein, wurde mir etwas mulmig:


Ich bekam das Gefühl, beobachtet zu werden.


Je weiter ich ging, desto nervöser wurde ich. Plötzlich hörte ich ein leises, dunkles Lachen hinter mir. Ich schaute nach hinten. 


Nichts. 


Ich ging weiter, doch ich wurde das Gefühl nicht los, verfolgt zu werden. Ich begann mich schneller zu bewegen und als ich fast den Ausgang erreichte, sah ich direkt davor ein kleines Mädchen. Ich wurde langsamer und näherte mich ihr an. Sie trug ein weißes Kleidchen. Ihr Gesicht war in der Dunkelheit nicht erkennbar. 

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Sister Silvia

"Wieso? Wieso bist du hier?"   


Mir lief ein Schauder über den Rücken. Ich war still und bewegungslos. Sie kam näher. Als ich im Laternenlicht stand, wurde mir übel: Sie war blutbefleckt und blass im Gesicht. Ihre Augen waren leer und schwarz umrandet. Aus ihren Augen kamen Tränen... aus Blut.


"Wieso bist du hierhergekommen? Nun gibt es kein zurück mehr. Du musst sterben!"


Nach diesen Worten hörte ich hinter mir wieder ein leises Lachen. Ich drehte mich um und sah eine schattenartige Gestalt in einem schwarzen Kapuzenpullover. Und das war das letzte was ich sah, bevor ich bewusstlos wurde.  

Ich wachte später schweißgebadet im Krankenhaus auf. Neben meinem Bett stand meine Freundin Sofia. Sie erzählte mir, dass sie schon stundenlang Zuhause wartete und krank vor Sorge war. Und dass sie erst recht Sorgen bekam, als sie einen Anruf vom Krankenhaus bekam, dass ich zerfleischt und schwer verletzt im Park von einem älteren Ehepaar entdeckt und sofort ins nächste Krankenhaus gebracht wurde. 


Nach einer halben Stunde später kam die Krankenschwester und sagte zu meiner Freundin, dass ich jetzt Ruhe bräuchte und sie deshalb draußen warten müsste. Bevor auch die Krankenschwester den Raum verließ, gab sie mir einen Brief mit meinem Namen, aber ohne Absender drauf, der erst kürzlich vor meinem Zimmer gefunden wurde. Ich machte es auf und erschrak, denn mit Blut verfasst stand darauf: 


"Mein Bruder beendet alles, was er anfängt!"                  



... und sah hinter dem Fenster die Silhouette der Kreatur, mit einem Axt in der Hand.   

       


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Reaper Ronnie





=== Nachrichten: === 

Gestern, um 23.50 Uhr, wurde ein Patient des örtlichen Krankenhauses in (Zensiert), Marshall Warren (21), tot im Krankenzimmer gefunden. Den Informationen zufolge wurde seine Gedärme und Knochen entfernt. Außerdem  wurde er durch einen sauberen Axthieb geköpft. 

Zum Täter gibt es keine Informationen, außer dass er durch das Fenster ins Zimmer rein kam. 

Dieser Vorfall wird mit den anderen Mordfällen, die vor dem Autounfall der Geschwister, Ronnie (18) und Silvia (13) Moore stattfanden, in Verbindung gebracht. Die Opfer dieser Mordfälle wurden ebenfalls geköpft und ohne Gedärme aufgefunden. 


(Dies ist mein allererstes Pasta. Ich bin nicht so ein "erfahrener Geschichtenerzähler", doch ich hoffe, es hat euch gefallen. Verfasser: Zerberos21 )

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