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"Bring jetzt endlich den Müll runter!", schrie meine Mutter genervt. "Ja, Ja mach ich schon!", rief ich zurück. Müde stieg ich die Treppen hinunter, zu unserem Vorhof. Ein starker Wind blies, die Vögel flogen tief und die Kälte kroch meinen Nacken entlang, als ich leises Tappen hörte. Ich spannte jeden Muskel meines Körpers an und drehte mich um. Ich verzerrte mein Gesicht zu einer ängstlichen Miene, ging einige Schritte zurück und presste schließlich meinen Rücken an unsere kalte Hausfassade.

Ein Mädchen stand vor mir, ungefähr in meinem Alter. Ihr schmales weißes Kleid verdeckte ihre Füße und ihr schwarzes zerzaustes Haar verdeckte ihr blasses Gesicht. Sie hob eine ihrer blutigen Hände und strich sich damit ihren schwarzen Pony aus dem Gesicht. Da erkannte ich es: sie besaß keine Augen! Ihr feiner Mund war zu einer traurigen Miene verzogen.

Entsetzt löste ich mich aus meiner starren Pose und rannte hinein in unser Haus. Ich rannte in mein Zimmer und schloss hinter mir meine Zimmertür ab. Ängstlich setzte ich mich auf mein Bett. Ich blieb eine Weile in meinen Gedanken verloren so sitzen. Als ich die strenge Stimme meiner Mutter hörte: "Komm jetzt runter es gibt Abendessen!"

Mit mulmigem Gefühl im Magen ging ich hinunter in das Esszimmer. Ich und meine Mutter waren alleine zu Hause. Ich setzte mich hin und schaute besorgt auf meine Spaghetti. Ich war ziemlich neugierig, aber traute mich nicht, aus dem Fenster zu sehen. "Ist irgenetwas, Schatz?", fragte meine Mutter. Ich wollte gerade energisch den Kopf schüttelen, doch konnte nicht. Mein ganzer Körper war gelähmt und ich fiel zur Seite auf den Boden.

Sofort sprang meine Mutter auf und sprintete zum Telefon. sie nahm den Höhrer ab als sie plötzlich erstarrte. In einem tosenden Blutmeer fiel der Kopf meiner Mutter ab. Blut spritzte auf meine Wange. Aus irgendeinem Grund fing ich an zu lachen, wegen dem Tod meiner Mutter! Mein hämisches Lachen hallte durch eine große Halle, in der ich mich auf einmal befand. Ich sah das Mädchen. Sie sah traurig und verstört zu gleich aus. Aus irgendeinem unbekannten Grund wollte ich zu ihr. Ich konnte mich wieder bewegen außer meine Beine, die immer noch wie leblos auf dem Boden lagen. Es waren ungefähr 3m Abstand zwischen uns, die ich zu ihr hinrobbte. Wenn ich bei ihr sein würde, würde ich mich vollkommen fühlen, sagte eine Stimme in meinem Kopf.

Sie beugte sich zu mir nach unten, zog hinter ihrem Rücken den Kopf meiner Mutter hervor und leckte das dickflüssige Blut ab. Augenblicklich bekam ich einen Würgreiz. Danach beugte sie sich noch tiefer zu mir und flüsterte mir ins Ohr: "Rette mich, Tommy!" Dann gab sie mir einen Kuss auf den Mund. Plötzlich fühlte es sich an als würde mir jemand die Gedärme entreisen. Sie hatte mir das Herz heraus gerissen! Höllischer Schmerz drang in mich ein. Dann hörte ich sie nuscheln: "Du hast mir vertraut, das hättest du nicht tun sollen!" Ich spürte nur noch die grausame Dunkelheit, in die ich hineingezogen wurde, "ich werde solange suchen, bis ich es geschafft habe!" flüsterte das Mädchen traurig.

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