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Objektnummer: SCP-f-BJL

Objektklasse: Euklid

Spezieller Haltungsprozess: SCP-f-BJL muss jederzeit vor unerlaubtem und unsachgemässen Zugriff geschützt werden. Am geeignetsten ist hierfür eine 24 Stunden Überwachung durch mindestens vier Level 3 Angstellte, wovon zwei direkt an der Tür des Aufbewahrungsraumes zu postieren sind, zwei an getrennten Überwachungsmonitoren. Dies ist von grösster Wichtigkeit, da das Personal sich auch gegenseitig überwachen muss, da SCP-f-BJL eine gewisse Anziehungskraft ausüben kann. SCP-f-BJL wird in einem gepanzerten Raum mit den Maßen 8m auf 6m auf Level xxxx aufbewahrt. Wenn SCP-f-BJL gereinigt werden muss, darf dies nur in Ganzkörperschutzkleidung geschehen. Das Personal darf zu keiner Zeit auch nur geringsten Körperkontakt mit dem Objekt haben. Reinigungsutensilien sind an mindestens 1,5 m langen Teleskopstangen zu befestigen. Tests mit Klasse D Personal haben gezeigt, dass kein uns bekanntes Material vor den Auswirkungen eines Kontaktes mit SCP-f-BJL schützt.

Beschreibung: Rein äusserlich ist SCP-f-BJL eine 3,5m hohe Marmorstatue eines griechischen Königs, die auf das Jahr 600 v. Christus datiert wird. Dargestellt ist eine Figur mit Bart, die aufrecht auf einem quadratischem Sockel steht, der die eingemeisselte Aufschrift „MIDAS“ trägt. Die Statue hat einen Arm angewinkelt, den anderen mit nach oben gekehrter Handfläche von sich gestreckt. Die Handhaltung des ausgestreckten Armes implizert, dass etwas darauf gelegt werden sollte. Es wird angenommen, dass dies Absicht und mit ein Grund für die zahlreichen Unfälle war.

SCP-f-BJL wurde in den späten 80er Jahren in einem unterirdischen Tempel nahe xxxx in Griechenland entdeckt. Im Zuge einer gross angelegten Ausgrabung fand man in einem verschütteten Nebenraum das Objekt, welches vollständig erhalten war. Die Oberfläche zeigt keinerlei Erosion. Das Ungewöhnlichste an SCP-f-BJL waren allerdings die zahlreichen goldenen Statuen, die in unterschiedlichsten Abständen um das Objekt verteilt waren. Die Statuen trugen die Kleidung unterschiedlichster Geschichtsepochen. Untersuchungen der Figuren vor Ort ergaben, dass es sich dabei nur um eine äussere Schicht goldähnlicher, nicht zerstörbarer, unbekannter Substanz handelte, der Rest aus organischem Material bestand.

Beim Versuch eines Abtransportes durch Zivilisten fielen sofort die Besonderheiten von SCP-f-BJL auf, woraufhin die Behörde Agent xxxx und Agent xxxx entsandte, um das Objekt zu sichern und in Gewahrsam zu nehmen. Agent xxxx streifte mit seinem Arm einen Teil der Statue, woraufhin sich nach kürzester Zeit seine komplette Epidermis mit der goldähnlichen Substanz überzog. Auch Schleimhäute und Weichteile wie die Augen waren davon betroffen. Selbst nach der vollständigen Erstarrung und Vergoldung des Agenten xxxx waren noch Vitalfunktionen wie Herzschlag und flache Atmung vorhanden. Agent xxxx wurde von Team blau ins Quartier in ( DATEN GELÖSCHT) verbracht. Nach mehreren gescheiterten Versuchen die Legierung zu entfernen oder die lebensnotwenigen Schritte zu seiner Versorgung einzuleiten, wurde entschieden, Agent xxxx zu eliminieren. Der Körper wurde zur weiteren Erfoschung ins Labor in (DATEN GELÖSCHT) gebracht.

In Versuchen mit Klasse D Personal wurde folgendes herausgefunden:

-SCP-f-BJL verursacht bei jedem, der es berührt (ganz gleich wo, nur der Sockel scheint nicht betroffen) eine schnell fortschreitende Kontaminierung mit der goldähnlichen Substanz, woraufhin das Subjekt bewegung- und empfindungsunfähig wird. Die rudimentären Vitalfunktionen wie schwacher Herzschlag und unregelmässige Atmung bleiben bis zu 32 Stunden erhalten, bevor das Subjekt stirbt. Hirnscans haben ergeben dass sich die Opfer nach Kontaminierung in einem komatösen Zustand befinden, bis der Exitus eintritt.

-Es existiert kein uns bekanntes Material, das vor den Auswirkungen einer Berührung von SCP-f-BJL schützt. Selbst neu entwickelte Legierungen, die uns von Labor xxxx zur Verfügung gestellt wurden, hatten keinerlei Schutzwirkung. Es konnte auch keine Verlangsamung des Prozesses festgestellt werden.

-Subjekten, die SCP-f-BJL ausgesetzt wurden, kann nicht mehr geholfen werden. Der Prozess ist in keinster Weise aufhaltbar, umkehrbar oder heilbar.

- SCP-f-JBL hat keinerlei Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen oder leblose Objekte. Nur Menschen scheinen betroffen zu sein. Versuche mit einzelnen amputierten Körperteilen oder menschlichen Organen zeigten ebenfalls keinen Effekt.

-Auf  einige Menschen übt das Objekt eine gewisse Anziehungskraft aus. Aus diesem Grund kam es schon einige Male zu unerlaubten Annäherungen an das Objekt, die bisher jedoch alle vereitelt werden konnten. Psychisch auffällige Gemeinsamkeiten der betroffenen Personen konnten bisher jedoch nicht aufgedeckt werden. Doktor xxxx ist aber zur Zeit noch dabei, die Hintergründe der einzelnen Subjekte genauer zu prüfen.

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