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Objektnummer: SCP-f-UCP

Objektklasse: Keter

Spezieller Haltungsprozess: SCP-f-UCP hat zu jeder Zeit in einem 30x30 Zentimeter großen Wandtresor mit einer Wandstärke von 20 Zentimetern Panzerstahl zu lagern. Dieser Tresor ist in der Sicherheitskammer unter zu bringen und darf nur mit Genehmigung durch Personal der Stufe 4 oder höher geöffnet werden. Der Öffnungsmechanismus ist mit einem Handabdrucksensor, einem Iris-Scanner, einem Tastenfeld für ein Passwort und  einem Stimmenidentifikator gesichert. Der Raum wird ständig von einer (1) Wache mit Level-2 Ausrüstung gesichert. Versuche unautorisierter Personen den Tresor zu öffnen,  oder sich dessen Inhaltes zu bemächtigen sind als Verstoß der Klasse 1 mit tödlicher Gewalt zu beantworten. 

SCP-f-UCP darf ausschließlich zu Testzwecken verwendet werden. Das verwendete Sytem muss älter als 10 Jahre sein und darf keinerlei Sicherheismaßnahmen wie einer Firewall oder einem Antivirus-Programm installiert haben. Nach Abschluss der Versuche ist das Speichermedium mit SCP-f-UCP abzuziehen und das Testobjekt restlos zu vaporisieren. Zu keinem Zeitpunkt darf Kontakt mit einem softwarebetriebenem Gerät außer dem Testobjekt hergestellt werden. Verstöße gegen diese  Vorschrift werden mit sofortiger Extermination geandet. Sollte es dennoch zu einem Ausbruch kommen, ist einer der manuellen Notschalter, die sich im Gebäudetrakt befinden zu betätigen. Der daraus resultierende mechanisch herbeigeführte Blackout dient der Eindämmung. Das Gebäude wird unter Quarantäne gestellt und verbleibt in diesem Status bis alle höheren elektronischen Geräte restlos vaporisiert sind.

Der Ursprung von SCP-f-UCP ist unbekannt, die Foundation bekam es 2007 vom estländischen Geheimdienst auf einem USB-Stick ausgehändigt, nachdem ein großer Cyberangriff das halbe Land über Wochen gelähmt hatte. Man konnte die Spur bis auf dieses Programm zurück verfolgen. Der Angriff wurde der Öffentlichkeit als DoS-Angriff erklärt.

Beschreibung: SCP-f-UCP ist ein Computerprogramm unbekannten Ursprungs. Seine Größe variiert ständig, ebenso das Dateiformat (Liste bisheriger Formate und Größen folgt im Anhang). SCP-f-UCP ist auf einem handelsüblichem, mit blauem Gummi umspannten USB-Stick abgespeichert. Wird dieser in ein Gerät gesteckt, egal ob PC, Smartphone oder Taschenrechner, wird SCP-f-UCP beginnen sich unverzüglich auf das Gerät zu kopieren. Dieser Vorgang nimmt immer 0.5 Sekunden in Anspruch, unabhängig von Gerät, vorinstallierter Software und genutztem Port. Auch die Größe von SCP-f-UCP scheint darauf keinen Einfluss zu haben.

Nach der Installation wird SCP-f-UCP beginnen, sich in der Software der infizierten Geräte einzugraben und diese auszuschalten. Teilweise werden Daten gelöscht, doppelt eingefügt, verändert oder in andere Formate konvertiert. Dieser Vorgang betrifft sämtliche Daten auf dem System und nimmt je nach Menge unterschiedlich viel Zeit in Anspruch (pro GB ca. 1 Sekunde). Dabei gleichen sich selbst bei identischem Versuchsaufbau die Veränderungen niemals, sie sind bei jedem System individuell. Der Vorgang endet in 100% der Fälle mit einem Totalausfall des infizierten Gerätes, eine weitere Nutzung, geschwiege denn Wiederherstellung der Daten ist unmöglich. Da ebenfalls die Steuerungssoftware der Hardware-Komponenten betroffen ist, sind die Systeme schrottreif.

SCP-f-UCP scheint bei seiner Verbreitung keine Grenzen zu kennen. Sobald zwischen zwei Geräten eine irgendwie geartete Verbindung besteht, kopiert es sich weiter. Der Quellcode von SCP-f-UCP kann nicht analysiert werden, da er sich innerhalb von Mikrosekunden verändert. Somit ist ihm auch kein Antiviren-Programm dieser Welt gewachsen. Es scheint dynamisch zu lernen, in Versuchen zeigte sich, das SCP-f-UCP seine Veränderungsintervallen in den Nano-Sekundenbereich steigerte, wenn es mit Hindernissen wie einer Firewall konfrontriert wurde. Nach der Überwindung dieser Hindernisse konnte es die Kenntnis an anderen unabhängigen Systemen mit der gleichen Firewall anwenden.

Anmerkungen: Dr. Markus: "Oh mein Gott.. So etwas habe ich noch nie gesehen. Nicht auszudenken was passiert, wenn dieses Ding ins Internet gelangt. Heute ist ja alles vernetzt. Explodierende Kraftwerke, Börsenchrashes wegen verfälschter Kurse, Flugzeugabstürze weil Autopiloten durchdrehen und letztendlich die digitale Steinzeit... Wir müssen die Ausbreitung um jeden Preis verhindern".

Hinweis: Die SCP-Foundation hat den Bedrohungsstatus wegen des hohen Gefahrenpotentials von SCP-f-UCP von Euklid auf Keter geändert. Bitte die geänderten Sicherheitsbestimmungen beachten.

Anmerkung: Dr. Dinehole: "Bitte sorgen sie dafür, das keine Idioten von irgendwelchen Geheimdiensten mehr versuchen uns das Ding abzukaufen. Die haben keine Ahnung, welche Büchse der Pandora sie da öffnen. Cyberkrieg schön und gut, aber das hier wäre der digitale Super-GAU. Man stelle sich vor, was passiert, wenn das Virus in eine Atomraketen-Basis eindringt".

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