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"Was bin ich? Warum sitze ich in diesem engen Raum, umhüllt von schwarzer Dunkelheit? Warum bin ich gefangen in diesem Gefängnis aus Gitterstäben? Warum lässt der alte Mann mich nicht raus?", diese Fragen wirrten schon zu lange in seinem Kopf umher. Das Wesen konnte nichts anderes als zuzusehen, wie dieser Mann es immer wieder mit diesem verrückten starren Blick anblickte.

Der alte Mann sah nicht gerade glücklich aus. Hatte immer einen traurigen Blick in seinen Augen. So intensiv, dass man Mitleid mit ihm bekommen konnte. Nun, manchmal bekam er diese Attacken, wo er durch das dunkle Zimmer tobt und alles umwirft. Wenn er sich dann endlich beruhigt, lehnte er sich an den Gitterstäben an. Alles was er dann noch raus bringt ist ein leises Wimmern. So oft hatte das Wesen dieses Wimmern mitgehört. Der alte Mann erzählte sehr oft von seiner Vergangenheit: Sein Name ist Dr. Tahe. Sein Leben war immer schrecklich gewesen. Schon als kleiner Junge lernte er schnell die Trauer kennen, als ihn damals sein bester Freund ihn durch einen anderen Freund ersetzt hatte. Eine Welt brachte für ihn zusammen. Sein Traumberuf war immer schon Wissenschaftler gewesen. Mit viel Glück schaffte er es und wurde zu einem genialen Wissenschaftler auf einer Universität. Sein Glück lies nach, als ein neuer Wissenschaftler seinen Platz einnahm. Zuletzt verliebte er sich in seine zukünftige Frau und brach mit ihr ein gesundes Kind zur Welt. Eines Tages fand er einen Küchenzettel auf dem Tisch: Sie hatte ihn, wegen einem anderen Mann, verlassen. Sie nahm sein Kind mit. Er bekam es nicht mehr zu Gesicht.

Das Wesen hatte genug von dieser ewigen Geschichte. Warum musste Dr. Tahe das nur immer und immer wieder erzählen?

Dann kam der Tag, an dem Dr. Tahe eine richtig schlimme Attacke bekam. Wie ein aufgebrachter Bär, wütete er durch das Zimmer und warf mit allen denkbaren Sachen um sich herum. Sei es auch ein schwerer Stuhl gewesen. Letztendlich schmiss er einen Stuhl gegen die Gitterstäbe, die langsam in sich zusammen brachen.

Das Wesen war endlich frei. Konnte aber nichts machen, weder laufen, noch aufstehen. Es saß die ganze Zeit in seinem Gefängnis fest. Immer noch hatte es diese unbeantworteten Fragen, wo es herkommt und warum es eingesperrt war. Als der Doktor sich langsam beruhigte, nahm er das Chaos war. Er stürzte sich auf das Wesen, es konnte ja nicht fliehen. Verwirrt und doch bestimmt streichelte es das Wesen sanft. "Oh mein liebes, kostbares S.S. Zu lange hast du jetzt gewartet doch jetzt ist es der richtige Zeitpunkt dir meine schönen Arbeiten zu präsentieren. Dr. Tahe nahm das Wesen behutsam in seinen Arm und führte es aus dem dunklen Raum heraus und betrat ein völlig anderes Zimmer: Weiße Kacheln bedeckten den ganzen Raum. Überall waren komische Geräte aufgereiht. Der Raum sah schrecklich aus. Diese roten großen Flecken an den Wänden machten die Grausamkeit des Raumes noch deutlicher.

"Das an den Wänden, mein lieber S.S , ist Blut. Wenn man viel Blut verliert, dann stirbt man, verstehst du?", lehrte Tahe dem Wesen: "es hat einen metallischen Geschmack, wegen des vielen Eisens im Blut. Ach, was rede ich da? Blut ist lecker und warm." Sein Blick verfinsterte sich.

Der Doktor ließ sich mit dem Wesen auf den blutverschmierten Boden fallen. "Weißt du, S.S woher das viele Blut herkommt? Nein? Das kommt von meiner Exfrau und meinem Kind. Ich hab diese Idioten umgebracht!", grinsend fuhr er fort; "Sie erlitten höllische Schmerzen, während sie schreiend auf ihren Tod warteten." Dann verstummte Dr. Tahe plötzlich. Er stand auf und holte einen Spiegel aus dem nicht ganz vorhandenen Schrank. Könnte sein, dass er auch hier randaliert hatte. Mit der gläsernen Platte in der Hand ging er wieder zu dem Wesen hin und hielt den Spiegel dicht vor das Wesen: Es war so groß wie ein Kleinkind. Große tiefschwarze Augen nahmen fast sein halbes Gesicht ein. Eiskalte schneeweiße Pupillen stachen hervor. Ein ewiges Grinsen durchfuhr sein Gesicht. Lange, tiefe Narben verliefen überall auf seinem Kopf und Körper. Das Wesen fuhr sich mit seinen rasiermesserscharfen Krallenhänden durch das vernarbte Gesicht. Seine haut fühlte sich weich und ledrig an, wie bei einem alten Sofa. An seiner linken Gesichtshälfte fielen lange Strähnen, weißes Haares herab. Eine Art von Ohren schien es auch zu haben. "Na? Gefällt es dir? Gut gelungen nicht?", murmelte der Doktor. Das Wesen nickte leicht. " Deine Haut ist übrigens echte Haut! Damals als ich meine Exfrau und Kind ermorde habe, häutete ich sie. Ach, was haben sie geschrien. Also, ich hab ihre Haut aufgehoben und habe damit deine Haut erstellt. Deswegen diese Narben.

Das Wesen hatte genug gehört. Versuchte sich aus dem Fängen dieses Psychopathen zu befreien. Tahe sah das jedoch nicht ein. Böse funkelte er das Wesen an: "Ohne Danke zu sagen willst du fliehen? Schließlich bin ich dein Erfinder, dein Vater! Durch deinen Körper fliest mein Blut! Du bist mein kleiner Diener, der mir weise dienen sollte. Auf meiner Seite stehen, auf diesen undankbaren Planeten, auf den man nur noch belogen wird und immer nur falsche Liebe geschenkt bekommt. Weißt du mein lieber S.S, ich bin schon ein alter Mann, meine Zeit läuft bald ab. Doch du kannst meinen Plan durchführen. Du wirst schon bald sehen was ich damit meine." Das Wesen schaute ihn fragend an. "Noch ist die Zeit nicht gekommen. Bald aber wirst du alles verstehen."

Verstehen! Verstehen! Tod! Blut? Blut! Leiden! Schmerzen! Freude! Neue Wörter schwirrten durch S.S Kopf. Es schaute den Doktor schief an und jetzt verstand es ein bisschen mehr. Voller Vorfreude sprang es Tahe an. Krallte sich tief in sein Fleisch rein und biss ihm einzelne Finger ab. Dr. Tahe schrie auf aber ließ es sich gefallen. Das Wesen zeigte überhaupt kein Anzeichen von Mitleid. Alles was es fühlt ist der Spaß, dem Mann Schmerzen zu zufügen. Dann lies das Wesen von Tahe ab. Der Doktor sackte in sich zusammen. Zum Entsetzen des Wesens, lächelte Tahe Gelassenheit. Keuchend lag er da und hustete ein paar Wörter heraus: "Weißt du warum du S.S heißt? Das steht für Sadistic Species. Warum? Das wirst du schon bald erfahren, doch hast du jetzt schon die dir innewohnenden wunderbaren Macht schmecken können. Nun,geh und fahre fort. Lebewohl." Schließlich schlossen sich die Augen von Dr. Tahe.

Das Wesen wollte weg und Tahes Plan durchziehen. Es fand eine Hintertür: Seine Pforte zur Freiheit und zu seinen nächsten Opfer. Es wird seine Opfer gut aussuchen. Vielleicht auch dich?

Sadistic Species Part 2

-Knifenight

P.S mein Laptop hasst mich

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