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Wie hat das ganze eigentlich noch mal angefangen?

Hm… Also...


Es war ein Tag wie jeder andere: Ich stand auf, ging zur Schule und langweilte mich halb zu Tode. Ja, normal. Und meine furchtbaren Lehrer gaben mir wieder unmachbare Hausaufgaben auf. Also ging ich nach der - heute Glücklicherweise - 6. Stunde nach Hause. Ich grüblete noch über die Aufgaben und bemerkte dann fast zu spät, das mich ein komischer, komplett verhüllter Typ verfolgte. Also rannte ich so schnell ich konnte und bog irgendwo ab. Dieser Störenfried hat mich doch einfach so… gestört!

Das war nicht normal!!!! Ich hatte zwar auf etwas aufregendes gehofft, aber nicht so was nerviges!!! Also rannte ich und versuchte mich zu orientieren… In diesem Bezirk kannte ich mich eigentlich nicht aus…

Die ganzen weißen Häuser die dicht aneinander gereiht wurden…

Hui, schwierig! Alles sah so gleich aus, also dachte ich nicht nach und bog mal links mal rechts ab und hoffte ihn loszuwerden.

Diese Jagd zog sich unendlich in die Länge…

Ich bog gerade an einem Spielplatz ab, als ich merkte, das er weg war. Verwundert sah ich mich um. Nichts. Ich blieb stehen und hörte nichts mehr. Überglücklich es überstanden zu haben, lächelte ich.

Doch dann hörte ich ein leises Rascheln. Ich konnte nicht sagen, woher es kam. Irgendwo aus dem nirgendwo halt…

Und dann kamen Schritte. Von hinten.


Dann spürte ich, wie mir jemand mit irgendetwas gegen den Kopf schlug. Mein Kopf schmerzte und ich begann zu taumeln. ' Reiß dich zusammen! ‘ ging mir durch den Kopf. Ich kippte vorne weg und dann fiel mir meine Schultasche aus der Hand und ich in die Knie. Mein linkes Knie schlug fest auf dem Asphalt auf und begann wie verrückt zu bluten…

Danach spürte ich nur noch wie ich mit gezerrt wurde…


Ich schlug die Augen auf.

Ich befand mich in einem Raum mit äußerst kahlen, grauen Wänden.

Lag auf dem Boden. Meine Hose war, da wo ich aufgekommen war, zerissen und mein linkes Knie war immer noch leicht am bluten.

“ Hallo, hallo, Scarlet.” begrüßte mich eine Stimme.

Perplex sah ich mich um. Und sah ihn. Meinen Klassenkameraden aus der 4. Klasse… Damals war er als einziger sitzen geblieben.

“ Was willst du, Tom?“, fragte ich. “ Dich leiden sehen. Du kleine Schlampe warst immer der Lehrerliebling. Immer hast du mit Einsen prahlen können, während ich sogar mehr Ahnung hatte und es gerade mal ausreichte, um eine…” - Ein lauter Knall erklang.

Ich hatte da noch nicht geahnt was passiert war… Naiv…

“Tom!”, rief eine Stimme, die ich nicht einordnen konnte.

“Keine Sorge, ich hab’ sie.”, rief Tom zurück mit dem widerlichsten Grinsen das ich jemals gesehen hatte. Geschlagene 5 Minuten hörte ich ein lautstarkes kramen. Anschließend wurde ein Schlüssel ins Schloss gesteckt und aufgeschlossen.

Schließlich ging die Tür auf, und ein 16-Jähriger Junge kam rein.

“Das ist mein Zwillingsbruder Tim”. Erklärte Tom.

‘ Aha. Sehr Kreativ, wirklich.’, dachte ich.

Aber das sie Zwillinge waren, konnte ich ihnen sofort glauben.

Beide hatten braune Augen, schwarze, Schulterlange Haare, waren überdimensional klein und hässlich.

Tims braune Hässlichkieten fixierten mich.

“So Fräulein Scarlet. Du kommst jetzt mit.” Meinte Tim und zerrte mich mit. Etwas, das dieser Schwächling Tom niemals könnte.

Somit war das Rätsel um den mysteriösen Entführer geklärt.

Er zerrte mich durch ein kahles, graues Treppenhaus über eine kahle, graue Steintreppe, in ein häßliches, graues Zimmer.

'Was stimmt mit denen nicht? Diese Farblosigkeit macht mich noch wahnsinnig! Können die nicht mal ein Bild aufhängen?’ fragte ich mich. Doch der nächste Anblick war nicht so witzig.

Aber würde ich ihn als widerlich, beängstigend oder gar verstörend bezeichnen, wäre das wohl die größte Lüge in der Geschichte der Menschheit. Es war lediglich faszinierend.


Hinter der grauen Tür, die sich in der Ecke des grauen Zimmers erwartete mich nun endlich Farbe. Die Wand war gerade frisch in rot gestrichen worden, jedoch ungleichmäßig. Und in der Mitte des Rot-Grauen Kämmerleinchens lag meine Schwester. Sie blutete.

Gerade eben hatte ich doch selbst noch mein Knie verletzt. Und jetzt mein Schwesterchen. Hach, wie gut das passt.

Sie war wohl tot. Und es sah ungeheuer spannend aus.

Diese Verzweiflung in ihrem Gesicht war schon mal ein Anblick.

Und dieses Blut das überall verteilt war gab dem ganzen einen besonderen Charme. “Und? Gefällt es dir?”, fragte Tim und fing an zu Lachen. “Ja, du Clown. Du musst nicht so krank Lachen um auf dich aufmerksam zu machen…” erwiderte ich. “Du…Du…”, stotterte Tim. “Was 'n?”, fragte ich. “Du, du… Dir ist egal, was mit deiner Schwester passiert is?”, Tim schien Angst zu haben. “Nö. Bei solch einem Kunstwerk doch nicht! Außerdem konnte ich sie eh’ nie leiden.”

Tim rannte darauf aus dem Raum. “Tom! Tom! Die kleine… Sie…”

“Ja was?” “Sie ist… weg…”...


Ja, das war ich. Aber keine Sorge, ich bin doch zurückgekehrt, nicht das sie sich noch Sorgen machen. Nie wieder.

Sie wollen mein Leid? Haha, sehr witzig…

Ich schnappte mir ein Messer.

Ein besonders scharfes. Ein leises kichern entflüchtete meinem Mund. Auch ich wollte Kunst schaffen. Und der Welt Farbe verleihen. Nämlich die schönste, faszinierendste. Und diese Emos aus ihrem Emo-Wahn befreien. Und um dieses Grau zu entfernen braucht man nunmal was faszinierendes, schönes, spannendes.

“Scarlet! Da bist du ja! Hast du Rica gesehen?...Was… machst du da?” Oh Mist! Meine Mutter kahm gerade in die Küche… “Ach, ich will nur Kunst schaffen.” , meinte ich zurück. “A-Also… Koch…

Kunst…?”, fragte sie leicht geschockt und verängstigt.

“Aber nein. So etwas geschmackloses… Du und deine Dummheit und Naivität nerven mich einfach… Bah.

"Scarlet!", schrie sie mich an. "Du wagst es, so mit mir zu sprechen? Ich bin deine Mutter!", fauchte die alte mich an. Ich lächelte nur. "Ja und?" Sie sah mich geschockt an. Dann fuhr ich fort. "Du bist zwar meine Mutter, aber...

Ich hasse dich. Du bist dumm, naiv, gutgläubig. Diese ganze Welt ist so blind. Sie ekeln sich vor allem.

Sei es nun Blut oder Organe. Dabei, ist rot so eine schöne Farbe... Hehe..."...

Mein Mutter sah mich an, als wäre ich psychisch gestört.

"Du willst mich aufhalten, stimmt's?", fragte ich. Meine Mutter sah mich weiterhin verstört an.

"Scarlet... was stimmt nicht mit dir...?", fragte sie nun weinend.

Ich lachte auf. Echt witzig, dieses Häufchen Elend. "Und deswegen..." begann ich, "Scarlet..." keuchte meine Mutter dazwischen. "Werde ich dich..." "Scarlet!" "...Die, die mir im Weg ist..." "Nein! Scarlet!" "...ausschalten..."

“Scarlet?” “Und deswegen…” “Äh… Scarlet?” “Werde ich…” “Scarlet!” “Dich, die, die mir im Weg steht…” “SCARLET!” “Beseitigen…” und somit stach ich meiner Mutter in die Brust.

“SCARLET…!!! NEIN, SCARLET! Scar...let…” Und somit hauchte meine Frau Mutter ihre letzten Worte.

“Hupps, so spät?” Es war ja schon 19:48! Also begab ich mich zu dem grauen Klotz. “Hallo, ihr grauen Genossen!” , begrüßte ich Tom und Tim. “Was willste, Gör?”, fragte Tom. Und dann bemerkte er das Messer in meiner rechten Hand. “Na was wohl,” erwiderte ich, “Die Welt in ein schönes Scharlachrot Färben…”, ich grinste.

“G-Geh weg, du Psycho…!!!”, stammelte ein zitternder Tim.

“Hehe, nicht doch. Wir hatten doch noch gar keinen Spaß…”


Zwei laute Schreie hallte durch die Nachbarschaft.

Zwei, an die man sich noch lange erinerrn wird.

Gleich darauf kam die Polizei und fand das nun komplett rot gestrichene Haus. Das habe ich doch gut macht.

Sie fanden nichts außer dem Eigentum von Tom und Tim, dem Kunstwerk und den roten Wänden.

Also Fahndung nach “Unbekannt"...


Scarlet

Und mein Aufenthalt?


Ich bin über alle Berge.

Schließlich erwarten mich neue Kunstwerke.

Und dann färbe ich die Welt in ein bezauberndes, wunderschönes

Scharlachrot.



Von: Damiana Rose

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