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Mit einem kräftigen Hieb zersprang das Fenster. Ich lächelte. Alles war perfekt. Bald würde diese graue Welt Farbe annehmen…

Ich schlich über den gefliesten Boden zur Treppe und schlich diese so leise wie möglich hoch. Ich kam in einem dunklen Flur an, nirgends ein Fünkchen Licht. Schien ganz so, als ob “sie” ihre Kinder zu gehorsamen Kindern erzogen hat… Dieses Früh-Zu-Bett-Gehen ist doch sowas von nervig...


Plötzlich öffnete sich die Tür von dem Zimmer links neben mir und ein verängstigten Junge öffnete die Tür. Er trug einen vollkommen fleckenlosen Schlafanzug. Typisch für “sie”. Dass selbst ihre Kinder so aussehen… “B-bitte gehen sie… M-Mama ist nicht d-d-da…”, sagte er zitternd. “Wo ist sie denn?”, fragte ich den kleinen. “Arbeit… Besprechung…”, flüsterte der kleine. Sein Blick auf mein Messer gerichtet. Ich grinste. “Keine Sorge, Kleiner. Dir wird nichts schlimmes passieren. Du kannst dich glücklich schätzen…”

“ Also werden sie mir nichts tuen?”, fragte der Kleine immer noch verängstigt. “ Tuen? Nein. Nichts. Ganz im Gegenteil. Ich bin hier um Kunst zu schaffen. Und deiner Mutter einen… äh… Streich zu spielen… Genau…” Und da umarmte mich der Junge ganz fest. “Das ist lieb von ihnen. Ich dachte schon sie wollten mich und meine Schwester umbringen.”, er weinte vor Freude… 'Schwester?’, fragte ich mich. Das könnte ja doch noch ein Großprojekt werden…

“Aber nein…”, redete ich nun auf den Jungen wieder ein, um ihm klar zu machen, wie es enden würde… Und um sein schockiertes, Angst erfülltes Gesicht zu sehen… “Das ich euch nicht umbringen werde habe ich nie gesagt…”, flüsterte ich. Der Junge fing an zu weinen. Hach ja, immer diese Sechsjährigen…

“Es könnte zwar kurz weh tuen aber das wird es wirklich wert sein…”

Waren meine letzten Worte an ihn, ehe ich ihm den Hals aufschnitt.

Er weinte ein letztes Mal…


Dann wandte ich mich dem anderen Zimmer zu.

Ich trat die Tür ein und schrie: “Komm raus, du kleines Miststück! Ich weiss das du eine Vokabel zu lernen vergessen hast!”

Ein leises schluchzen zeigte mir, wo sich die Zielperson befand.

Ich zog ihre Decke halb hoch. “Mama, das stimmt gar nicht…”, heulte sie. “Mama? Nein, ich bin nicht “Mama”. Du kannst mich doch nicht mit dieser Hure vergleichen.”, flüsterte ich in ihr Ohr.

“ Dann bist du also die böse Frau, die Oliver geweckt hat?”, schluchzte sie. “Ja, in der Tat.”, und somit hauchte ich auch ihr das Leben aus. Noch eine so langweilige, unglaublich lange Konversation könnte ich nie und nimmer durchhalten. Bah.


Ich überlegte was ich dieses Mal machen wollte. Und da fiel es mir ein. Die Fliesen sahen so langweilig aus in weiss… Da muss mal was neues her. Und “ihr” einen Schreck einzujagen wird bestimmt lustig…


Nach einer Stunde kam die alte nun doch nach Hause.

Ein wahrer Spaß… würde es erst dann sein, wenn sie sehen würde, was ich mit ihrem Haus gemacht habe… Sie schloss also die Tür auf und trat herein. Dann ein geschockter Gesichtsausdruck. Pah. Wegen einem bisschen Farbe? Die Menschen sind echt komisch. Mich zählte ich nicht dazu. Wieso auch? Immerhin sagen ja alle, das ich gestört bin… Und kein Mensch. Also, bin ich kein Mitglied dieser Geschmacklosen Rasse von Lebewesen. Ein Glück. Denen fehlt es allen an Farbe im Leben. “Hallo, Frau Lehrerin. Schön sie wiederzusehen…”, flüsterte ich von der Treppe auf sie herab. “Was? Scarlet? Was? Was? Was? Was… Was… hast… du… meinen…” hauchte sie zu mir hoch, “Kindern angetan???”, schrie sie nun. “Nichts. Wir haben gespielt.”, grinste ich. “Künstler.”, erläuterte ich. “DU ABARTIGES… MONSTER!!!”, schrie sie mir entgegen. Ich lachte nur. Echt witzig, wie die sich aufregt. Hahahaha!

Und so erhob ich mein Messer und ließ sie schreien. Einen Wunderschönen Schrei, der mal endlich Farbe ins Spiel brachte.

Hach, wie lustig.

Danach kamen Polizisten und wollten mir gewaltsam meine Kunstwerke entreißen. Als ob ich das zulassen würde. Ich liess sie auch Teil meines heutigen Werkes sein...

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