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Schweißgebadet rannte ich zum Hörer und wählte den Notruf. "Wir brauchen schnell Hilfe, meine Frau, sie... sie... ich glaube, sie ist tot." Ich nahm meinen sechsjährigen Sohn auf den Arm und rannte nach draußen. Wenige Minuten vorher wachte ich auf und sah den leblosen Körper meiner Frau auf dem Boden liegen, nachdem ihr die Kehle durchgeschnitten wurde. Ich hielt sie im Arm, das Blut floss an mir herunter, doch sie atmete nicht mehr.

2 Monate später

"Papa, ich will nicht in das alte Haus zurückziehen." Nur wenige Monate, nachdem meine Frau gewaltsam in unserem Haus ermordet wurde, ist das für mich auch verständlich, aber wir können es uns finanziell einfach nicht leisten umzuziehen. Es ist bis heute für mich und die Polizei ein Rätsel, wie ich ruhig schlafen konnte, während meine Frau neben mir ermordet wurde. Mein Sohn musste sich dieses Blutbild zum Glück nicht ansehen. Es ist sehr schwer für ihn, mit sechs Jahren seine Mutter zu verlieren, aber wir bekommen das schon irgendwie hin. Ich habe seit dem Vorfall wieder starke Probleme mit meinen Schlafstörungen, aber das bekomme ich auch irgendwie auf die Reihe. Hauptsache, meinem Sohn geht es gut, und wir finden diesen Mistkerl, der meiner Frau das angetan hat. Die Polizei tappt noch im Dunkeln, aber ich bin mir sicher, wir finden ihn. Für die nächsten Tage werde ich eine Haushälterin besorgen, solange, bis wir das wieder alleine hinbekommen. 

Die erste Nacht in dem alten Haus

"Papa, Papa, wach auf!" Ich wurde langsam wach und konnte noch nicht begreifen, was los war. Dann bemerkte ich, dass ich auf dem Teppich vor dem Zimmer meines Sohnes lag. Nicht schon wieder, dachte ich. Ich hatte früher schon Probleme mit dem Schlafwandeln, das kam im Zuge meiner Schlafstörungen, welche mich manchmal nur für eine Stunde schlafen ließen. Nichts desto trotz ging ich zurück in mein Schlafzimmer und brachte meinen Sohn wieder in sein Bett.

Einige Tage später

Meine Augen gingen auf. Es war schon leicht hell draußen. Ich zitterte am ganzen Körper. Wieder mal schlafgewandelt, dachte ich. Doch plötzlich sah ich an mir herunter. Meine Hände waren blutüberströmt. Ich blickte auf und sah in den Spiegel im Zimmer meines Sohnes. Ich guckte in mein ebenfalls blutüberströmtes Gesicht. Vor mir lag mein Sohn, in einer Blutlache, die das ganze Bett füllte. Ich hatte meinem eigenen Sohn die Kehle durchgeschnitten. Im Türrahmen erschien im trüben Licht der Dämmerung unsere Haushälterin. Sie regte sich kaum und hielt eine Pistole auf mich. Ich spürte einen stechenden Schmerz, und es wurde wieder dunkel.

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