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Undead Mary Shaw

So lag ich mit meinem Kollegen in diesem Raum. Ein kleines Licht gab uns etwas Wärme, nachdem wir wieder zu Bewusstsein kamen. Keiner von uns hatte irgendeine Ahnung, wie wir hier hergekommen sind.

Ich muss zugeben; wir waren letzte Nacht feiern und haben nicht allzu wenig Alkohol zu uns genommen, aber so einen "Blackout" hatten wir beide noch nicht gehabt. Einige Zeit verging in diesem Raum, jedoch konnten wir nach und nach ein leises Klopfen hören, es wurde immer lauter.

Nach geschätzten 2 Stunden wurde es etwas heller in diesem Raum und eine kleine, dunkle, abgemagerte Gestalt schleppte sich uns entgegen, und flüsterte leise zu uns: "Wenn du schreist, bist du tot." Es verschwand mit seinem Zeigefinger auf seinen Lippen wieder im Dunklen.

Ich und mein Kollege waren total verwundert und ich glaube, ich konnte Angstschweiß riechen. Nach knapp weiteren 2 Stunden hörten wir einen lauten Schrei, das Licht in diesem Raum hat nun den ganzen Raum erleuchtet und wir sahen Leichen über Leichen aufeinander gestapelt und an den Wänden hängen. Uns kam eine ungefähr 3 Meter Gestalt entgegen, die knapp noch Platz hatte. Sie sah uns tief in die Augen, sodass ich noch knapp wegsehen konnte, bevor ich mich noch in diesen Augen ertrinken würde. Mein Freund hatte leider nicht zu viel Glück, und sah dieser Gestalt für eine Weile in die Augen bis dieses Monster mit kurzem, weißem Haar, langen Fingernägeln und verschrumpelter Haut erneut zu schreien begann.

Ich hielt meinen Mund zusammen und versuchte komplett leise zu sein, mein Freund fing laut an zu schreien. Dieses Monster ging mit einem lauten Lachen zurück und nahm Anlauf; sie stoß auf meine Kollegen und es sah so aus, als würde sie ihm die Seele aus dem lebendigen Leibe reißen. Mir liefen mittlerweile die Tränen über die Wange und ich ließ ein leichtes Quicken von mir. Sie sah mich an mit ihren mittlerweilen komplett schwarzen Augen und schrie erneut los.

Ich gab kein einziges Geräusch von mir, ich konnte sehen, wie diese Kreatur immer ungeduldiger wurde und immer versucht hat, mich zum schreien zu bringen. Nach einiger Zeit und mehreren Versuchen von ihr, gab sie auf, mir wurde wieder schwarz vor Augen.

Ich wachte Zuhause vor meiner Haustür auf und hatte leichte Kopfschmerzen. Ich rief sofort die Polizei, aber die glaubten mir natürlich nicht. Ich versuchte, meinen Freund anzurufen, obwohl ich mir mittlerweile sicher war, dass er tot ist, und konnte niemanden erreichen. Ich kündigte sofort meine Wohnung und zog in ein anderes Land. Seit diesem Tag hab ich mir geschworen, nie wieder zu trinken, oder darüber zu reden... Merkt euch eines, meine Freunde: Manchmal ist es besser, keinen Mucks von sich zu geben!

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