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Meine Uhr zeigt 2:00 Uhr und ich und mein Freund Mick sitzen in einem Zug. Wir warten schon die ganze Zeit dass wir endlich nach Hause kommen, doch so weit werden wir erstmal nicht denken

Wir erzählen uns so eben gruselige Geschichten passend zur finsteren Nacht. Über die Durchsage erfahren wir, dass unser Zug gleich beim nächsten Bahnhof stehn bleiben muss, da anscheinend jemand versucht sich umzubringen. So etwas haben wir noch nie erlebt. Wir denken uns nichts dabei, aber nur weil wir nicht wissen was uns noch erwartet. Es war wie in einem Horrorfilm. Beim Bahnhof hält unser Zug und bleibt stehen. Alle Türen sind offen.

Nach einer halben Stunde sehen wir am Fernseher über uns eine Polizeimeldung, dass dieser Selbstmörder warscheinlich versuchen wird, mehrere Menschen in den Tod zu reißen. Wir sitzen schweißgebadet auf unseren Plätzen als mein Freund mit ängstlichem Gesichtsausdruck nach draußen deutet. In der Finsternis hinter einer Säule ist eine schwarze Gestalt zu erkennen. Währenddessen läuft die Polizeimeldung weiter. Sie sagen dass der Selbstmörder gesucht wird und dass alle Bahnhöfe im Durchmesser von 5km gesperrt sind. Wir kommen nicht voran und die Gestalt blickt auf den Zug. Wir befürchten, dass er in den Zug steigen möchte. Mick zittert total und hat Todesangst. Ich ebenfalls. Wir blicken die ganze Zeit aus dem Fenster um die Gestalt zu beobachten. Doch plötzlich ist sie verschwunden. Mick steht auf und schaut sich im Zug um. Bei den anderen Passagieren ist die Angst ebenfalls zu erkennen. Wir blicken ständig aus dem Fenster und hoffen die Gestalt vielleicht zu sehen. Mick holt sein Handy raus und wählt den Notruf. Doch er hat keinen Empfang. Anscheinend wurden die Kabel gekappt. Das einzige was wir jetzt haben ist das Licht das vom Zug nach draußen strahlt. Auch die Verbindung zum Fernseher wird unterbrochen. Eine etwa 60-Jährige Frau setzt sich zu uns und fragt ob sie bei uns sitzen dürfe, weil sie allein zu viel Angst habe. Wir willigen ein da wir ebenfalls Angst haben. Dann sehen wir sie wieder. Die Gestalt. Sie läuft direkt am Fenster vorbei. Mick stockt der Atem. Ich bleibe regungslos. In dem Moment werden die Türen geschlossen da der Selbstmörder laut Polizeifunk extrem nah am Zug ist ohne dass man ihn sieht. Kurz darauf gehen die Lichter aus, da der Zug keinen Strom mehr hat. Das einzige was wir hören sind schritte vor dem Fenster. Ich mache ein kleines Licht an mit dem Feuerzeug

Und dann steht er vor uns.

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