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Winter. Kälte. Schnee. Weißer Atem. Grauweiße Haut. Blaue Lippen. Sie stolpert barfuß durch die weiße Landschaft, bekleidet nur mit einem weißen Nachthemd. Sie friert. Sie wird erfrieren. Sie taumelt in ihren Tod.

Doch da sieht sie es, ein totes Tier. Sie tritt näher, schaut nieder auf den frischen Kadaver. Wider aller Menschlichkeit sträubt sie sich nicht, ihre eiskalten Hände nieder auf das tote Fleisch zu legen. „Es ist warm, ganz warm“, haucht sie. Sie dringt mit den Händen tiefer und tiefer in eine Wunde am Hals des Tieres. „Warm, so warm.“ Sie reißt mit den Händen an der Haut herum. Sie will tiefer, sie will mehr Wärme spüren. „Wärmer, immer wärmer“, wimmert sie. Doch es ist nicht warm genug. Mit den Augen sucht sie nach weiteren Wunden. Am Bauch! Am Bauch ist noch eine Wunde, eine größere Wunde! Mit den Händen reißt sie wieder an der Haut. Sie dringt immer tiefer und tiefer in den Bauchraum des Tieres ein. Sie reißt die Organe heraus und schiebt sie beiseite. Sie freut sich: „So warm, so schön warm.“ Sie rollt sich, im nun fast ausgehöhlten Bauchraum des Tieres, zusammen. Die Augenlider werden ihr schwer. Sie schläft ein.

Als sie wieder aufwacht, liegt sie in einem Bett, eingehüllt in fast getrocknetem Blut. Neben ihr liegt ihre tote, ausgeweidete Mutter.


Benutzer: little Mary

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