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Angst um alles, Angst um Tod,
Angst um Leben, bringt dir Not.

Angst vor Schlagen, Spucken, Weinen,
vor den Ängsten an den Leinen.

Die Leinen welche du selber hast gewoben,
auf welche du hast dein Leid verschoben.

Von jetzt auf gleich zerschmilzt die Welt,
vor dich fällt ein Stern, zerschellt.

Zur gleichen Zeit ist Nacht und Tag,
Nichts, wo vorher etwas lag.

Von Angst erfasst, beginnst du zu rennen,
die Geräusche um dich kannst du erkennen.

Sie werden erzeugt durch die kommende Klarheit,
welche dir folgt, ihr Weg nicht mehr weit.

Doch auch das Fliehen half dir nicht,
sie holt dich ein, trifft dein Gesicht.

Durch ihre Macht zerbricht dein Schlummer,
vergiss die Sorgen, vergiss den Kummer.

Du sitzt im Bett, erfreut von der Wahl,
die du trafst, zum Schutz vor Qual.

Denn all die Ängste die du hast,
all der Schmerz und all die Last.

Die hast du alle weit verschoben.
In deinen Träumen aufgehoben.

Verbannt sind die Ängste aus deinen Tagen,
nur in den Träumen, tun sie dich jagen.

Doch das ist für dich doch einerlei,
du lebst ohne Angst und fühlst dich frei.

Du Lachst und Kreischst und Weinst vor Glück,
doch dein Versuch hat eine Lück.

Denn ohne Angst kann keiner leben, weswegen dir noch eine bleibt;

Die Angst vor Wahnsinn.

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