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Dies ist der vierte Teil der Finding Father Serie - Hier ist der erste Teil falls du diesen noch nicht kennst

Ich klingelte in dieser Nacht gegen acht an der Türe. Es schneite. Die Eingangstüre wurde geöffnet und ein Mann trat heraus. Ich fragte nach Derrick Todd. Er sagte mir, dass ich bereits mit ihm sprechen würde. Daher antwortete ich ihm, dass er meinen Vater kennen würde. Er bat mich herein. Wir setzten uns ins Wohnzimmer und er fragte mich, ob ich der Sohn meines Vaters wäre. Ich bejahte. Er sagte nichts. Für eine Weile saßen wir da in völliger Stille. Er fragte mich, was er für mich tun könne. Daher erzählte ich ihm, warum ich da war. Er schien nicht sonderlich geschockt zu sein über all die Dinge, die ich sagte, nicht einmal über meinen Besuch bei Roger Betham. Er erzählte mir, dass er von Betham’s Tod gehört hätte. Er sagte mir - ob ich es ihm glauben wolle oder nicht - dass ich Betham nicht gerettet habe “Vor wem?”, fragte ich. Er erzählte mir, dass es “ein etwas, nicht jemand” war. Da er darüber etwas beunruhigt zu sein schien, wechselte ich das Thema.

Ich fragte ihn, was er und mein Vater tun würden. “Nun, wir spielten nie Poker, falls es das ist, was du fragst”, sagte er mit einem Lachen. Ich fragte ihn, warum er das Pikass so oft sehen musste. “Untersuchungen”, sagte er mir. Er und mein Vater hätten das Objekt getestet. Sie taten alles, was sie konnten, um mehr Informationen zu erhalten. Alles was sie je herausfanden war, dass es nicht zerstört werden könne. Und egal, wie sie die Karte zerschnitten oder verbrannten, in der Sekunde, in der sie ihre Augen kurz abwendeten, formierte sich das Objekt neu. Er erzählte mir, dass sie sich einst fragten, was wohl passieren würde, wenn einer von ihnen sie herunterschlucken würde, aber aus Angst taten sie es nie.

Er fragte mich, ob ich einen Drink wolle, aber ich fragte über A.G. Industries. Er lachte nur und sagte, dass “ich voller Fragen wäre” - und fügte in seinem Atemzug hinzu - “genau wie dein Vater”.

Er stieß einen Seufzer aus und setzte sich wieder auf die Couch. “Diese Welt war um einiges einfacher, als wir nur Halter und Sucher hatten. Es scheint, je mehr wir lernen, desto mehr haben wir zu fürchten. Du weißt, dass es das ist, worauf du zusteuerst, richtig? Die Antworten, die du suchst sind womöglich erschreckender als sich jemand vorstellen kann. Aber das ist es, worauf du dich mit dieser Aufgabe einlässt.” Er erzählte mir, dass er sehr wenig über das Unternehmen wisse, außer, dass es länger existiere, als man denken würde. Ich fragte ihn, was “Keeping us Better” bedeuten würde, und er sagte nur: “Das ist unheimlich, nicht wahr?”. Er sagte mir auch, dass er nichts darüber wissen würde. Er entschuldigte sich, da er nicht sonderlich viele Informationen hätte, aber sagte mir, dass er wüsste, wohin ich gehen kann.

Er sagte mir, dass es weit weg, die Reise es aber wert wäre. Er nannte mir einen Mann namens Thomas Reel, der tief im Süden lebte. Weit genug, dass ich ein Flugzeug nehmen müsse. Aber Derrick sagte mir, es wäre die Fahrt definitiv wert, denn wenn jemand mir meine Antworten beantworten konnte, dann er. Dann lachte er und meinte, dass ich am Ende womöglich sogar noch mehr Fragen haben werde. Ich dankte ihm und stand auf. Er hielt mich auf und ging in einen anderen Raum. Er brachte eine verschlossene Box zurück. “Ich bin mir ziemlich sicher, er hätte gewollt, dass du sie hast.” Ich fragte ihn, warum er sie mir geben würde. Er erklärte, dass er die Box nie geöffnet habe und sie daher eigentlich nicht ihm gehören würde. Und da er keine anderen Objekte habe, sei er auch kein Sucher. “Aber dein Vater gab sie mir, und es war seine. Dein Vater war ein Sucher.” Ich nahm das Pikass heraus und legte das Kartendeck zurück auf den Tisch. Ich sagte ihm, er könne es als Erinnerung an meinen Vater behalten. Er fragte mich, wie er ihn vergessen könne.

Als ich aus dem Haus ging, sah ich ein letztes Mal zu ihm zurück. Er saß auf der Couch und sah auf das nun ausgebreitete Kartendeck auf dem Kaffeetisch. Sein Kopf in seinen Händen. Sein Gesicht voller Angst.

-S

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