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Polizeibericht vom 17.10.2014 Bearbeiten

Zwischenbericht:

Die Inspektoren waren am gestrigen Donnerstag dem 16.10.2014 in St. Ampylon eingetroffen. Verständigt worden waren sie durch eine bis dato unbekannte vermutlich weibliche Person. Diese hatte telefonisch einen Vermisstenfall mit Todesfolge gemeldet.

St. Ampylon ist ein mittelgroßes Örtchen im Breisgau mit rund 470 Einwohnern. Als die Beamten eintrafen konnten jedoch lediglich 22 der Einwohner angetroffen werden. Der Verbleib der restlichen 448 ist unbekannt und soll im Zuge der Vernehmungen geklärt werden. Anhand der Unterlagen zu der Ortschaft wurde in den 50er Jahren bereits einmal wegen einem ähnlichen Sachverhalt ermittelt. Damals verschwanden immerhin 70 Einwohner unter bis heute ungeklärten ähnlichen Umständen.

Ergebnis der Zeugenbefragung vom 16.10.2014/17.10.2014

Am Montag den 06.10.2014 haben spielende Kinder an einem Baum das Wort „CROATOAN“ eingeschnitzt entdeckt. Aus Neugierde durchsuchten sie die nähere Umgebung um den Waldrand und fanden dabei an sieben weiteren Stellen das Wort - zum Teil eingeritzt, zum Teil in Farbe. Es wurde daraufhin der Vater eines der Kinder informiert der wiederum zu seinem Nachbarn eilte und man sich dann im Gasthof beriet und gemeinsam mit 14 anderen Personen, die sich in dem Gasthof anschlossen, schließlich den Bürgermeister aufsuchte.

Was die Bürger zu den nächsten Schritten bewegte und wie es sich genau abspielte kann nicht ganz nachvollzogen werden. Zum Teil trafen die Beamten auf eine Mauer des Schweigens und zum anderen Teil auf puren Irrsinn.

Doch hierzu die Berichte:

Um die Panik der Bevölkerung zu verstehen muss man in die Vergangenheit blicken. Damals waren - soweit auch festgehalten an diversen Stellen die Worte „CROATOAN“ bzw. CRO entdeckt worden. Die Vorfahren der Bewohner waren Siedler der Kolonie Roanoke. Dort kam es in den Jahren 1587 bis 1590 zu einem bislang ebenfalls ungeklärten Verschwinden der 90 Siedler. Die Gründerväter von St. Ampylon waren damals zum Teil Siedler von Roanoke die 1590 die Siedlung verlassen vorfanden. Auch damals war das Wort „CROATOAN“ eingeritzt in einem Pfosten gefunden worden. Damals war dies scheinbar ein Hinweis auf einen Indianerstamm. Da es im Breisgau wiederum außer die Wurzeln nach Roanoke keine Verwurzelung zu Indianerstämmen oder etwas in der Art gab, war man damals übereingekommen der Sache nachzugehen. Wie genau wer verschwand kann aktuell nicht mehr klar gesagt werden. Fakt ist, es gab zwei Gruppen. Wobei die zweite Gruppe der Suchtrupp für den ersten war. Wieso die erste Gruppe überhaupt loszog und wohin überhaupt konnte nicht genau geklärt werden. Es wird nur immer wieder betont "Sie gingen halt in den Wald". Von dieser ersten Gruppe war damals keine einzige Person wiedergekommen. Von der zweiten Gruppe jedoch waren zwei Personen wiedergekommen. Diese konnten jedoch weder Angaben dazu machen wo der Rest des Rettungstrupps abgeblieben war noch wo sie Teile der Habseligkeiten der ersten Gruppe her hatten. Damals wurde der Fall der Verschwundenen von St. Ampylon als ungeklärt abgeschlossen. Es konnte ja nicht einmal sicher geklärt werden ob die Personen freiwillig verschwunden blieben - immerhin hatten sie sich freiwillig auf den Weg gemacht.

Und nun die Gegenwart. Es wurde sich also im Gemeindesaal getroffen und beratschlagt was zu tun sei und ob überhaupt etwas zu tun sei. Man kam schließlich überein, dass es sich um einen Scherz zur Halloweenzeit handeln müsse. Die üblichen Verdächtigen unter den örtlichen Halbstarken wurden angehört, jedoch ohne Ergebnis. Fazit der Zusammenkunft war, dass man die Schriftzeichen ignorieren wollte und so löste sich die Versammlung wieder auf.

Der nächste Abschnitt wurde nun anhand von Indizien zusammengetragen. Am Mittwoch dem 08.10.2014 wurde bei einem nächtlichen Umtrunk seitens der Ortsjugend wohl beschlossen eine Mutprobe zu veranstalten und wie die Vorfahren vor vielen Jahren, den Worten in den Wald zu folgen. Auf Grund der fehlenden Schüler am nächsten Tag wird geschätzt, dass mindestens 14 Jungen und 6 Mädchen in der Nacht los gingen. Eine höhere Zahl ist natürlich möglich. Am nächsten Tag blieb das Fehlen der Schüler nicht unentdeckt, doch hielt man es zu diesem Zeitpunkt eher noch für einen weiteren Scherz. Um ein Zeichen zu setzen beschloss die Schulleitung zusammen mit einem Teil der verständigten Eltern die restlichen Schüler, in Begleitung mit den Lehrkräften auf die Suche nach den Klassenkameraden zu gehen. Insgesamt machten sich an diesem Tage die 60 Schüler der drei neunten Klassen zusammen mit 6 Lehrkräften und 11 der Eltern auf den Weg die Vermissten zu suchen. Drei der Mütter kehrten nach kurzer Zeit mit fünf der Schüler zurück um Unterstützung aus dem Ort zu holen. Anhand der Fußspuren waren die Schüler wohl sehr tief in den Wald vorgedrungen und immer wieder sei das Wort „CROATOAN“ in Bäume geschnitzt gesehen worden. Auch berichteten die Rückkehrer von einem eigenartigen Gefühl welches sie auf dem Rückweg empfunden haben.

Im Ort selbst meldeten sich um die 60 Freiwillige im Wald nach den Vermissten zu suchen. Diese Gruppe machte sich gegen 13 Uhr auf den Weg. Einige davon bewaffnet mit Schrotgewehren und Knüppeln oder Äxten. Gegen 14:30 Uhr wurden von verschiedenen Personen Schüsse vernommen. Man beschloss nun doch die Behörden zu informieren, dennoch machte sich ein weiterer Trupp von 14 Männern und 8 Frauen, diesmal allesamt bewaffnet, auf den Weg die Gruppe zu unterstützen.

Dieser Trupp fand folgendes vor:

- Insgesamt waren das Wort „CROATOAN“ an insgesamt 47 Stellen zu finden. Zum Teil auch unvollendet als wäre die Person die es schrieb dabei gestört worden.

- Es wurden Blutspuren entdeckt. Zum Teil Blutspritzer an Bäumen und Sträuchern aber auch ganze Blutlachen. Leichen waren jedoch keine zu finden weshalb nicht ausgeschlossen werden kann, dass noch jemand am Leben ist.

- Es wurden diverse Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände gefunden. Diese jedoch ohne besondere Bedeutung. Jedoch fiel das Augenmerk auf eine Hosen deren Etikett nach sie aus einer Fabrik kommt die Ende der 50er Jahre geschlossen wurde. Ob dies nun eine Hose einer der aktuell Verschwundenen oder der Verschwundenen vom ersten Fall ist kann nicht geklärt werden.

- Die Spuren gingen sehr tief in den Wald, zerstreuten sich dann aber in alle Himmelsrichtungen. Als seien die Personen voreinander davon gelaufen oder als seien sie angegriffen worden und wären vor etwas geflohen.

- Es wurden Spuren gefunden die als zum Teil menschlich und zum Teil tierisch bezeichnet wurden.

Als dieser Trupp am Abend nach St. Ampylon zurück kehrte fanden sie den Ort verlassen vor. Es brannte kein Licht in den Häusern, die Fahrzeuge standen verlassen an der Straße, zum Teil standen die Haustüren offen. Es gab keine Spuren von Kämpfen.

Sicher kann derzeit gesagt werden, dass das letzte Lebenszeichen gegen 16 Uhr aus St. Ampylon kam. Um diese Uhrzeit ging der Notruf bei der Behörde ein. Der erste Verdacht fiel auf die verbleibenden 22 Personen auf Grund der Widersprüche in welche sie sich verstrickten. So behaupten sie noch immer, dass sie am Abend des 09.10.2014 aus dem Wald zurück gekommen seien. Der Notruf kam allerdings erst am 16.10.2014. Laut der Spracherkennung hat keine der 22 Personen den Notruf abgesetzt. Der Wald wurde inzwischen durchsucht. Die aufgezeichneten Funde konnten bestätigt und ergänzt werden. Es wurden noch weitere Kleidungsstücke vorgefunden. Teilweise waren diese gänzlich aus der Mode. Die Blutspuren werden derzeit untersucht. Durch die Verschmutzung mit dem Erdreich wird sich aber keine große Hoffnung gemacht.

Die 22 Personen wurden aus dem Ort gebracht bis geklärt werden kann, was vorgefallen ist und was sich in der Zeitspanne vom 09.10.2014 bis zum 16.10.2014 in St. Ampylon abgespielt hat.

Nachtrag vom 17.11.2014

Verbleib der Vermissten konnte nicht geklärt werden. Blutproben verunreinigt und zum Teil nicht menschlich allerdings auch keiner Tierart klar zuzuordnen.

Akte als "ungeklärt" geschlossen.

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