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Stimmen des Windes

Winternacht.

Ich muss schnell weiter.

Starker Schneefall hat deine Spuren schon fast verwischt.

Weiter zu dir.


Hinter mir höre ich die Stimmen des Windes.


Mein Pferd gallopiert schneller.

Es stößt warmen, weißen Atem aus.

Springt über zugefrorene Bäche und Wurzeln.


Hinter mir höre ich die Stimmen des Windes.


Kalter Schnee peitscht mir ins Gesicht.

Der Mond scheint grell durch die dünnen Wolken.

In meinen Händen habe ich längst kein Gefühl mehr.


Hinter mir höre ich die Stimmen des Windes.


Mein Pferd ist nach dem langen Ritt erschöpft.

Ein Wald.

Eine graue Wand aus Kälte und Nebel schlägt auf mich ein.


Hinter mir höre ich die Stimmen des Windes.


Bald bin ich bei dir.

Mein Pferd wird langsamer und beginnt zu wanken.

Es schlägt hart auf den gefrorenen Boden auf.

Ich laufe weiter und lasse es liegen.


Hinter mir höre ich die Stimmen des Windes.


Meine Lungen schmerzen.

Der Mond wurde von dunklen Wolken verschlungen.

Ich stoße kalten, grauen Atem aus.

Kraftlos. Schleppe mich dennoch voran.

Ich werde dich wieder in meine Arme schließen können!


Hinter mir höre ich die Stimmen des Windes.


Vor Erschöpfung breche ich zusammen.

Winternacht.

Der Boden ist kalt und uneben.

Ich liebe dich mein Mondschein.


Neben mir höre ich die Stimmen des Windes, die langsam in ein Jaulen verwehen.

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