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Vor langer Zeit entdeckten die Menschen ein Fossil.

Ein kleiner unscheinbarer Knochen…

Alt und keinerlei Spezies zugehörig…

Die Menschen waren von dem genetischen Code dieses Knochens fasziniert.

Doch zu ihrem Bedauern mussten sie feststellen, das sein Code angenagt von Zeit zerfallen war.

Um ihn also verwenden zu können, mussten sie die fehlende Teile ersetzen. Die fehlende Teile… durch menschlicher DNS.







Ich fiel aus großer Höhe, als ich geboren wurde.

Der Boden… kalt.

Ich schnappte nach Luft.

Ich war in einen schwarzen Raum gefangen.

Der Raum selbst war nur schwach beleuchtet.

Als ich nach oben schaute erkannte ich einen aufgerissenen, fleischfarbenen Sack gebunden an Schläuchen.



Bin ich da rausgefallen?

Ist das etwa meine Mutter?!



Vitalfunktionen vollständig… Bewegungen und Hirnwellenmuster noch vorhanden… Experiment ist geglückt.



Diese… diese Stimmen… wer spricht da?



Ich schaute mich um… doch ich entdeckte niemanden.

Eine zweite Stimme meldete sich.

Warte mal… das… das ist ein Weibchen! Projekt R2A ist weiblich! 

Gott! Könnt ihr Idioten überhaupt etwas richtig machen?!

Ich schaute an mir runter.



Ja… ein weibliches Geschlecht hatte ich… und so etwas wie einen Busen.



Na ja… vielleicht ist es nach den Versuchsreihen irgendwann für die Reproduktion gut.







Die Stimmen verstummten und ich war wieder allein.

Tagelang bekam ich weder was zu essen, noch zu trinken.

Auch keine Gesellschaft.

Nur Kälte und Einsamkeit…

Jeden Tag erschrack ich in Spiegelungen vor mir selbst.



Meine Gestalt glich teilweise denen eines Menschen… aber nur zu Teilen.

Mein Leib… verzerrt... zerrissen… entstellt…

Die Haut rötlich… hervorstechende Knochen…

Meine Handflächen waren verlängert… und jeder einzelner Finger war mit scharfen Klauen versehen.

Lange Reißzähne im verzerrten menschlichen Mund… Zunge spitz und fleischig…

Mein Speichel rann in Strömen aus meiner Kehle…

Kurze zerzauste Haare am Kopf… glühend Rote Augen…

An den Füßen hatte ich je zwei Zehen anstatt fünf…

Und zu guter letzt ein langer Knochenschwanz, dessen Ende über vier bewegliche Klingen verfügte. Sie waren Finger… damit konnte ich ebenso greifen wie mit meinen Händen.. Der Vierte “Finger” war der längste, scharf und äußerst stabil. Perfekt… zum zustechen.

Strange (mein Rp-Char)

Was... bin ich?!



Was… soll ich eigentlich darstellen?

Einen Mensch?

Ein Reptil?

Ein Insekt?

Was bin ich eigentlich?

Wer bin ich?

Und was zum Teufel ist das für ein Ort?!







Erneut meldeten sich die Stimmen und Menschen tauchten auf.

Männer… in weißen Kitteln.

Sie verabreichten mir Spritzen… brachten wir verschiedenstes Wissen bei… während die Stimmen über mich urteilten.

Widerstandsfähig… schnell… intelligent….

Sie wird von nutzen sein…

Sie wird eine echte Bereicherung für uns…

Viel… viel wird sie leisten… viel wird sie vollbringen



Von was reden sie da?

Was meinen die Stimmen mit leisten? Vollbringen?







Schon bald wurde meine Frage beantwortet.

Man schickte Leute zu mir… bewaffnete Leute…

Ehemalige Häftlinge… und Soldaten…

All diese Leute griffen mich an… taten mir weh… zeigten ihren Hass und Verabscheuung mir gegenüber. 

“Du widerwärtiges Ding!”, sagten sie zu mir, während sie auf mich einschlugen. 

“Es ist kein Mensch!”, meinten sie, während sie auf mich schossen.

“Mann du bist so hässlich!”, riefen sie, während sie mich packten und zustechen.



Ihre Worte machten mich noch rasender als die Schmerzen.



Es… Ding… nicht menschlich… widerlich… abstoßend… Monster nannten sie mich.

Immer und immer wieder…

Sie… hatten kein Recht mich so zu nennen!

Nein… Niemals! ICH HASSTE DAS!!!

ALSO TÖTETE ICH SIE!

Ich sprang sie an…

Biss sie…

Schlitzte sie auf…

Stach mit meinen Schwanz zu…

Packte mit meinen Schwanz auch ihre Köpfe und zerquetschte ihre kleinen erbärmlichen Schädel, während sie ununterbrochen schrien.

Auch von ihrem Fleisch zehrte ich.

Und oh ja… war das gut!

Es tat so gut das Fleisch meiner gefallenen Feinde zu verspeisen.

Oh ja… das… befriedigte mich ungemein!







Doch mit der Zeit… nahm die Befriedigung ab. Ich wurde ruheloser und ungeduldiger ohne wirklich zu wissen weshalb.

Also stellte ich den Stimmen wahrscheinlich deshalb folgende Frage: 

“Weshalb bin ich hier?”

Um Dinge zu leisten… etwas großartiges zu vollbringen, R2A.

Die Antwort war zu ungenau…

“Aber was? Was leiste ich?”, hackte ich nach. “Was vollbringe ich denn?”

Eben die Dinge, die du tust, R2A.

Du bestehst unsere Prüfungen zu unserer Zufriedenheit.

“Doch wozu die Prüfungen?”, fragte ich weiter. “Weshalb bin ich überhaupt hier?”

Weil du erschaffen wurdest.

“Und weshalb habt ihr mich erschaffen?”

WEIL WIR ES KÖNNEN!

Ich erschrak!

Die Stimmen waren jetzt sehr gereizt.

Du wurdest geschaffen, um das zu tun was wir dir aufgetragen haben… und nicht um endlos Fragen zu stellen.

Und noch weniger um unsinnige Scheiße von sich zu geben, Projekt R2A!

“Unsinnige… nennt… nennt mich nicht so!”

Genug der Diskussion, R2A!

Hätten wir dir bloß keine Sprachfähigkeit gegeben…



Ihre Worte…

Soll…

Soll… soll das etwa mein Leben sein?!

Jeden Tag… gefangen an diesen Ort?

Dinge zu tun, ohne Sinn?

Ohne Bedeutung?

Und niemals einer Bestimmung folgen?

Ohne richtige Aufgabe?! Ohne Ziel?!



Soll ich etwa so sterben?

Und das auch noch mit diesen Namen?

R2A… R2A… R2A… ich kann das nicht mehr hören!

Wieso hab ich keinen richtigen Namen, so wie die anderen?

Nur weil ich kein Mensch bin?

Bin ich… deshalb nichts, das lebt?!



Nein, das wollte ich nicht… nein…

Ich… musste etwas ändern… und zwar bald!







Glas zersprang…

Jemand schrie…

Der Alarm ertönte, während das Blut meine Kehle runter rann und ich mit Gier ein Teil seines Fleisches hinunter schlang.

Die Chance… die Chance hab ich nun endlich genutzt und ich habe einen der Männer in weißen Kitteln attackiert. Nun stand meine Flucht kurz bevor…

Ich durchquerte auf die schnelle die Flure.

Bewaffnete Männer stellten sich mir in den Weg.

Narren… zu viel… zu viel hatten sie mir beigebracht…

Einen nach den anderen brachte ich zur Strecke!

Tötete alles und jeden was mir in die Quere kam bis ich nichts als Blut und Schreie wahrnahm.

Bis ich schließlich… endlich nach draußen gelangte!

Frei! Ja! Endlich frei!







In tiefster Nacht erreichte ich eine Stadt.

Ich wusste zunächst nicht, wo ich mich genau befand, aber ich beschloss diese Stadt zu erkunden. 

Vielleicht werde ich dabei etwas Interessantes entdecken…

Mehre Minuten lang sprang und kletterte ich zwischen den Häusern. Außer vorbeifahrenden Autos und schlafenden Menschen, entdeckte ich nichts bis- “AAAAHHHHHH!!!! AUFHÖREN! AUFHÖREN!” 

Es war ein Schrei! Der Schrei einer Frau! Ich ging dem nach und stieß auf eine eng verwinkelte Seitengasse. Ich landete an der einen Seitenwand, hielt mich fest… und sah nun das:

Ich sah vier Personen.

Drei Männer und eine Frau.

Die Männer schienen zu lachen, während die Frau schrie.

Ich sah, dass die Oberbekleidung dieser Frau zerrissen war.

Sie wurde dicht von einem der Männer an die Wand gepresst und festgehalten.

“Na komm schon, Süße!”, sagte der Mann zu ihr, während sie schrie. “Ihr Schlampen steht doch auf so was.” 

Der Mann… bewegte sich seltsam. Beziehungsweise sein Unterleib. Sein Unterleib bewegte sich schnell und wiederholt vor und zurück, während die Frau schrie und Tränen über ihre Wangen liefen.

Was… der Mann auch immer mit ihr machte… es schien ihr wehzutun.

Die Männer lachten die schreiende und weinende Frau aus und schienen nicht darauf bedacht zu sein aufzuhören.

Plötzlich! Passierte es zum allerersten Mal!



Ein Gefühl… ein seltsames Gefühl überkam mich.

Mein Herz schlug auf einmal schneller…

Mein Blut schien in meinen Arterien zu kochen, während es in meinem Magen brodelte.

Ich dachte nur noch an eins… diese Männer auf der Stelle zu töten!



Ich sprang hinunter!

Als ich direkt vor ihnen landete, verstummte die Szenerie.

Erstaunt blickten sie mich an. “Was zum-”, sagte der eine Mann. “Was ist das?”

Der andere Mann antworte: “Keine Ahnung… irgendwie strange.”

“Strange?”, fragte ich und legte dabei den Kopf schief.

“Ja! Siehst… eigenartig… fremd aus. Was willst du überhaupt?”

Ich blickte nun zu dem Mann, der der Frau wehtat. Er hielt sie immer noch fest. Ich sprach zu ihm: “Du! Lass die Frau auf der Stelle in Ruhe!” 

“Wie bitte?!”, entgegnete er.

“Lass sie gehen… oder ich werde euch drei auf der Stelle töten!”

Die Männer lachten.

“Was? DU?! Du willst UNS töten?”, fragte mich einer der Männer. 

“Ja..”, antwortete ich und sah wie die Kerle sich mir näherten.

Sie beide hatten keine Waffen bei sich… also leichte Beute.

Einer der Beiden stand schon direkt neben mir und sagte: “Dann pass mal auf, dass du nicht als nächstes von uns vernascht wird. Wir-” Mein Schwanz schnellte hervor und ich stach zu! Meine Klinge durchstach seinen Schädel an der Seite und bohrte ihn direkt an der Mauerwand! “HOLYSHIT!”, schrie der andere Typ. Ich zog die Klinge raus und der Mann fiel zur Boden. Tot. 

Demonstrativ hielt ich meinen Schwanz vor mir und zeigte ihnen meine blutbenetzte Klinge. Ich bewegte meinen Klingen kurz… und der eine Typ versuchte zu fliehen! 

Jetzt blieb nur noch der Mann der die Frau festhielt.

Ich bleckte mit den Zähnen, streckte meine Zunge hervor und sprach dann: “Jetzt bist du alleine, Mensch…”

Die Frau riss sich los! Sie hatte die Unaufmerksamkeit ihres Peinigers genutzt!



Seltsam… wieso bin ich auf einmal glücklich über eine weglaufende Frau?



Grimmig zog er ein großes Messer hervor und schrie: “Du scheiß Fotze!!! Dafür mach ich dich fertig! Raaarrrgh!” 

Der Mann stürmte nach vorn und stach zu! Die Klinge traf meinen Kopf!

Doch anstatt meine Schädeldecke zu durchbohren, prallte es an meinen Knochen ab! Rutsche zur Seite!

Fauchend wich ich zurück!

Der Mann staunte nicht schlecht, denn… er hatte mir lediglich nur eine Schnittwunde an der rechten Seite meines Gesichtes verpasst.

“Was? Wie? Wie hart ist dein Schädel?!”, fragte er.

Ich packte sein Kopf mit meinen Schwanz!

Ich rammte ihn gegen die Wand!



Bis auf die Augen war sein Gesicht komplett verdeckt…

Sein klägliches Geschrei erstickt an meinem Greifwerkzeug…

Mehrfach! Immer wieder schlug ich seinen Hinterkopf gegen die Mauer!

Immer! Und immer wieder!

Sein Blick war nun mehr von Angst und Schmerz erfüllt…

Ich hob ihn nun etwas hoch und sprach: “Tier… Tier in Menschengestalt. Ich habe dich erkannt. Du bist kein Mensch… das bist du eindeutig nicht. Mehr noch…” Ich rammte meine Klauen in die Brust und brach die Rippen hervor. Ein erstickter Schrei! “Du bist… ein Monster! Ein Ungeheuer, das anderen Schaden zufügt!” Ich riss seine Bauchdecke auf und verstärkte den Griff an seinen Schädel. Er war kurz davor zu ersticken…

“Du bist widerwärtig, abstoßend, verachtenswert! Du… du hast kein Recht auf Leben! HÖRST DU?! DU HAST KEIN RECHT AUF LEBEN! UND ICH WERDE DICH VERSCHLINGEN! HIER UND JETZT!!!”

Ich riss seine Eingeweide hervor und zerfetzte sein Fleisch!

Blut floss in Strömen von seinen Körper hinab und ich schlang so viel wie ich nur konnte hinunter! Er zappelte und schrie… doch es war zwecklos! Der Griff an seinem Schädel verstärkte sich immer mehr bis… sein Schädelknochen nachgab! Sein Kopf zerplatze unter Druck und er rührte sich nicht mehr.

Ich ließ ihn los.

Ich schaute auf seinen zerstörten Leib.

Der Anblick… er… befriedigte mich!

So sehr, dass ich einen lauten Schrei ausstieß, der durch die gesammte Gasse hallte.







Ich konnte den Platz verlassen, noch bevor mich jemand zu entdecken vermochte. Es… war wirklich gut irgendwie. Obwohl ich genau das gleiche getan hab, war es zugleich irgendwie anders.

Ich weiß noch nicht warum… es war irgendwie dieses Gefühl, das es in mir ausgelöst hat. Zudem auch die Frau, die ich… retten konnte. Und das Töten des Mannes, der selbst ein Monster war.

Es… gefiel mir einfach.

Inzwischen leb ich in einer Hölle… und sie ist viel schöner als mein Geburtsort.

Mein Name ist Strange… jeder soll mich so nennen… und niemals anders.

Ich werde die Menschen von nun an öfters besuchen, den ich habe eine Aufgabe gefunden.

Die Aufgabe… die wirklichen Monster auszuschalten.



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Geschrieben von: NothingM (Diskussion)

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