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Er ist nicht hier. Noch nicht, bis das die Sonne untergeht und sich der Mond erhebt. Bis das es keine Lichtquelle mehr gibt. Bis das ich mich hinlege. Ich kuschel mich in meine Bettdecke, sodass er mich nicht sieht. Sodass er mich nicht wahr nimmt. Sodass er mich nicht berührt. Es ist einfach zu verstehen. Ich habe Angst. Alle sagen ich bilde mir das nur ein. Ich "tick" nicht mehr richtig. Ja, da muss ich lachen. Denn wenn er mich berührt, weiß ich, dass es wahr ist. Man kann sich so etwas doch nicht einbilden, oder? Wenn ich im Bett liege und die Wand anstarre und seine eiskalten Hände meinen Kopf streicheln, ja da habe ich Angst.

Angst um meine Kinder. Angst um mich. Angst um meine Frau, die eigentlich neben mir liegt. Doch, wenn sie einschläft und mich jede Nacht streichelt, nein das ist nicht sie. Das sind nicht ihre Hände. Es sind seine.

Seine Hände berühren mich jede Nacht, genau wie ich ihn damals. Wie er langsam, durch eine Kugel von mir, in meinen Händen starb. Ob mein Sohn mich jede Nacht streichelt? Weil ich ihn nicht leiden sehen konnte? Wie er sich nicht bewegen konnte, wie er mich nicht anschaute, als ich ihn ....

Nein, meine Frau streichelt mich, damit ich den Tag vergesse. Ja, so muss es sein.

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