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Willkommen in unserem exklusiven Establishment, werte Besucher! Wie umfangreich das Publikum am heutigen Abend ist, passend zum wirklich außergewöhnlichen Programm dieser Nacht! Macht es Euch bequem, doch Ihr werdet schnell vom Platz gerissen werden, nach der heutigen Vorstellung geht ihr alle als andere Menschen hinaus!“

Die Lautsprecherstimme hallt durch die gesamte Behausung, die nur durch ein düsteres, rotes Licht beleuchtet wird. Zahlreiche, runde Tische sind aufgestellt, und alle sind sie besetzt. Schätzungsweise 50 Besucher sind heute anwesend, und für diesen Schuppen ist das viel.

Oh! Wie ich sehe, haben wir sogar ein neues Gesicht unter uns!“

Von meinem Platz am Rand schaue ich in die Mitte, dort sitzt ein junger Mann mit kurzen, blonden Haaren. Er schaut unsicher umher, während seine Tischnachbarn lachen und ihm mit der Faust auf die Schulter klopfen. Nervös grinst er dies ab, er reagiert schon fast ängstlich. Ist wahrscheinlich noch nie in einem Strip-Club gewesen. Ich bin in der Versuchung, mich an meinen ersten Besuch hier zu erinnern, doch dieser liegt schon zahlreiche Abende in der Vergangenheit zurück.

Wollen wir nun keine weitere Zeit vergeuden, wenn man diese doch viel besser verwenden kann! Sie haben sich alle stundenlang vorbereitet, nur, um Ihnen eine erinnerungswürdige Orgie für die Augen zu liefern! Hier sind sie, unsere jungen Frauen, und ich wünsche Euch viel... Vergnügen!“

Die Nebelmaschinen springen wie auf Kommando an, aus dem gedämmten, roten Licht entwickelt sich ein farbenfrohes Scheinwerferlicht, das auf die zentrale Bühne gerichtet ist. Aus verschiedenen Eingängen in allen Richtungen treten die Damen hervor, insgesamt fünf an der Zahl, eine hübscher und attraktiver als die andere.

Ein tiefer Bass dröhnt durch den Saal, eine langsame, exotische Melodie ertönt, die jungen Frauen bewegen sich in rhythmischen Gesten Richtung Bühne. Von blendend hellen Lichtern begleitet stolzieren sie an die größten Tische, um die Frauen herum lässt sich beinahe nichts mehr erkennen. Jetzt stehen nur noch sie im Mittelpunkt, die Dunkelheit um die Mädchen herum wird immer schwärzer.

Eine von ihnen habe ich besonders ins Auge gefasst, mit glattem blondem Haar und nahezu schwarzen, eindringlichen Augen. Sie ist zwar nicht die Hauptattraktion, sie hat nur eine Bühne im äußeren Bereich, ist aber am hübschesten, meinem Geschmack nach. Auf der mittleren Bühne, größer und höher als die umliegenden vier Podeste, tanzt in fließenden Bewegungen ein rothaariges Mädchen. Ich kenne sie bereits, in diesem Hause nennt man sie „die Göttin“.

Die jungen Körper der leicht bekleideten Frauen bewegen sich allesamt im bunten Scheinwerferlicht mit der Musik. Langsame, fließende Bewegungen, beinahe hypnotisch, kontrolliert vom Rhythmus der dumpfen Klänge aus den Lautsprechern. Der runde Tisch, an dem ich sitze, wie alle anderen hier dunkel und aus Metall, steht zwar etwas abseits, dafür habe ich ihn ganz für mich allein. An den größten Tischen hingegen, die als Bühnen verwendet werden, befinden sich bis zur Decke reichende Stangen, an denen sich die Tänzerinnen in knappen Kostümen räkeln, zum offensichtlichen Gefallen der Männer, die sie umkreisen. Ganz leicht kann ich den fassungslosen Blick des Neulings erahnen, mit geweiteten Augen starrt er auf die sich vor ihm bückende, rothaarige Göttin. Immer schwerer atmend nähert sie sich mit ihrem Dekolleté seinem Gesicht, haucht ihm von oben herab auf die Stirn, peinlich berührt schlägt er die Beine übereinander. Dabei ist es gerade mal das Vorspiel.

Die fünf Mädchen befinden sich alle jeweils an ihrer privaten Stange, unter dem lachenden Gejohle der direkten Umsitzenden knöpft die mittlere der fünf gerade ihr bauchfreies Oberteil auf, ohne dabei ihren tranceähnlichen Tanz zu unterbrechen. Ihre langen, feuerroten Haare sehen aus wie Flammen, die über ihre nackten Schultern züngeln. Ich leere meinen Cocktail, kurz darauf bringt der Kellner einen neuen. Selbst er starrt wie gebannt auf seine Kolleginnen.

Die Tänzerinnen sind schon alle so gut wie unbekleidet, kommen immer öfter in die Nähe der gierig ausgestreckten Hände um sie herum, doch geht es nie über eine flüchtige Berührung hinaus. Die Rothaarige tanzt mit geschlossenen Augen, die Brüste nur noch von ihren Händen verdeckt und den Mund zu einem unhörbaren Stöhnen geöffnet. Auf ihrer Haut glänzt der Schweiß, während sie mit anmutigen Bewegungen, die an eine Schlange erinnern, im dämmrigen, rot-blauen Licht der Scheinwerfer badet. Begleitet vom gedämpften Jubel des Publikums, lässt sie ihre Finger seicht den nun völlig entblößten Oberkörper seitlich hinabgleiten, bis zum Bund ihres Slips, kaum mehr als ein Stück Schnur, vollgestopft mit Geldscheinen. In ihrer Hand blitzt kurz etwas auf, ein kleiner, dünner Gegenstand, nur wenige Zentimeter lang, als das Stück Stoff mitsamt den Scheinen zu Boden fällt.

Auf den anderen Bühnen tanzen alle vier Mädchen in perfekter Symmetrie denselben okkulten Tanz, die Melodie verstummt allmählich. Alle zeigen sie in Richtung der Göttin, oftmals strecken sie die Arme zu ihr aus. Das gesamte Publikum verwandelt sich immer mehr in einen einzigen Strudel aus Erregung und Begierde, in dessen Mitte sich die Göttin räkelt. Gefesselt zieht das rothaarige Mädchen sämtliche Blicke mit sich nach oben, rauf auf die Stange, an der sie sich mit Leichtigkeit hinaufgleiten lässt. Man erkennt kaum einen festen Griff, mit dem sie ihren Körper hält, wie schwerelos zieht sie sich bis zur oberen Hälfte, wo sie sich kopfüber hängen lässt. Nur noch ihre Beine umgreifen die silberne Stange, ihr flammendes Haar gleitet mit ihrem Kopf umher, sodass die Spitzen beinahe den Boden erreichen. Sie hält sich über ewig lange Sekunden hinweg an der Stange, komplett ohne Anstrengung.

Der ganze Raum verfolgt wie gebannt die komplett nackte junge Frau, die das silbern glänzende Skalpell wieder in der Hand hält, es jetzt an ihrem linken Unterarm ansetzt und mit einer einzigen fließenden Bewegung einen perfekten Schnitt in der Haut hinterlässt, einmal um den Arm herum. Sie lässt die Klinge fallen, das leise, helle Klirren dringt durch als Echo durch die Stille, als käme es aus einem Tunnel, damit einhergehend setzt der Sound wieder ein, mit den Geräuschen von Natur und Zikaden. Von tiefen Tönen unterlagert sind leicht die hallenden Klänge einer Frauenstimme wahrzunehmen, verzerrt und mit psychedelischer Melodie unterstrichen. Die Musik dringt in die Köpfe der Zuschauer, vor deren geweiteten Augen die Tänzerin sich in erotischer Eleganz weiter an der Stange bewegt.

Mit einem verführerischen Lächeln auf den Lippen lässt sie sich hinabgleiten und richtet sich im selben Zug am Boden wieder auf, als hätte sie keine Knochen. Sie beginnt, die Haut ihres hellen, schlanken Unterarms aufreizend langsam abzuziehen, wie einen bis zum Ellenbogen reichenden Handschuh. Immer mehr vom roten Fleisch ihres Armes entblößt sie, dabei rinnen Blutstropfen ihren perfekt geformten, vom Schweiß feuchten Körper hinunter. Sie streckt ihren Oberkörper aus und zieht kreisförmige Bahnen um den Rand der Bühne, womit sie auf ihre begleitenden Tänzerinnen verweist.

Eine Mischung aus spitzem Aufschrei und anziehendem Keuchen dringt zwischen den Lippen der blonden, schwarzäugigen Frau hervor, gefolgt von einem kaum hörbaren Klirren. Quer über ihre Hüfte zieht sich eine feine rote Linie. Mit kreisenden Hüftbewegungen, die Hände seitlich am Körper auf- und abstreichend. Langsam lässt sie ihre Daumen in den blutigen Schlitz gleiten, der ihren Körper in zwei Hälften teilt. Sie tanzt weiter, ihr Gesicht regungslos, wie in Ekstase, fährt dabei mit den Fingern den Schnitt nach. Blutrinnsale zischen über ihre langen, wunderschönen Beine die Oberschenkel hinab, über die Waden, bis zu ihren Fersen und über die nackten Füße.

Von der Show mitgerissen trinken die Zuschauer munter einen Cocktail nach dem anderen leer, niemand befindet sich noch länger in der irdischen Ebene, sondern lebt in Gedanken nur noch mit den fünf jungen Mädchen zusammen.

Die junge Frau tanzt ungehindert weiter, mit den Fingern unter der Haut an ihrem Becken, dreht sich im Kreis, kommt dem gaffenden Publikum näher, lässt sich von allen Seiten von Blicken abtasten. Regung entsteht in den ersten Reihen vor der Tänzerin, einer wagt es sich zu erheben und beugt sich vor, um der Dame einen grünen Schein in die klaffende Wunde zu stecken, doch nicht ohne danach noch hastig nach deren Hinterteil zu fassen, wo er einen handförmigen, helleren Abdruck in dem blutigen Rot hinterlässt. Undeutliche Jubelrufe ertönen, das Publikum schwelgt träge in der bedrückenden Trance, noch mehr Scheine fliegen auf die Bühne, auf der das fast nackte Mädchen sich jetzt mit vor dem Körper verschränkten Armen alle Finger in den Schlitz in ihrer Haut steckt und die Hülle, die ihren Oberkörper bedeckt, quälend langsam nach oben abzieht. Immer mehr Fett- und Muskelgewebe werden sichtbar, unter dem stöhnenden Gebrüll der Männer vor ihr befreit die Tänzerin schließlich lasziv ihre roten, fantastisch geformten, festen Brüste aus dem einengenden Hautkostüm, zähe Ströme von warmem Blut fließen wie ein glänzend roter Fluss ihren zarten Körper hinab.

Das plätschernde Geräusch der Füße der Tänzerinnen in den Pfützen ihrer eigenen Lebenssäfte geht beinahe im undeutlichen Jubel der Männer unter, der von den Wänden des Strip-Clubs widerhallt und sogar fast die Musik übertönt. Dennoch stechen die Töne der entweichenden Luft unter den Hautfetzen hervor, das glitschige Spritzen des Blutes auf zu nah gekommene Hände und Gesichter.

Mein Blick wandert wieder zurück zur Mitte der Bühne, wo die Rothaarige gerade mit einer schwungvollen Bewegung ihren Hauthandschuh, dessen Ärmel sie bereits über die Hand gezogen hatte, von ihren Fingern abzieht. Ihre Lippen kräuseln sich, sie versucht ihre Wollust zu unterdrücken, während sie sich den Handschuh vor den üppigen Busen hält und die vom Blut nasse Haut ihres eigenen Armes über die Kurven ihres Körpers gleiten lässt, als würde sie von der Hand eines anderen berührt werden. Sie schaut auf, lässt den Blick über ihre Zuschauer streifen, lässt ihre Zunge anzüglich die Oberlippe entlangwandern. Dann fährt sie sich mit dem hautlosen Arm, an dem unter den roten Blutfilm die Sehnen und Muskeln sichtbar sind, rasch und elegant durch die Haare. Grazil und langsam lässt die rothaarige Schönheit die blutige Hand wieder von ihrer zerzausten Mähne herabsinken, verreibt damit die zähe Flüssigkeit auf ihrem Oberkörper überall auf der glatten Haut. Plötzlich hebt sie schließlich die Hand mit dem frisch abgezogenen Handschuh hoch empor und wirft das vom Blut durchnässte Stück Haut in die Menge vor sich, die dadurch geradezu in Raserei gerät.

Unzählige Scheine fliegen auf die Bühne, landen in dem blutigen Matsch, durch den die jungen Frauen mittlerweile tanzen. Die kleine Blonde steigt gerade – mit dem Rücken zum Publikum – vollständig aus dem Rest ihrer Haut, den sie, wie schon die Hülle ihres Oberkörpers, als ganzes abstreift, so als wären es hautenge Strumpfhosen. Mit dem Enthäuten ihrer Füße scheint sie sich absichtlich Zeit zu lassen, zu Boden gebückt gewährt sie einen perfekten Blick auf das pralle, saftig rote Fleisch ihres Pos. Die anderen Mädchen ziehen sich unterdessen, dabei zur Musik tanzend und nicht weniger aufreizend, die Haut in Streifen von ihren traumhaften Körpern.

Elegant steigt die Göttin die Bühne herab, wie auf einem Laufsteg wandert sie auf den nach ihr ausgestreckten Händen und lässt das Blut von ihrem Arm auf die Köpfe der erregten Masse tropfen. An ihren Füßen ist noch Haut, blutverschmiert, aber ihre Beine, ihre einladende Körpermitte, der flache Bauch und die sinnlichen Rundungen ihres Oberkörpers – bis zu ihrem Kinn liegt alles frei. Sie kommt mir immer näher.

Beiläufig betrachte ich noch den Neuling, der fassungslos in den Tiefen seines Sitzes gekrochen ist und mit starren, offenen Augen in die Leere sieht. Auf seiner Hose ist ein dunkler Fleck zu sehen, nicht nur vom Blut der Tänzerin.

Leicht erschrocken werde ich aus meinen Tagträumen gerissen, als die Göttin schließlich direkt vor mir stehen bleibt, ihr blutiges, kleines Skalpell in der Hand. Ihre flammenden, roten Haare sind mit klebrigem Blut getönt, doch ihr Gesicht ist sauber, obgleich es vom Schweiß überströmt ist. Ohne ihre Augen von meinen zu lösen geht sie vor mir auf die Knie und tastet mit ihren gehäuteten Armen meinen Oberkörper verführerisch ab, befleckt mein weißes Hemd mit der dicken Flüssigkeit, bevor sie es mir aufknöpft.

Lächelnd wirft sie ihre Arme um meine Schultern und setzt sich auf meinen Schoß, wo sie es sich augenscheinlich gemütlich macht. Ich fühle die Wärme des bloßen Fleischs ihrer Schenkel sogar durch meine Hose, die mehr und mehr vom Blut durchnässt wird. „Hi“, haucht sie, bevor sie ihre blutigen Hände in meinen Haaren vergräbt und meinen Kopf in das warme, feste Fleisch ihrer Brüste drückt. Ich will sie berühren, muss sie berühren, aber ich bin schwach, kraftlos, wann immer ich versuche, ihren Körper mit meinen Händen anzufassen, hält sie mich zurück, geht auf Abstand, nur um mich weiter zu quälen, sobald ich meine Versuche aufgebe. Sie spielt mit mir. Egal, wie sehr sie mich berührt und wie fest sie sich an mich drückt, so sehr stößt sie mich auch in die Ferne.

Achtlos lässt sie unzählige Geldscheine zu Boden fallen, reibt sich mit ihren gehäuteten Körperteilen an meiner Brust, umklammert mit den Beinen den Stuhl. Ich spüre wieder eine Hand auf meinem Oberkörper, die andere ist ebenfalls zwischen uns beiden eingezwängt. Ein leises, langgezogenes Ratschen, während sie schwer atmend den Kopf in den Nacken wirft. Dann lehnt sich die junge Frau auf meinem Schoß zurück, längs über ihren Oberkörper ein langer Schnitt, sie lässt das Skalpell wieder fallen. Erotisch blickt sie wieder zu mir nach oben, schaut mich flehend an. Ihre Hände wandern hoch zu ihrem Brustkorb, legen sich direkt in die Wunde und unter schmerzerfülltem Stöhnen biegt sie langsam ihre Rippen auseinander. Erst sieht sie mühselig aus, doch ich kann zusehen, wie sich ihr Brustkorb immer weiter öffnet, unter leisem Knacken. Aber wie sie ihn anmutig auseinanderbiegt, sie tut es mit Leichtigkeit, fährt mit der Zunge erneut über ihre Oberlippe. Sie will mich. Sie will mich spüren. Ihr blutüberströmter, gehäuteter Körper bebt förmlich, als die Göttin nach meiner Hand greift und sie zu sich führt. An ihre Brust, in ihren Brustkorb hinein, wo sich meine Hand fest um ihr wild schlagendes Herz schließt. Abrupt fährt ein fröstelnder Reflex durch meinen gesamten Körper, in dem Moment, als ich unter meiner Handfläche das glitschige, pulsierende Organ der Tänzerin ertaste.


- Dechessted Corvus & -scratch-

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