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"Studentenfutter" Creepypasta 1007:21

"Studentenfutter" Creepypasta 10

Ich lebe in Hamburg und studiere Medizin. Das war schon immer mein Traum gewesen, seitdem ich damals von meiner damaligen Mittelstufe auf das örtliche Gymnasium wechselte. Damals noch in meiner alten Heimatstadt.

Ich bin nie ein besonders guter Schüler gewesen, doch mit Hilfe meines alten Nachhilfelehrers Herr Winter und meiner Sturköpfigkeit gelang mir schließlich knapp der Sprung auf die Oberstufe und letzten Endes, nach zwei Wartesemestern auch der Einstieg ins Medizinstudium.

Nun Studiere ich im 2. Semester und bewohne mit zwei weiteren Studenten eine kleine drei Zimmer WG. Bei meinen Mitbewohnern handelt es sich um Derek, der gerade erst mit Medizin angefangen hatte und Marvin, der im Augenblick an seiner Examensarbeit im IT Bereich schrieb.

Obwohl wir unter einem Dach lebten haben wir kein besonders gutes Verhältnis zueinander. Marvin mochte ich nicht besonders, da er den typischen IT ler vertrat und deshalb meist ungewaschen und halb nackt durch die Wohnung stolzierte. Er half auch weder im Haushalt, noch räumte er seinen eigenen Kram weg. Derek hingegen war das genaue Gegenteil. Er stammt aus besseren Verhältnissen und ließ uns das auch die ganze Zeit über spüren. Zwar hielt er sein eigenes Zimmer ordentlich, jedoch machte er genau wie Marvin nichts im Haushalt. Zu allem Überfluss war er auch noch süchtig nach diesem Studentenfutter, mit dem er den ganzen Fußboden vollkrümmelte.

Die meisten von euch, die schon einmal in einer WG gewohnt haben, werden diese Probleme bestimmt als typische Streitigkeiten abtun die in einer Wohngemeinschaft eben vorkommen. Aber lasst mich weitererzählen.

Wie bereits erwähnt, lebten wir unserer WG Leben und versuchten uns gegenseitig aus dem Weg zu gehen, als es plötzlich los ging. Diese furchtbaren Morde. Sie begannen kurz nach meinem 1. Semester.

Zuerst sah man keinen Zusammenhang, doch aufgrund identischer Fingerabdrücke, welche man an den Tatorten fand, wurde vermutet das alle Morde von der gleichen Person begangen sein mussten.

Da die Opfer allen Anschein nach willkürlich ausgesucht wurden, ordnete die Polizei an sich Nachts nur noch in Gruppen auf die Straße zu begeben. Natürlich war ich davon nicht gerade begeistert. Denn das würde bedeuten, dass ich noch mehr Zeit mit den beiden verbringen musste. Zumindest, wenn ich Abends noch mal Feiern gehen wollte.

Doch das war noch nicht alles. Den der Weg des Mörders war im wahrsten Sinne des Wortes mit Leichen gepflastert. Und da die städtischen Gerichtsmediziner mit der schieren Anzahl an toten Körpern überfordert waren, wurden unserer Universitätsklinik einige Exemplare überlassen. Unsere Professoren sollten sie auf die Todesursache und den Todeszeitpunkt hin untersuchen.

Und so hatte ich mich wieder einmal mit all den anderen 2. Semestern im großen Kreissaal versammelt. In der Mitte des Raumes, auf einem silbernen Operationstisch war der Leichnam des jüngsten Mordes aufgebahrt worden. Kaum hatten wir uns alle um diesen versammelt, begann auch schon unserer Dozent Doktor Mangele, den wir spaßeshalber immer Dr. Mangel nannten, damit den Leichnam zu untersuchen.

Dabei mussten sich einige von uns fast übergeben. Den der Körper welchen wir vor uns hatten war fürchterlich entstellt worden.

Der gesamte Brustkorb war fein säuberlich aufgeschnitten worden und die meisten Organe fehlten. Nur den Doktor schien der Zustand völlig kalt zu lassen. Es war fast schon unheimlich mit welchem Eifer er seiner Arbeit nachging. Gezielt entfernte er Fleisch und Knochenreste, um so tiefer in den Körper vorzudringen. Er hatte schon fast den Großteil des Oberkörpers freigelegt, als er plötzlich mitten in der Bewegung inne hielt.

Ohne seine Augen abzuwenden griff er nach einer Pinzette und zog etwas hervor. Er hob es ins Licht und musterte es.

Es war eine winzige, blutverschmierte Erdnuss.

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