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Ich war auf dem Weg meine kleine Schwester Jessy vom Kindergarten abzuholen. Als ich am Kindergarten ankam, sah ich meine kleine Schwester außerhalb vom Kindergarten bei einer fremden Gestalt im schwarzen Pullover stehen. Der Fremde drückte Jessy ein paar Bonbons in die Hand und Jessy ging gleich darauf mit ihm mit. Ich war schon auf dem Weg meine Kleine aus des fremden Hand zu reißen, da sah ich ein Messer in der Tasche des Pullovers aufblitzen. Ich traute mich nicht, dieser Person nah zu kommen, jedoch musste ich meine Schwester holen. Ich entschloss mich den beiden zu folgen.

Nach ungefähr einer halben Stunde kamen meine Schwester und der Unbekannte an einer kleinen Hütte im Wald an. Ich huschte durch die dichten Bäume direkt ans Fenster der Hütte um zu sehen, was dort vor sich ging. Überall langen kleine Süßigkeitenherzen rum. Auf ihnen stand ,,Dream". Es schien alles sehr unordentlich zu sein. Kleine Käfer und Ratten rannten herum und knabberten an den Süßigkeiten.

Meine Schwester und die fremde Person gingen hinein und gleich darauf zog die Person ihren Pullover aus und warf ihn in eine Ecke voller Ungeziefer. Bunte Haare in den Regenbogenfarben fielen auf die Schulter eines Mädchens, dass eine Art Mundschutz, wie man sie nur bei Krankenpflegern aus dem Krankenhaus kannte, trug. An ihren Händen trug sie fingerlose Handschuhe und eine Art Stulpen an den Armen. Ihre Haut war blass, fast unmenschlich.

Meine Schwester Jessy war schon zu den alten Zuckerherzen gerannt und war eifrig dabei, sie sich alle in den Mund zu stopfen. Das Mädchen kam auf sie zu und fragte sie, ob sie nicht Lust hätte, jetzt ein Spiel zu spielen. Jessy willigte ein und gleich darauf hob das Mädchen sie auf einen alten Tisch, der in der Ecke stand. Erst jetzt konnte ich sie richtig erkennen. Sie trug ein einfaches schwarzes Top und einen bunten Rock. Außerdem trug sie Kniestrümpfe und schwarz-weiße Chucks.

Es warte schon später Nachmittag und da es Herbst war, fing es an zu Dämmern. Mir wurde langsam kalt.

Jessy fragte sie, wie sie hieße und sie antwortet mit ,,Sugar Heart". Das Mädchen sagte nun, dass das Spiel erst beginnen kann, wenn sich Jessy mit dem Rücken auf den Tisch legen würde. Dies sagte sie in einer ganz ruhigen und sanften Stimme. Sie holte ein paar Seile und band Jessy am Tisch an. Danach entfernte sie ihren Mundschutz. Weiße, lange Zähne, von einem Ohr bis zum anderen, blitzten auf und ließen Jessy kurz aufschreien. Ich wollte auch schreien, konnte es aber zu einem dumpfen Quieken unterdrücken.

Das merkwürdige Mädchen holte ihr Messer aus der Tasche und ging wieder direkt zu Jessy, die langsam nervös wurde. Ich wollte gerade in die Hütte stürmen, um sie zu befreien, da trat ich auf einen Ast, der ein lautes Knack von sich gab. Sofort kehrte sich dieses Monster zu dem Fenster und zwei regenbogenfarbige Augen schauten hinaus, die leicht schwarz umrandet waren. Ich konnte mich gerade noch ducken.

,,Sugar Heart" ging wieder zurück zu meiner hilflosen Schwester und platzierte das Messer direkt über ihrem Brustkorb. Auf die Frage von Jessy, warum sie das machte, antwortete sie wie folgt:

,,Weißt du, Jessy, du besitzt etwas sehr Besonderes. Und das brauche ich. Nur du als kleines Kind kannst mir das geben, was ich zum Überleben brauche. Du bist noch unschuldig. Ich muss eine Lücke füllen, weißt du?"

Nach dem sie diesen Satz ausgesprochen hatte, zeigte sie mit dem scharfen Messer auf die Stelle, wo Jessy's Herz lag.

Vorsichtig fing sie an, um ihr Herz herum ins Fleisch zu schneiden, wo bei Jessy's T-shirt komplett zerfetzt wurde. Jessy gab einen ohrenbetäubenden Schrei von sich, worauf das Mädchen ihr eine Hand voll Zuckerherzen in den Mund stopfte.

Ich fand einen spitzen Stein auf dem Boden. Vielleicht konnte ich damit dieses Biest erledigen. Vorsichtig schlich ich um die Hütte herum, in Richtung Tür. Ich kroch durch einen kleinen Spalt in der Tür, da ich sehr dünn und gelenkig war. Leider erzeugte ich ein leichten Quieken, dass das Monster herum fahren lies. Schnell kroch ich unter einen Stuhl, auf dem ein Bettlacken lag.

Als Jessy sich gerade befreien wollte, hob sie das ausgeschnittene Fleisch aus ihrer Brust, so dass ihr Herz sichtbar war, und warf es zu den Ratten, welche es gleich verzehrten. Mir wurde schlecht bei diesem Anblick und musste leicht würgen. Ich machte mich bereit, dieses Biest von hinten zu töten.

In dem Moment wo ich los rannte, riss das Mädchen das Herz meiner Schwester heraus und kaute so lange drauf rum, bis es schluckbar war. Ich warf mich auf sie und rammte den spitzen Stein von hinten in ihr Herz. Sie kreischte auf und schüttelte mich ab, so dass ich hart auf den Boden fiel und mir den kleinen Finger brach. Da, wo ihr Herz lag und Blut strömen sollte, lief nur bunter Glitzerstaub heraus.

Dieses Ding fiel auf die Knie und das war meine Gelegenheit, mich für den Mord an meiner Schwester, zu rächen. Ich wollte meinen Stein geraden in ihren Rücken rammen, da rutschte ich auf Blut aus und sie bekam nur einen tiefen Kratzer ab, aus dem aber auch nur Glitzerstaub lief. Schnell bemerkte ich, dass das Mädchen wieder auf die Beine kam und sich probierte auf mich zu stürzen. Mit meiner letzten Kraft floh ich aus der Hütte und dem Wald und ließ dieses Biest alleine zurück.

Das Letzte was ich hörte, war ein Schrei, der Glas zersprengen hätte können.


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Neuster Artikel aus der Zeitung:

,, Die sechs-jährige Jessy Manson wurde gestern Morgen tot in einer Waldhütte gefunden. Wie die anderen Opfer zuvor, hatte auch sie wieder eine eingeritzte Herzform da, wo das menschliche Herz liegt, welche jedoch auch wieder mal fehlte. Jessy wurde zuletzt dabei beobachtet, wie sie mit einer dunkel gekleideten Person den Kindergarten verließ.

Heute Mittag ist die vierjährige Natalie Mathers aus dem Kindergarten verschwunden. Bei weiteren Informationen zu Natalie wenden sie sich bitte an eine Polizeistation in ihrer Nähe. Dankeschön"

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