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Ihr kennt doch sicherlich
Dayz-173
das Spiel DayZ.

Nein, nicht den Mod für Arma 2, das offizielle DayZ-Spiel. Es hat die große Runde gemacht, da es bei circa 1.000.000 verkauften Exemplaren eins der beliebtesten Spiele wurde. Ich bin der Besitzer eines, von diesen Exemplaren. Ich muss sagen, es macht mir als großer Überlebenskünstler in der virtuellen Welt, sehr viel spaß. Immerhin saß ich auch große zeit an Minecraft. 



Ich zockte DayZ öfter mit einem Freund, doch auch er hatte nicht aller Zeit der Welt. So kam es, dass ich öfter mal alleine spielen musste. Dafür hatte ich mir meistens Server genommen, die ich mit meinem Freund nicht zusammen gespielt hab. Es gab einige neue Features. Eines davon war das Suicide-Script. Es ermöglichte dir, falls du stirbst und einer stelle spawnst, in der du nicht mehr rauskommst, Selbstmord zu simulieren um dann, an einer anderen, gar besseren Stelle zu spawnen. Relativ unpraktisch für einen Profi wie mich, da ich eher selten, nein sogar gar nicht mehr in letzter Zeit starb.



Mein Kumpel hatte mal wieder Zeit und wir entschieden uns einen neuen Server zu suchen. Wir wurden schnell fündig, da es einen Server gab, der den Namen unserer Heimat trug. Colorado. Ich wohnte in einem gut besiedelten Ort, der nahe eines Waldrand stand. Mein Bester freund, Harry, wohnte 2 Blocks entfernt von mir. Wir fanden uns in dem Server gut zurecht und als wir die Map immer mehr erkundigten, fiel uns auf, dass es wirklich unsere eigene Stadt war. Der erste Gedanke schoss in unsere Köpfe: Auf zu unseren Häusern!

Nach einiger Zeit des Suchens fanden wir sie schließlich. Sie sahen relativ normal und unzerstört aus, was für DayZ nicht wirklich üblich war, da durch die Zombie-Apokalypse alles vermodert und zerstört sein sollte. Wir traten zu erst bei Harry ein. Es war verrückt, es sah ein wenig heruntergekommen aus. Na gut, ein wenig hatte ich mir das ja erhofft, aber die Schränke, Möbel und die ganzen anderen Gegenstände im Haus waren im Spiel an derselben Stelle, wo sie zurzeit auch wirklich sind. Wir haben uns gefragt wer diese Map geschaffen hat. Ein weiterer Spieler aus der Gegend? Oder möglicherweise Jemand, der die Stadt durchfahren und Bilder gemacht hat um die Map nach zu konstruieren? Doch woher wusste er wie es bei Harry zuhause aussah? Wir einigten uns darauf dass das alles nur Zufall sei und verloren schnell den Gedanken daran, wer der Creator dieser Map sein könnte. Als nächstes war mein Haus dran. Wir traten ein und es war derselbe Fall. Alles war an seinem Platz und sogar ein Familienfoto auf dem Tisch neben dem Sofa im Wohnzimmer. Darauf eine 3-köpfige Familie, so wie bei mir. Ich war erstaunt aber zugleich auch ein wenig eingeschüchtert.



Wir waren dabei mein Haus zu durchsuchen, in der Hoffnung etwas Nützliches zu finden. Wir fanden bisher nur Etwas zu essen. Dann sah ich, dass die Leiter zum Dachboden offen war. Ich sagte Harry über Teamspeak Bescheid und begab mich dorthin. Haufenweise verstauter Sachen. Die meisten ähnelten den Gegenständen die wir besaßen. Ich machte einen kleinen Holzbalken Kaputt als ich auf diesen drauf trat. Ich schreckte auf da ich in dem Moment gehört hab, wie etwas genau über mir knackte. Für einen Augenblick dachte ich, was im Spiel passieren würde, passiert auch im richtigen Leben. Pff, nein. Grinsend stand ich von meinem Stuhl auf und sah nochmal an die Stelle, die zu unserem Dachboden führt. Die Leiter war hochgeklappt. Jetzt hatte ich wieder ein sicheres Gefühl. Es wurde spät und ich wurde müde. Ich sagte meinem Freund Harry Bescheid, dass ich schlafen gehen würde und loggte mich aus. Immerhin ist am nächsten Tag Schule.



Am darauffolgenden Tag ging ich wie jeden Morgen mit Harry zur Schule. Wir redeten während dem ganzen Weg zur Schule über DayZ und den Server den wir gefunden haben. In der Schule konnte ich mich nicht wirklich konzentrieren da ich überwiegend an die Geschehnisse denken musste. War es wirklich nur ein Zufall? Der Tag war vorbei und ich war im Begriff nachhause zu gehen. Da stoppte mich etwas. Erwin, der Schulraudi, blockierte meinen Weg und war wie immer geil auf Stress. Er wollte mich einfach nicht durchlassen, nur um mich zu ärgern. Ich schubste ihn beiseite und ging meinen weg. Es wunderte mich, normalerweise hätte er mich jagen und im schlimmsten Fall vermöbeln müssen. Doch er tat mir nichts. Ich war wieder zuhause und startete den Rechner. Harry und ich haben unsere Aufgaben in der Schule derart leicht und schnell gemeistert, sodass wir keine Hausaufgaben bekamen und den ganzen restlichen Tag zum zocken hatten. Wir beschlossen die Map weiter zu erkundigen. Und ohne groß nachdenken zu wollen, beschlossen wir, uns zu unserer Schule zu begeben.



Aus Gewohnheit nahmen wir unseren üblichen Schulweg. Mir ist aufgefallen, das in der gesamten Zeit, in der wir die Häuser durchsucht und auf dem Weg zur Schule waren, kein einziger Zombie aufgetaucht war. Ohne groß darüber nach zu denken betraten wir die Schule. Komischerweise fing im Spiel An dieser Stelle alles rustikal und heruntergekommen zu wirken. Die Tür war verschwunden, Mauern starben ab, alles war kaputt. Na gut, normalerweise üblich für DayZ, aber wieso gerade erst jetzt? Wir durchsuchten die ersten Klassenräume und fanden entsetzlichen Dinge. In jedem Klassenraum, in jeder Toilette und in jeder Kammer: Leichen. Es gab kein Muster in welchen Abständen oder in welchen Raumnummern die Leichen entweder zerfetzt, einfach getötet oder komplett ausgeweidet  von der Decke hingen. Mir war ein wenig unwohl bei dieser Sache. Doch wir wollten weiter die Schule untersuchen, bis wir an einen Raum kamen, indem ein Auto an die Wand gefahren war. Unser erster Gedanke war: „Cool, ein Auto, damit wären wir bestimmt schneller unterwegs.“ Doch der zweite war: „Was ist da eingequetscht zwischen Wand und Auto.“ Es war erschreckenderweise unser alter Schuldirektor. Es gibt da einen Zusammenhang mit dem Auto. Er führte vor einem Unfall unsere Schule. Mr.Tramsky, der vorherige Direktor, wurde von einem Auto erfasst welches dann in eine Wand fuhr und den Herr in 2 teilte. Naja, immerhin machte diese Nachricht eine große Runde und der Ingenieur dieser Map wusste bestimmt davon bescheid. Es war in den Medien, Zeitungen und wurde abermals im Radio angesprochen. Es war sogar der Fahrer des Fahrzeuges noch im Auto, völlig entstellt mit dem Kopf auf dem Lenker.



Wir gingen weiter unseren Rundkurs durch die Schule und Harry fragte mich plötzlich etwas, was mich zum nachdenken brachte. Warum wurden unsere Charaktere nie hungrig? Ich fand keinen erfassenden Grund, weswegen wir dies schnell vergaßen und dann aus dem Gebäude liefen. Ich bemerkt dass am Eingang der Schule eine Silhouette zu erkennen war. Wir kamen immer näher und sahen, das es ein Zombie war. Somit war die Frage geklärt, ob auf diesem Server noch Zombies existieren. Nicht nur das ich mich wunderte, warum es nur einer war. Sein Kleidungsstil kam mir bekannt vor. Zudem griff er mich nicht an oder lief mir hinterher, er ließ mich einfach nicht durch den Eingang, so dass ich nicht die Möglichkeit hatte raus zu kommen. Wenn ich mich ihm nährte, drückte er mich einfach weg. Das war schon komisch. Aber ich habe mir in diesem Moment gewünscht, es wäre das einzige Merkwürdige an der ganzen Sache. Als er mich das erste Mal weg drückte, spürte ich einen gewissen Druck an meiner Brust. Ich dachte, ich bilde mir das alles nur ein und versuchte mich wieder an dem Zombie. Doch nun war das Druckgefühl um einiges stärker sobald er mich weg drückte. Beim ungefähr dritten Versuch, wurde es mir zu blöde mit dem dauernden Rumgeschubse. ich nahm ein Rohr, welches mir zu Füßen lag und haute dem Zombie zu Brei. Ich Schlug bei jedem Mal härter zu, als würde ich gefallen daran finden, den Zombie bestmöglich zu entstellen. Als ich mit meiner Aufgabe fertig war, fing ich an, seinen Körper zu looten. Während ich dabei war, seinen leblosen Körper nach Gegenständen zu durchforschen, fiel es mir schließlich auf. Der Zombie trug dieselben Klamotten wie Erwin, der Schulraudi. Er sah zwar zombiemäßig aus aber die Klamotten waren exakt seine. Verschreckt rannte ich mit Harry zurück zu unseren Häusern um dort erstmal Unterkunft zu finden. Mein Herz raste und ich war noch ein wenig verwirrt von der ganzen Sache. Es wurde spät. Ich loggte mich aus und ging zu Bett.



Ich habe das Spiel für einen ganzen Tag nicht angerührt, bis ich dann am tag darauf erfuhr, das Erwin, unser Schulraudi tot aufgefunden wurde. Er lag am Rande vom Wald, völlig entstellt und demoliert. Ich bekam immer mehr Sorgen und zweifelte daran, dass das alles Zufälle sein könnten. Durch diese schreckliche Nachricht war es uns erlaubt, früher nachhause zu gehen. Zuhause angekommen, kehrte Ich zum Spiel zurück. Mein Charakter war an der Stelle wo ich zuvor aufgehört hab. Ich jointe dem Teamspeak-Server und fing an, mit Harry zu spielen. An seiner Stimmlage konnte ich hören, das er betrübt war. Man konnte sich denken warum. Gut, Erwin war jetzt nicht der tollste Mensch auf Erden, aber es ist schon krass, was mit ihm passiert sei.



Wir liefen aus unseren Häusern und sahen, dass eine Gruppe Zombies draußen stand. Endlich ein paar Zombies aber außer ein paar Rohren und einigen Scharfen klingen, anscheinend alte Messer ohne Griff, hatten wir keine Waffen. Wir versuchten uns an ihnen vorbei zu schleichen doch irgendwie bemerkten sie uns. Erst fing einer an zu laufen, dann zwei und schließlich war eine Horde Zombies hinter uns her. Wir liefen und liefen und komischerweise war ich mit einem tief sitzenden Gefühl von Angst geprägt. Doch Adrenalin überspielte dieses Gefühl und ich bemerkte nebenbei ein Gefühl von Erschöpfung. Nicht im Spiel, ich fühlte mich wirklich erschöpft. Ich stoppte, als ich realisierte das ich nicht weiter rennen kann und anfangen sollte mich zu verteidigen. Töten oder getötet werden! Ich packte ein Rohr welches am Boden lag und fing an, die Zombies taktisch, nacheinander brutal abzuschlachten. Als ich mit meiner Aufgabe fertig war, hörte ich durch mein Headset Harry weinen. Er sagte mir, dass er aus Angst weine. Aus Instinkt checkte ich die Leichen der Zombies ab, um sie nach Möglichkeit zu looten und ich bekam erneut einen tiefen Schreck.



Neben ein paar Klassenkameraden, nach denen die Zombies dem Aussehen nahezu identisch waren, waren da ebenfalls die „Mutter“ und die „Schwester“ von Harry als Zombieleiche abgebildet. Naja, das was von ihnen übrig blieb. Ich hörte Harry würgen. Anscheinend konnte er sich das komischerweise nicht ansehen wobei wir an solche Prozesse in Spielen schon gewohnt waren. Demnach hatte ich nicht weiter vor, ihm die „Familienleichen“ zu zeigen, also sagte ich, das wir das Spiel ausmachen und zu Bett gehen sollten. Morgen haben wir einen wichtigen Test.



Am nächsten Tag, bin ich nicht mit Harry zur Schule gegangen. Es war noch Morgengrauen und ich war total unausgeschlafen weil mir einfach zu viele Gedanken durch den Kopf gingen. Als ich die Schule erreichte, War weder Harry, noch die Hälfte meiner Klasse anwesend. Niemand wusste was mit ihnen war, bis wir dann im späteren Verlauf des Tages aufgeklärt wurden. Die Kinder wurden alle entstellt und blutüberströmt in ihren Betten gefunden. Ich fragte mich ob Harry auch was zugestoßen sei. Genau in dem Moment erhielt ich eine SMS. Sie war von Harry. Es stand drin: "Ich weiß was du getan hast. Wir haben es grad alle erfahren. Als mein Vater aufwachte und sah was mit Mum los ist, nahm er sich vor Schock das Leben. Ich weiß, dass du daran schuld bist. Du hast mir alles genommen. Du hast mein Leben zerstört. Du Wichser. Nun, bin ich an der Reihe."



Meine Alarmglocken läuteten und ich lief direkt nachhause. Nach 10 Minuten ununterbrochenem rennen, war es schon zu spät. Ich rannte die Tür ein. Alles im Haus war mit Blut bedeckt. Eine Blutspur führte die Treppen rauf direkt in das Schlafzimmer meiner Eltern. Ich zögerte damit ihr zu folgen. Ich machte langsam die Tür auf. Ich traute meinen Augen nicht. Meine Eltern. Sie, man konnte sie nicht mehr Eltern, Lebend oder Menschen nennen. Ihre Gliedmaßen wurden abgerissen. Die Unterkiefer bis an die Brust aufgerissen und der Kopf vertikal bis zur Nase aufgehackt. Als hätte jemand versucht, mit einer Stumpfen Axt ihre Köpfe aufzuschlagen. Sie hingen völlig Leblos an einem Seil von der Decke. "Nein", dachte ich mir. "Wie konnte er, wie konnte er nur." Ich wollte grad anfangen zu schreien bis ich fühlte dass etwas hinter mir ist. Es war, nein, nicht Harry.



Sein Spielcharakter. Der Soldat der zu überleben versuchte, nur noch krasser. Er hatte Augen, aber keine normalen. Es war so, als hätte man 2 schwarze Billardkugeln statt seinen Augen eingesetzt. Er sah  total fertig aus und Blut strömte aus einer Wunde an seinem Kopf über die rechte Hälfte seines Körpers. Aber er sah so aus als wäre er gesteuert worden. Er stand einfach da und tat nichts. Als würde er auf einen Befehl warten. Dann er hob ein langes, verrostetes, mit blutüberzogenem Stahlrohr raus und schaute mich mit diesen dunklen, leeren Augen an. Als hätte er Pupillen, die ich einfach nicht sehen konnte. Ich dachte mir, jetzt ist es soweit. An dieser Stelle ist es vorbei für mich. Es war einfach nur schrecklich und ich glaub ich würde an dieser Stelle lieber sterben, als mich weiter mit diesem Horror Quälen zu lassen. Er hob das Rohr. Ich kniff die Augen zusammen um nichts von dem Grauen, welches bestimmt schlimmer als der Tot ist, mit zu bekommen und hörte nur noch ein fleischzerreißendes Geräusch. Ich spürte wie warmes Blut auf mein Gesicht spritzte, aber mir ging es gut. Ich bin anscheinend nicht tot. Ich öffnete langsam die Augen und sah, wie das Stahlrohr genau über mir war. Der Soldat komplett eingefroren. Und hinter ihm mein Spielercharakter, der den Kopf von Harrys Soldaten in seiner Hand wie eine Bowlingkugel hielt. Mein Soldat fing mit diesem Griff an, seine Augen erst auszustechen und dann den halben Kopf langsam abzutrennen, während er sich Stabilität im Mund mit der anderen Hand sucht. Ein widerliches Geräusch von reißendem Fleisch und brechenden Knochen schallte durch das Haus.



Bevor ich mich von irgendwas erholen konnte, rannte ich zu Harry‘s Haus. Die Tür war zerstört, als wäre jemand mit Blutdurst durchgebrochen. Dies ermöglichte mir den Eintritt in das Halb zerstörte Haus von Harry. Ich lief hoch in Harry‘s Zimmer und sah seine Leiche. Sein Kopf, horizontal gespaltet.

Ich konnte diesen Anblick einfach nicht mehr ertragen. Ich schätze ich wurde danach Ohnmächtig weil ich mich nicht erinnern kann, wie ich in mein Bett gekommen bin. Ich sammelte mich kurz. Ich realisierte, dass ich immer noch in denselben blutverschmierten Klamotten steckte. Ich erinnerte mich an die Leichen und übergab mich. Ich schätze mal, dass ich mich so schrecklich übergab, dass dagegen eine Magenabsaugung ein Witz wäre. Ich schaltete den Computer ein während Fragen wegen dem Geschehen meinen Kopf fluteten.

Ich verstand, dass das alles echt war. Doch hat es aufgehört? Ich weiß es nicht. Aber was ich weiß ist, dass ich mit diesen Erinnerungen nicht leben könnte. Ich dachte kurz nach. Dann fiel es mir ein. Anscheinend ist dieses Spiel echt. Aber auch virtuell. Ich erinnerte mich an das Suicide Script, welches ins Spiel eingefügt wurde. Ich erinnerte mich aber auch, dass man eine Waffe mit einem letzten Schuss benötigt. Da fiel es mir ein: der Nachttisch von meinem Dad. Ich steuerte meinen Soldaten dort hin. Ich hörte das Stampfen auf den Treppen in meinem Haus. Ich holte die Waffe aus dem Fach, steuerte den Soldaten nach draußen, direkt auf Die leere Straße. Die Sonne schien echt stark. Ein wirklich perfekter Tag um alles zu beenden. Ich öffnete zögernd das Menü. Mit dem Mauszeiger war ich schon auf dem "Suicide"-Button. Ich wählte ihn. Auf dem Bildschirm erschienen die Gedanken, die in meinem Kopf schwirrten.

„Du denkst über deine Familie nach“

Das tat ich, doch versuchte es zu verkneifen, da ich an diese widerlichen Leichen nicht weiter denken möchte.

„Über deine Freunde und was mit ihnen passierte“

Ich wage es gar nicht über dieses Massaker nach zu denken.

Bevor der nächste Gedanke auf dem Bildschirm erschien, rannte ich zu meinem Fenster.

Ich sah ihn. Und er sah mich.

Er hielt sich mit der einen Hand, die Pistole an den Kopf. Mit der anderen Hand, salutierte er in meine Richtung. Als wolle "Wir sehen uns wieder!" sagen.

Das tat er auch. Er dachte es. Und ich habe es gehört.

Ich rannte aus dem Haus, zu ihm hin. Aus seiner Salutstellung wurden offene Arme. Ich rannte in seine Empfangsberieten Arme. Wir umarmten uns. Normalerweise mag ich ja keine Umarmungen und ich find das als Junge ziemlich feminin. Aber es schien mir wie eine Erlösung, als letzter Wille.

Er sah aus wie ich. Nur in Uniform und älter. Ich schaute zu ihm hoch. Wir sagten nichts. Er bückte sich zu mir runter, drückte mich fest an sich und zog den Abzug.

„Nun ist es endlich vorbei. Familie, ich komme zu dir!“

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