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SUIZID - Ich kann es wie einen Selbstmord aussehen lassen

Ich saß in meinem Zimmer und chattete mit meinen Freunden, mit denen, die mich verstanden, bis mich meine Mutter nach unten rief: "Sui, komm zum Abendbrot!"

Abendbrot gab es eigentlich nie, kein Frühstück, kein Mittagessen, kein Abendbrot, weshalb ich sehr ausgehungert aussah.

Meine Mutter musste viel arbeiten, sie ist eine Forscherin und ihr jetziges Projekt könnte ihr die Chance geben, mehr Zeit mit mir zu verbringen. Im schnellen Schritttempo ging ich in die Küche, wo meine Mutter mit ihrem Kittel am Tisch saß und einige Arbeitsblätter durchging.

Als sie mich bemerkte sagte sie: "Sui, hättest du nicht Interesse mal mit auf meine Arbeit zu kommen?" Diese Wörter hallten einige Zeit durch meinen Kopf. "Sie nimmt sich Zeit für mich, zwar auf ihrer Arbeit, doch ich kann bei ihr sein."

Natürlich sagte ich ja, ich hatte schon immer doll an meiner Mutter gehangen, weshalb ich sie manchmal nervte. Sie meinte auch, ich könnte die neue Forschung "ausprobieren". Den Rest des Abends war ich glücklich wie noch nie.


Am nächsten Tag war ich von der Schule befreit, um mit meiner Mutter zur Arbeit zu fahren. Es war schon komisch, all die Leute in den Kitteln zu sehen, dennoch faszinierte es mich. Schließlich waren wir bei ihren Kollegen angekommen, alle musterten mich und flüsterten dann.

"Dr. End, sind Sie sich sicher?", fragte ein Mann meine Mutter. "Alles für die Forschung", antwortete sie.

Ich verstand nicht ganz worum es ging, doch dann wurde ich auch schon in einen Raum, der ausgepolstert war, geschickt. Durch ein Mikro wurde mir erklärt, was das zu bedeuten hat:

"Sui? Ich bin es deine Mutter. Wir arbeiten gerade an einer sehr großen Sache. Wir haben eine neue Elektrizität gefunden, die ungetestet ist. Das heißt, wir wissen nicht, ob sie lebensgefährlich ist.

Und du, Sui, sollst sie testen! Geht es schief... können wir es wie einen Selbstmord aussehen lassen."

Immer mehr verstand ich, was los war, ich war Versuchskanninchen einer neuen Tötungsmaschine. Mir blieben die letzten Sekunden meines Lebens, wie konnte meine Mutter mir sowas antun? Mich in Gefahr bringen, Arbeit vor Liebe ziehen! Meine Mutter drückte einen Knopf und ich merkte leichte Elektroschocks, dann wurden sie immer stärker. Ich fing an zu schreien, immer lauter, bis mir die Kraft dazu fehlte.

Ich schaute hoch zu dem Fenster, von dem aus mich alle Wissenschaftler sahen, sie wollten meine Mutter abhalten den Strom noch einen Ticken stärker zu stellen, doch es gelang ihnen nicht.

Alles spielte verrückt bei mir, mein Gehirn war so gut wie zerstört, meine Haare ein gutes Stück kürzer und meine Haut pechschwarz gebrannt. Ich lag in der Mitte des Raumes, mehrere Blitze erreichten meinen Körper...

Doch, ich spürte nichts mehr. Verwundert versuchte ich aufzustehen und mich zu bewegen, es gelang mir ohne Schmerzen. Alle starrten mich an und ich mich auch. Aus meinen Händen stießen einige Blitze empor, mit denen ich die Tür aufsprengte.

Die Wissenschaftler versuchten, aus Panik wegzurennen, doch ich schnappte mir alle. Und zum Schluss meine Mutter, die sich vor Angst in der Ecke des Raumes verkroch. Ich ging mit starren Blick auf sie los, sie schrie in Tränen: "Sui, warte doch, ich bin doch deine Mutter, bitte, ich flehe dich an!" Ich stand vor ihr, Blitze in der Hand und ein krankes Lächeln auf meinem Gesicht.

"Ich kann es wie einen Selbstmord aussehen lassen", sagte ich mit meinem verstörenden Lachen und ließ die Blitze in ihren Körper schießen.

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