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Weg Creepy

Waldweg

Handy an:
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Hallo, mein Name ist Anthony Bonnet und ich wohne in einem kleinen Dorf nahe Folkestone im Süden Großbritanniens. Ich möchte diese Geschichte teilen, deshalb benutze ich das Diktiergerät meines Handys um sie euch mitzuteilen..

Wir schreiben den 13.09.13. Es war ein wunderschöner Freitagmorgen. Das Morgentau glitzerte im Septemberlicht und ich saß allein am Esszimmertisch und genehmigte mir einen Buttertoast mit einem süßen Zitronentee. Eigentlich hätte ich zu diesem Zeitpunkt (es war bereits 8:30) längst in der Schule sein sollen, nur am heutigen Tag hatten die Lehrer eine Fortbildung, die uns ein verlängertes Wochenende bescherte.

Als ich mein Frühstück fertig gemampft hatte, lehnte ich mich im Wohnzimmersessel zurück und überlegte, was ich mit meinem freien Tag anfangen könnte.

Passender Augenblick. Gerade als ich nach der Fernbedienung greifen wollte, um wie sonst auch faul zu sein, legte mir unser Hund Achat seine Schnauze auf die flache Hand nach dem Motto: „Unternimm was mit mir.“ Ich war nicht abgeneigt. Ich liebte diesen Hund sehr.

Er verhielt sich teilweise wie ein richtiger Mensch, und auch wenn er schweigsam war, gab es keinen besseren Gesprächspartner. Er war ein kleiner, süßer Cockerspaniel mit kurzer, feuchter Schnauze und dem treudoof dreinblickensten Augen, die ihr euch nur vorstellen könnt. Aber ich schweife ab, nachdem er mich noch ein paar Sekunden so anstarrte und mir unmissverständlich zu verstehen gab, das es keinen Ausweg geben würde, entschloss ich mich, mit ihm spazieren zu gehen.

Ich lief aus dem Wohnzimmer in unseren Hausflur, und nachdem ich mir die Leine gegriffen hatte, machten Achat und ich uns auf den Weg in die Ashley Woods nördlich von unserem Haus.

Die Ashley Woods:Bearbeiten

Ach ja, die Ashley Woods. Für Kinder gab es keinen besseren Ort zum Spielen. Es war groß, es war ruhig und nirgendwo sonst konnte man in seiner Kindheit besser Burgen, Baumhäuser und Tipis bauen. Ich erinnerte mich, dass ich früher in meiner Kindheit oft hier hergekommen war. Zusammen mit ein paar Freunden spielten wir Robin Hood, Zauberer und all diesen Kinderkram.

Ich machte Achat von seiner Leine los und lies in etwas herumstöbern. Wie ich früher. Ich lehnte mich an einen Baumstamm und beschloss mich von dem kleinen Marsch etwas zu erholen: „Es ist ja schon eine Weile her.“, flüsterte ich zu mir selbst. Es stimmt schon, das letzte Mal als ich hier war mag vor Jahren gewesen sein. Denn seitdem ich in die Pubertät gekommen war, gab es für mich Interessanteres als mit meinem Hund im Wald umherzutollen. Zum Beispiel Facebook, Videospiele, Filmabende mit Freunden. Das Übliche eben was mich in den Wald gezogen hatte, konnte ich nicht genau sagen. Alles, was ich wusste, war, dass er etwas ... keine Ahnung ... mystisches an sich hatte ...

Ich hörte eine Weile nichts ... wo war Achat abgeblieben?

Zur Verständlichkeit: Selbst wenn man Achat von der Leine lies, ist und bleibt er ein kleiner Angsthase und er bewegt sich immer in einem Radius von ca. 150 Meter um einen herum. Doch diesmal schien das anders zu sein.

Ich rief: „Achat? ACHAT!? Wo steckst du mein Kleiner?“.

Ich bekam keine Antwort ... nach dem vierten oder fünften Versuch geriet ich langsam in Panik. Es war Herbstzeit und ziemlich windig. Was war, wenn Achat von einem Ast getroffen oder schlichtweg gestürzt war?

Ich lief umher. Still in den Gedanken versunken, dass dieser tollpatschigen Tomate etwas zugestoßen sein könnte. Wie Recht ich mit dieser Vermutung hatte, sollte mir erst später auf schmerzlichste Weise bewusst werden ...

Nachdem ich so eine Weile umherlief, fand ich soetwas wie eine Spur. Zuerst dachte ichm sie wäre von einem Wildschwein, dasden Boden nach etwas Essbaren aufwühlte, doch nach genauerem Hinsehen erkannte ich, dass irgendetwas hier entweder entlang gekrochen oder etwas entlang geschleift worden sein musste ... ohne auch nur einen Ton von mir zu geben, schickte ich ein Stoßgebet in den Himmel, dass es bitte Option eins sein würde und dass es sich bei dem Betroffenen etwa um meinen Hund handeln möge ...

Ich stand nun vollkommen im Angstschweiß. Ich war weder in der Lage dazu mich zu bewegen, noch klar zu denken, aber ich musste mich ZUSAMMENREISSEN!

Ich zwang mein Hirn sich anzustrengen. Was tun? Den Spuren folgen? Meinen Eltern Bescheid geben? Aber was wäre, wenn sich Achat verletzt hätte und keine Zeit blieb meine Eltern zu holen?

/lach/ Wie ihr euch vorstellen könnt, war das nicht die angenehmste Situation für einen Vierzehnjährigen.

Ich beschloss dieser Spur zu folgen. Ich machte mir Sorgen um Achat, außerdem war ich zu diesem Zeitpunkt noch der festen Überzeugung, dass es nichts in diesem Wald gab, was mir etwas anhaben könnte. Immerhin kenne ich hier jeden Winkel und jeden Ast auswendig.

Ich lief und lief. Nach einer Weile kamen zu der aufgewühlten Erde auch noch Blutspuren dazu und ich beschleunigte meine Schritte.

„Verdammt, Achat!“, schluchzte ich „Was treibst du hier bloß?“ Ich lief weiter. Nach ca. zwei-drei Kilometern in denen ich der blutigen aufgewühlten Erde gefolgt war, kam ich an einen Höhleneingang.

"Na ganz toll.", dachte ich mir zu jenem Zeitpunkt: Die Spuren führten genau da rein und die Eisentür stand einen kleinen Spalt offen.

...Verdammt, verdammt, VERDAMMT! ...

Ich geriet schon wieder in Panik: Perlen von Schweiß glitten mir über die Stirn. Ich wollte da nicht rein, auf keinen Fall, aber was sollte ich tun? Was, wenn Achat da drin war? Ich konnte in doch nicht einfach in Stich lassen!

Zögerlich, tat ich meine ersten Schritte in Richtung Eingang bis ... EIN JAULEN! Mein armer kleiner Achat! Ich konnte es nicht fassen - er war da drin! Ich rannte zur Eisentür, schwang sie auf, und lief in einen dunklen Gang gefolgt von einer weitern Eisentür, die ich achtlos auftrat.

Was sich mir da bot, lies mein Herz in Zeitlupe zerbrechen ... Ich befand mich in einem von Neonröhren beleuchteten Raum. Links und rechts waren Regale mit Schubladen in denen sich verschiedene Organe von im Wald lebenden Tiere befanden ... doch was mich am meisten erschütterte war Achat: Er lag auf einem aus Holz gemachten Operationstisch in der Mitte des Raumes. Sein linkes Bein mit einer Säge an eben jenem Operationstisch festgepinnt.

Ich keuchte auf „...Achat!“ Ich lief in die Mitte des Raumes um diese gottlose Säge aus dem Bein meines armen Cockerspaniels zu bekommen ... doch sie bewegte sich keinen Millimeter! Dicht hinter mir hörte ich, wie die erste Eisentür geschlossen wurde ...

Fortsetzung folgt...

SchlussredeBearbeiten

Hey Leutz. Das ist mein Versuch mich an einer mehrteiligen CP zu versuchen. Bei Interesse auf eine Fortsetzung könnt ihr mir gerne ein Kommentar da lassen, wie ka z.B. "Fortsetzung wäre interessant" oder "wenns davon ne Fortsetzung gibt muss ich Kotzen" xD ganz wie es euch beliebt :).

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