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Das Urteil war eindeutig. Elisa wurde vom Gericht des versuchten Mordes für Schuldig gesprochen. Ihre einzige Rettung war, dass ein Psychologe bei ihr eine Multiple Persönlichkeitsstörung feststellen konnte. Sie sollte in die Kanewood Psychiatrie für kriminelle Jugendliche untergebracht werden. Als Elisa abgeführt wurde, weinte ihre Großmutter. Schrie dass ihre Enkelin unschuldig war, aber die Beweise waren zu belastend. Elisa wurde mit Handschellen in einen Polizeiwagen abgeführt und anschließend in die abgelegene Kanewood Psychiatrie gefahren.


Die Psychiatrie war ein ein ehemaliges Nonnenkloster mit Stacheldraht an den Mauern. „Mann, ausbrechen wird hier recht interessant“ „Halts Maul, wegen dir bin ich hier“, schimpfte Elisa mit sich selbst. Ihr war es egal, ob die Polizisten sie anschauten; Jetzt hatte sie sowieso alles verloren, ihre Familie und ihren Verstand.

Das Innere der Anstalt war nicht besser als die Fassade. Elisa konnte deutlich die Schreie von anderen Patenten hören. Als sie hineingebracht wurde sah wie ein Patient schreiend und fluchend von vier Pflegern weggebracht wurde. Die Einrichtung war dunkel und deprimierend an den Wänden hingen einige Fotos von Ärzten oder Pfleger. Der Boden bestand aus weißen Kacheln, es gab kaum Möbeln nur eine Rezeption und einige gebrauchte Möbel. „Ah ja, Miss Casado, Willkommen in der Kanewood Psychiatrie. Mein Name ist Doktor Feller“, sagte ein alter dürrer Arzt mit kreisrunden Haarausfall in einem Gleichgültigen Ton und öliger Stimme zu dem Mädchen als dieser aus einer Tür hinter der Rezeption auftauchte und sich dabei die Akte des Mädchens ansah. „Für sie haben wir eine Elektrokrampftherapie vorgesehen“ Elisa stockte der Atem, sie wusste was das Bedeutet. „Nein, bitte machen sie dass nicht“, flehte das Mädchen weinend. „Zu spät, ich habe schon Unterschrieben“, sagte Doktor Feller ohne jegliches Mitgefühl und das Mädchen wurde zwei kräftigen Pfleger übergeben und weg geschleift. Elisa wurden sämtliche Kleider abgenommen und gegen einen grauen Anzug ausgetauscht zusätzlich bekam sie eine Zwangsjacke. Panisch versuchte sich das Mädchen aus der Zwangsjacke zu befreien als man ihr diese nach mehren Versuchen vergeblich angezogen hatte. Anschließend wurde sie mit Gurten an einen Rollstuhl fixiert und weggefahren. Tür um Tür kamen sie immer näher an ihr Ziel. Nach der siebten Tür, kam Elisa in einem steril wirkenden Raum mit verschiedenen Werkzeugen und einem großen Stuhl, der aus Gummi war und seltsam roch. Die Pfleger setzten das Mädchen auf den Sitz. „Das ist nicht gut“, sagte die Stimme unruhig „Was passiert jetzt?!, fragte das Mädchen panisch. „Nimm das hier in den Mund“, sagte der Pfleger und steckte dem Mädchen einen gummiartigen und ekelhaft schmeckenden Starb aus Gummi in den Mund.


„Der verhindert, dass du nicht deine Zuge verschluckst“, sagte der Mann und verschwand aus dem Zimmer. Doktor Feller kam herein und betrachtete das Mädchen „Ich werde dich jetzt mit Elektroden verbinden und dann können wir anfangen“, sagte er und stöpselte das Mädchen mit den kleinen Elektroden an. Weinend sah ihn das Mädchen an. „Ich will nach Hause“, flehte sie den Doktor weinend an „Keine Sorge.....“, sagte der Doktor in einem ruhigen Ton „Es geht schnell“, mit dem letzten Wort schaltete er die mit Elisa verbundene Maschine an. Das Mädchen fing an zu schreien,ihre Hände und Füße verkrampften sich als der Strom durch ihren Körper jagte. Nach kurzer Zeit schaltete der Doktor die Maschine aus und das Mädchen sackte in sich zuckend ein. „Na wie fühlen wir uns?“, fragte Feller das Mädchen. Wütend blickte Elisa ihn an. „Ihnen scheint dass ja richtig Spaß zu machen, nicht wahr du kleiner Drecksack“, keifte Sie ihn an. „Keine Wirkung. Dann setzen wir die Therapie fort“, sagte der Doktor und schaltete die Maschine wieder an. Für Elisa begann damit die Hölle auf Erden. Jeden Tag hatte sie zehn qualvolle Sitzungen und wenn sie diese nicht hatte wurde sie in ihre Gummizelle geworfen von wo aus sie Stundenlang ohne menschlichen Kontakt ausharrte. Nachts hörte sie die Schreie der Patienten und litt teilweise unter starken Schlafmangel, wenn sie alleine war, hörte sie die Stimme die ihr immer wieder neue Pläne zur Verstümmlung gegen den Doktor schmiedete. „Mama, warum hast du mich zurückgelassen“, sagte in einer Nacht das Mädchen weinend leise in sich hinein.


Ohne es zu merken, wurde Elisa von einem der Pfleger belauscht. Dieser rannte umgehend zu Doktor Feller, der soeben nach Hause gehen wollte. „Doktor Feller....“, rief der Pfleger dem Arzt nach. „Was ist Robin. Ich bin bereits Spät dran“, meckerte der Doktor „Es geht um die Patientin 345“ „Was ist mit der?!“, fragte Doktor Feller genervt. „Nun finden sie nicht, dass die Menge an Elektrokrampftherapie für das Mädchen zu viel sind. Ich habe sie gerade beobachtet und sie relativ Gesund zu sein“, meinte der Pfleger höflich „Psychopathen können sich sehr gut verstellen. Haben sie das nicht in der Pflegerschule gelernt Robin“, sagte der Arzt als er gerade sich zur Tür bewegen wollte. „Doktor....“ „Was ist?!“, keifte der Arzt den Pfleger wütend an „Kann es sein, dass sie das alles machen, weil das Mädchen, dass sie fast getötet hatte ihre Nichte ist“, meinte der Pfleger skeptisch. Schweigend blickte der Arzt auf ein Klemmbrett „Mögen sie ihren Job, Robin?“, fragte der Arzt in einen sehr kühlen Ton den Pfleger als er etwas schrieb „Nun.....“ „Dann hören sie auf, solche Fragen zu stellen.“, sagte der Arzt in einem drohend Ton nahm seine Jacke und verschwand.


Ein Monat später: In dieser Nacht zog ein schreckliches Unwetter über das Land. Bäume brachen wie Streichhölzer in den tosenden Windböen ab und krachten auf die Straßen während ein heftiger Regenschauer die Flüsse überlaufen ließ der. Elisa wurde gerade wieder für ihre Therapie vorbereitet. Das Mädchen blickte völlig regungslos auf dem Boden und ließ die gewohnte Prozedur an sich durchführen. Nur ihr gelegentliches Augenzwinkern verriet dass sie am Leben war.

Doktor Feller legte die Maschine an und die schmerzhafter Prozedur wurde fortgesetzt. Ohne es jedoch zu wissen, schlug ein Blitz in die Anstalt ein, was normalerweise kein Problem war, aber ein starker Ast, hatten den Blitzableiter des Hauses zerstört, was nun bedeutete dass die gesamte Energie des Blitzes durch die Leitung ging und gerade in einem Zimmer viel Strom verwendet wurde. „Dann fangen wir an“, sagte Doktor Feller und schaltete den Strom an worauf die gesamte Energie des Blitzes auf das Mädchen überging. Das Mädchen schrie panisch auf, Blitze und Funken schossen durch den Raum und erzeugten einige Brände. Doktor Feller versuchte den Strom abzustellen, jedoch war aufgrund der gewaltigen Energie des Schalter eingeschmolzen. Er sah nur noch zu wie das Mädchen schreiend von den Strom Blitzen gegrillt wurde, bis ein Stromausfall die gesamte Anstalt in die Dunkelheit stürzte. Kurze Zeit darauf schaltete sich der Notstromgenerator an. Feller blickte zu dem Mädchen. Ihr lebloser Körper lag zusammengesackt auf dem Stuhl. Teile der Haut waren schwarz während kleine Rauchwolken emporstiegen. Der Mann ging näher zu der Leiche. „Das wird teuer“, sagte Doktor Feller etwas wütend dennoch konnte er sich ein kurzes Lächeln, nicht verkneifen. Er zog ein Telefon hervor und begann eine Nummer einzugeben.

„Guten Abend, hier ist Doktor Feller. Bitte schicken sie mir einen Pfleger her. Eine Patientin von mir, ist Tod“, sagte er und legte auf.  

 

Fortsetzung folgt.......  

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