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Kalt treibt sie den Fluss hinab,
wie eine Eisscholle, so denkt man.
Wasser hält und drückt sie herab,
Schnee fällt auf die blassen Wangen.

Schnee Eis Kirn Wasser Winter Nahe Baum


Mit trüben Augen blickt sie zum Himmel,
doch sehen kann sie nie mehr.
Wie kam das?
Was ist passiert?
Nur sie weiß es,
der Winter und der Schnee.


Junge Wasservögel verfangen sich in ihren Haaren,
denken, sie sei eine Insel.
Schnee fällt auf ihren Hals,
färbt sich rot in dem Schnitt, der ihn ziert.


Ein Rehkitz trinkt am Waldesrand,
denkt sich nichts dabei.
Beim neuen Geschmack schreckt es zurück,
blickt hinab.
Rotes, blutendes Wasser fließt vorbei,
dem Laufe nach.
Und sie folgt. Nie wird jemand erfahren was geschah,
nur sie, der Winter und der Schnee.


Der Strom fließt schneller,
Wellen kommen auf,
pressen sie hinab.
Hilflos treibt sie mit,
ohne sich zu wehren.


Langsam gleitet sie hinab,
lässt sich vom Wasser umspülen.
Fische schwimmen um sie,
begleiten sie bis zum Boden.


Die Oberfläche gefriert,
schließt sie am Grunde ein.
Wird man sie finden?
Wird man sie suchen?
Nur sie weiß es,
der Winter und der Schnee.

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