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Bedrückt ließ sich der Dichter nieder,

Den Stift in der Hand, schrieb er wieder.

Doch dieses eine Mal,

wird eine große Qual.


Ein Abschied, ja das wird es sein,

um das Menschen steht’s wein‘.

Morbider als zuvor sollen seine Zeilen werden,

Eine Botschaft will er hinterlassen auf Erden.


Doch gilt die Botschaft nicht irgendein',

adressiert wird sie an seine Freunde sein.

Mit jeder Zeile die er schrieb,

in ihm ein regelrechtes Chaos trieb.


Warum habt ihr es nie gesehen, meine Freunde?

So hätte ich doch nichts, was ich euch leugne?

All meine Texte waren so glasklar,

definierten mein Befinden wunderbar.

 

Doch nie jemand hat sich drum geschert,

Alles was euch kümmerte war euer eign'es begieren,

So werde ich mich in einziger Trauer nun verlieren.

Gänzlich anderes habt ihr stehts begehrt.

 

So sagt mir endlich, was ist nur passiert?

5 Jahre habe ich euch gekannt,

dass ihr euch für mich nicht interessiert?

Und mir den Rücken zugewandt.

 

Eins sollt ihr von mir noch hören,

Bevor ich im grellen Licht verschwinde für immer.

Im Teufelsfeuer sollt ihr brennen - noch schlimmer,

Dafür werd ich bis zum Tod schwören!

 

Zufrieden, der Dichter seine Feder zurücklegte,

dann er das glänzende Messer endlich hebte.

„Euch werd etwas tolles geschehen,

Gottes Zorn wird in euch lehren.“


Sprach er die letzten Worte,

selbst wenn es einem einzigen Flüstern glich.

Licht begleitete ihn auf Orte,

Mit einem schnellen Schnitt ihm das Blut wich.

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